Hanau-Anschlag »Wir brauchen ein Ministerium für gesellschaftlichen Zusammenhalt«

Ein Jahr ist seit den Morden an neun Menschen in Hanau vergangen: Unternimmt Deutschland genug, um ein antirassistisches Land zu werden? Farhad Dilmaghani von der Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen im SPIEGEL-Interview.
Ein Interview von Martin Knobbe
Ein Gemälde unter der Frankfurter Friedensbrücke zeigt die Porträts von neun Opfern der Anschläge in Hanau

Ein Gemälde unter der Frankfurter Friedensbrücke zeigt die Porträts von neun Opfern der Anschläge in Hanau

Foto: Andreas Arnold / dpa
Kerzen für die Opfer von Hanau bei einer Gedenkveranstaltung vor dem Rathaus in Kassel.

Kerzen für die Opfer von Hanau bei einer Gedenkveranstaltung vor dem Rathaus in Kassel.

Foto: Uwe Zucchi / picture alliance/dpa
»Beim Demokratiefördergesetz geht null voran. Das erhöht den Frust der Zivilgesellschaft.«
Kanzlerin Angela Merkel und Innenminister Horst Seehofer im Kabinettsausschuss Rechtsextremismus.

Kanzlerin Angela Merkel und Innenminister Horst Seehofer im Kabinettsausschuss Rechtsextremismus.

Foto: John Macdougall / dpa
»Jeder zweite Einwanderer hat Diskriminierung erlebt. Das sind zehn Millionen Menschen.«
»Unsere Empfehlung ist, dass man für die Demokratie ein halbes Prozent des Bruttoinlandproduktes investiert.«
»Migrationspolitik ist eines der Megathemen des 21. Jahrhunderts.«