Landtagswahl im Dreierpack Die Sonntagsfragen

Steht Deutschland vor einem Rechtsruck? Könnte die Kanzlerin stürzen? Warum wird Sachsen-Anhalt unterschätzt? Was die drei Landtagswahlen wirklich bedeuten - der Überblick.
CDU-Wahlkämpferinnen Julia Klöckner, Angela Merkel

CDU-Wahlkämpferinnen Julia Klöckner, Angela Merkel

Foto: Thomas Lohnes/ Getty Images

Am Sonntag dürfen rund 13 Millionen Menschen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt wählen gehen. Das ist auch schon alles, was an diesen Landtagswahlen berechenbar ist.

Glaubt man den Umfragen, könnten die Regierungen in allen drei Bundesländern ihre Mehrheiten verlieren. Die Alternative für Deutschland (AfD) könnte zweistellige Werte einfahren, im Osten wird sie womöglich stärker als die SPD.

Zwar gehören große Gewinne und Verluste zur Demokratie dazu. Das besondere an diesen Wahlen ist aber: Noch vor ein paar Monaten sah die Wählerstimmung zum Teil ganz anders aus. Jetzt müssen einst als sicher gesetzte Sieger bangen. Darunter die Spitzenkandidaten von Angela Merkels CDU.

Die Abstimmung im Dreierpack ist nicht weniger als ein Vertrauenstest: in die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung in der Flüchtlingskrise, in die Volksparteien, in die Politik insgesamt.

Wir zeigen Ihnen, was diese Wahlen wirklich bedeuten - für die Menschen vor Ort, für die Kanzlerin, für die politische Landschaft. Der Super-Wahlsonntag im Überblick, erklärt in neun Fragen und Antworten.

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