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Hausmitteilung Ukraine, neue Weltordnung, »Dein SPIEGEL«

Der Krieg in der Ukraine geht in die zweite Woche, im Norden, Osten und Süden des Landes wird erbittert gekämpft. Fünf Reporterinnen und Reporter waren in den vergangenen Tagen für den SPIEGEL im Land unterwegs, um Informationen aus erster Hand zu sammeln.
aus DER SPIEGEL 10/2022
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Christoph Reuter, der seit Jahren aus Krisengebieten im Nahen Osten und aus Afghanistan berichtet, begleitete den Konvoi, der einen Teil der von Deutschland gelieferten Bundeswehrhelme nach Kiew brachte. Gesichert von Polizeieskorten ging es durch die Ukraine, am unangenehmsten waren Missverständnisse bei Zwischenstopps, wenn bewaffnete Milizionäre Reuter für einen Spion hielten. »Die Nervosität der Milizionäre ist verständlich«, sagt er, »sie befürchten, dass ihre Positionen bombardiert werden.«

Ukraine: Mit den deutschen Helmen nach Kiew 

Foto: DER SPIEGEL
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In der Hafenstadt Odessa erlebte Walter Mayr am Mittwoch, wie Jüdinnen und Juden mehr als 100 Kinder in Busse setzten, um sie nach Deutschland zu evakuieren. Der Abschied der Kinder erinnerte Mayr an Szenen, die er 30 Jahre zuvor erlebt hatte, im belagerten Sarajevo.

Angst vor russischen Truppen: Die letzten Juden von Odessa 

Foto: Julia Kochetova / DER SPIEGEL
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Alexandra Rojkov berichtet aus der Zentralukraine, aus der Stadt Winnyzja, wo der Keller einer Schule nun als Bunker dient.

Ukrainisches Dorf im Krieg: »Ich darf nicht weinen. Wenn ich weine, weinen alle« 

Foto: Oksana Parafeniuk / DER SPIEGEL
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Christian Esch, Korrespondent in Moskau, kennt die Ukraine von unzähligen Reisen, jetzt recherchierte er in der Hauptstadt Kiew, die unter Beschuss steht. Er übernachtete zusammen mit Hunderten Menschen in einer U-Bahn-Station.

Reportage aus Kiew: Die Angst vor der Einkesselung 

Foto: Maxim Dondyuk / DER SPIEGEL
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Alexander Sarovic wiederum war im Westen des Landes unterwegs, in der Stadt Lwiw, wo Baufirmen nun Panzersperren schweißen. Zusammen mit den SPIEGEL-Reportern waren die Fotografen und Fotografinnen Oksana Parafeniuk, Julia Kochetova, Johanna-Maria Fritz, Mila Teshaieva, Emin Özmen und Maxim Dondyuk vor Ort. Unterstützt wurden die Reporter von der ukrainischen Mitarbeiterin Katja Lutska.

Unterwegs in der Ukraine: So berichten SPIEGEL-Reporter und -Reporterinnen vom Krieg

Foto: Emin Ozmen / DER SPIEGEL

Wie schon zu Beginn der Coronapandemie ist auch dieses Heft nahezu monothematisch, die Ressorts Wirtschaft und Ausland sind im Titelkomplex aufgegangen – denn Putins Angriffskrieg hat gravierende Konsequenzen für die ganze Welt.

Weitere Texte analysieren die Berliner »Zeitenwende«  sowie die geopolitischen Folgen des neuen kalten Krieges , sie schildern die Gefahren für die Weltwirtschaft  und wie Deutschland sich aus der Energieabhängigkeit von Russland  befreien kann. Reporter Alexander Osang hat den ukrainischen Botschafter in Berlin tagelang begleitet , der das Gesicht der Ukraine in Deutschland geworden ist.

»Dein SPIEGEL«, SPIEGEL GELD

Auch in der neuen Ausgabe des Kinder-Nachrichten-Magazins »Dein SPIEGEL« geht es um den Krieg in der Ukraine. Der Angriff auf das Land wird kindgerecht erklärt. Außerdem im Heft: Das erste Smartphone zu bekommen ist für Kinder ein großer Moment, gleichzeitig gibt es jede Menge Fragen. Welche Grenzen sollte man sich bei Social Media setzen, welche Fotos besser nicht verschicken? Wie verhindert man, dass das Handy beim Lernen stört – oder wie kann es sogar dabei helfen? Antworten auf diese Fragen finden sich in der Titelgeschichte des Hefts. Zusätzlich enthält es einen Medienvertrag zwischen Eltern und Kindern, mithilfe dessen genau festgelegt werden kann, was erlaubt ist und wann die Geräte weggelegt werden müssen. »Dein SPIEGEL« erscheint am Dienstag.

Außerdem ist in der In­landsauflage des SPIEGEL eine Beilage zu finden: SPIEGEL GELD, mit einem Schwerpunkt zur Rente.

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