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Ende einer Bootsfahrt: Grüner Spitzenkandidat in Seenot

Foto: Swen Pförtner/ dpa

Bootsfahrt auf der Werra Trittin erleidet Schiffbruch

Der Lotse geht über Bord: Jürgen Trittin ist bei einer Kanutour auf der Werra gekentert. Der Spitzenkandidat der Grünen ist nicht der erste Politiker, der auf niedersächsischen Gewässern in Seenot gerät.

Hamburg - Bei diesem Wahlkampftermin ist Jürgen Trittin baden gegangen. Der Spitzenkandidat der Grünen für die Bundestagswahl war am Mittwoch im Kanu auf der Werra unterwegs, als sein Boot bei Hedemünden wegen der starken Strömung und eines Fehlers beim Anlegemanöver mit Wasser voll lief und kenterte.

Trittin und seine drei Begleiter fielen in den Fluss, konnten aber zum Ufer schwimmen und sich selbständig retten. Verletzt wurde niemand. Der Grünen-Fraktionschef nahm den Unfall mit Humor. "Das passiert, so etwas gehört dazu", sagte Trittin der "Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung".

Mit seiner Kanutour von Hessen nach Niedersachsen wollte der Politiker auf die Versalzung der Werra aufmerksam machen, für saubere Flüsse kämpfen - und nebenbei Wahlkampf für die Wahl am 22. September machen.

Trittin ist nicht der erste Spitzenpolitiker, der auf niedersächsischen Gewässern Schiffbruch erleidet. Im Mai 2012 landete der damalige Ministerpräsident David McAllister (CDU) mit seiner halben Regierungsmannschaft im Wasser, als sie mit ihrem Drachenboot "Struppi" kenterten. Damals musste die DLRG fast 20 Politiker aus dem Zwischenahner Meer retten.

syd/dpa
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