Proteste und Brandanschläge Warum eskaliert der Hass gegen Geflüchtete jetzt wieder?

Wieder steigt die Zahl derjenigen, die nach Deutschland fliehen. Und wieder werden Flüchtlingsheime in Brand gesteckt. Warum? Ortsbesuch bei einem Anti-Asyl-Aufmarsch im sächsischen Naunhof.
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Was auf dem Spiel steht, lässt sich mit drei Zahlen umreißen: 426 Menschen wohnen im sächsischen Naunhof, einem kleinen Dorf nördlich von Dresden; 62 Menschen sollen dort in einem Flüchtlingsheim untergebracht werden – und über tausend Menschen ziehen deshalb protestierend durchs Dorf. Sie wollen das geplante Flüchtlingsheim verhindern. 2015 war ihnen das schon einmal gelungen. Heute skandieren sie wieder »Ausländer raus«, »Deutschland den Deutschen« und »Lügenpresse«.

Es sind Neonazis, ängstliche Rentner und Mitläufer, die protestieren, »weil das alle machen.« Was genau treibt sie auf die Straße? Wird sich die Lage in den nächsten Wochen weiter zuspitzen? Droht uns gar eine neue Welle der Gewalt wie 2015?

Antworten auf diese Frage liefert Ann-Katrin Müller, SPIEGEL-Redakteurin und Expertin für Rechtsextremismus. Außerdem hat SPIEGEL-Daily-Reporter Adrian Breda den Anti-Asyl-Aufmarsch in Naunhof besucht.

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