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Hochwasserschäden Komplizierte Sicherung der Kunsteisbahn am Königssee

aus DER SPIEGEL 43/2021

Die geplante Instandsetzung der im Sommer durch Starkregen zerstörten Kunsteisbahn am Königssee wird noch komplizierter als bisher gedacht. Das geht aus einer aktuellen Beschlussvorlage für den Kreistag Berchtesgadener Land hervor. Demnach setzt ein Wiederaufbau der Bahn für Bobs und Schlitten voraus, »dass die Kunsteisbahn künftig gegen Georisiken geschützt werden könnte« und die »Finanzierung vollständig« durch den Bund und den Freistaat Bayern erfolge.

Aus: DER SPIEGEL 43/2021

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Laut Einschätzungen eines Geologen bewegten die Wassermassen am Berg über der Bahn rund 10.000 Kubikmeter Geröll und Holz, die selbst ein 13,5 Meter hoher Absperrdamm mit Rückhalte­becken nicht vollständig aufgehalten hätte. Zu den grob geschätzten Kosten von 53,5 Millionen Euro dürften nun weitere Millionen für die Sicherung des Hangs über der bekannten Sportstätte kommen. Laut einer Besprechung der drei zuständigen Landesministerien mit dem Staatssekretär des Bundesinnen­ministeriums und den lokalen Verantwortungsträgern Ende September sollen die Gelder aus dem vom Bund eingerichteten Fonds Aufbauhilfe kommen. Die Bahn im äußersten Süd­osten Bayerns ist ein prominentes Beispiel dafür, was sogenannte Verklausungen anrichten können – durch blockierte Brücken aufgestaute Wassermassen hatten auch im Ahrtal für Verheerungen gesorgt.

fri

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