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SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz "Das wird ein harter Ritt"

Proteste gegen seine Nominierung, wirre Aussagen der Parteispitze, Ärger wegen Wirecard - trotzdem glaubt Olaf Scholz, dass er die Bundestagswahl für die SPD gewinnen kann. Wie kommt er darauf?
aus DER SPIEGEL 34/2020
Kanzlerkandidat Scholz: "Das wird ein harter Ritt"

Kanzlerkandidat Scholz: "Das wird ein harter Ritt"

Foto: Andreas Chudowski / DER SPIEGEL

Der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz kritisiert die Debatten über künftige Regierungsbündnisse. Er werbe für ein starkes Mandat für die SPD. Die Zahl der Parteien, die dem nächsten Deutschen Bundestag angehören werden, werde eher hoch sein, sagt Scholz. Die Koalitionsmöglichkeiten, die sich daraus ergeben, würden von den Bürgerinnen und Bürgern in der Wahl bestimmt.

Nach der Bundestagswahl 2017 habe die SPD verstanden, dass das Ergebnis ein Signal gewesen sei, dass nun andere die Regierung bilden sollten. Aber CDU/CSU hätten so verhandelt, dass die FDP vor der Verantwortung davongelaufen sei.

Scholz sieht seine Kanzlerkandidatur von einer breiten Mehrheit seiner Partei getragen. Er hebt auch sein gutes Verhältnis zu den beiden Vorsitzenden sowie Kevin Kühnert hervor. Die SPD habe in ihren besten Zeiten immer eine gewisse politische Bandbreite repräsentiert.

Mit Blick auf den Bundestagswahlkampf spricht sich Scholz gegen Steuersenkungen für Top-Verdiener aus. Ende 2021, Anfang 2022 würde Deutschland wieder eine Wirtschaftsleistung erreichen wie vor der Krise. Für die Frage, wie es dann weitergeht, würden in der nächsten Legislaturperiode die Weichen gestellt, sagt Scholz.

Lesen Sie hier das ganze Interview:

SPIEGEL: Herr Scholz, sind Sie nun Kanzlerkandidat oder Vizekanzlerkandidat der SPD?

Scholz: Ich bin Kanzlerkandidat der SPD. Mein Ziel bei der Bundestagswahl ist es, die nächste Regierung zu führen. Ich will gewinnen.

SPIEGEL: Ihre Parteivorsitzende Saskia Esken hat sich allerdings offen dafür gezeigt, unter Führung der Grünen als Junior­partner in eine Koalition zu gehen. Dann wären Sie Vizekanzler.

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