Irak-Krise Struck räumt Differenzen mit den USA ein

Ludwigshafen - Verteidigungsminister Peter Struck hat Belastungen im deutsch-amerikanischen Verhältnis im Zusammenhang mit dem Irak-Konflikt eingeräumt. "Man kann nicht bestreiten, dass es im Augenblick schwierig ist", sagte Struck der Zeitung "Rheinpfalz". Er gehe davon aus, dass Deutschland im Uno-Sicherheitsrat nicht für einen Kriegseinsatz gegen den Irak stimmen werde. "Die endgültige Entscheidung kann erst gefällt werden, wenn klar ist, worüber abgestimmt wird. Ein Ja in dem Gremium ist im Grunde nicht mehr vorstellbar", sagte Struck der Zeitung.

Deutschland ist seit Anfang des Jahres Mitglied im Uno-Sicherheitsrat und übernimmt im Februar den Vorsitz des Gremiums.

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