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Internes Papier Linke wollen Zusammenarbeit von Partei und Fraktion verbessern

aus DER SPIEGEL 29/2022

Mit komplett neuen Strukturen soll sich die pro­blembelastete Zusammenarbeit zwischen Partei- und Fraktionsspitze bei den Linken verbessern. Das geht aus einem internen Papier hervor, das der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Bundestagsfraktion, Jan Korte, und der neu ge­wählte Bundesgeschäftsführer der Linken, Tobias Bank, verfasst haben. So soll es wöchentlich einen Austausch zwischen dem geschäftsführendem Partei- und dem Fraktionsvorstand geben. Zudem sollen sich die Pressestellen von Partei und Fraktion täglich austauschen. Fachreferentinnen und -refe­renten der Fraktion sollen überdies verpflichtet werden, an den Arbeitsgemeinschaften der Partei teilzunehmen. Da die Linke in manchen Ländern Regierungspartei, in anderen »knallharte Opposition« sei, solle »das Verständnis füreinander« weiterentwickelt werden, heißt es in dem Eckpunktepapier. Geplant ist bespielsweise ein Hospitationsprogramm, bei dem Mitarbeiter von Partei und Fraktion zeitweise auf der jeweils anderen Seite arbeiten können. Die Zusammenarbeit gilt seit Jahren als gestört. Besonders in der Zeit unter Sahra Wagenknecht als Fraktions­chefin und Katja Kipping als Parteivorsitzende sollen sich Partei und Fraktion voneinander entfremdet haben, heißt es bei den Linken.

til
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