Konsequenz aus der Flut Schröder stellt offenbar Elbausbau in Frage


Berlin - Die geplanten Baumaßnahmen an der Elbe werden nach Informationen der ARD-"Tagesschau" und der Berliner "tageszeitung" (taz) von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in Frage gestellt. Schröder habe Verkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) im Kabinett nahegelegt, den Ausbau der Elbe zu überprüfen, meldet die "taz" in ihrer Donnerstag-Ausgabe. Die ARD berichtete am Mittwochabend, Schröder habe sich für die Schaffung weiterer Überflutungsräume an der Elbe statt eines Ausbaus ausgesprochen.

Nach der Kabinettssitzung hatte Bodewigs Sprecher Kritik an den Baumaßnahmen erneut zurückgewiesen. Es gehe dabei überwiegend nicht um einen Ausbau, sondern um Instandhaltungsarbeiten. Staustufen oder Betonierungen seien nicht geplant. Ziel sei die Wiederherstellung des früher vorhandenen Zustandes. Wo keine durchgehende Fahrrinnentiefe mehr vorhanden sei, würden die vorhandenen Buhnen und Deckwerke in Abstimmung mit den Naturschutzbehörden repariert.



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