Kabinettsbericht Waldschäden so groß wie nie zuvor

Dem deutschen Wald geht es schlecht. Das ist die Quintessenz des Waldzustandsberichts 2004, den Renate Künast heute vorstellt. Klimawandel und Schadstoffe machen den Bäumen schwer zu schaffen.


Deutscher Wald 2004: Von Wetter und Schadstoffen gezeichnet
DPA

Deutscher Wald 2004: Von Wetter und Schadstoffen gezeichnet

Berlin - Die Schäden am deutschen Wald beschäftigen heute das Bundeskabinett. Unter Vorsitz von Vizekanzler Joschka Fischer berät die Ministerrunde den Waldzustandsbericht 2004. Danach informiert Agrarministerin Renate Künast die Öffentlichkeit.

Bereits Anfang November waren erste Details des Berichtes bekannt geworden. Demnach sind die deutschen Wälder wegen des heißen Sommers 2003 und der hohen Schadstoffbelastung so stark geschädigt wie nie zuvor.

Besonders geschädigt sind Buchen, Eichen und Fichten. Zwar sei der Waldbestand in Deutschland seit 1987 von 2,28 Milliarden Kubikmeter auf 2,63 Milliarden Kubikmeter Holz um 17 Prozent gewachsen, hieß es in Medienberichten. Doch das Ausmaß der Schäden sei angesichts der bisher für den Wald günstigen Witterung des Jahres 2004 auch für Experten überraschend.



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