Machtübergabe im Irak Bundesregierung steht hinter Bush

Die Bundesregierung unterstützt die Pläne von US-Präsident George W. Bush, am 30. Juni als Termin für die Machtübergabe im Irak festzuhalten.

Berlin - Die Bundesregierung begrüße die jüngsten Äußerungen Bushs ausdrücklich, sagte ein Regierungssprecher heute in Berlin. Dies sei ein wichtiges und richtiges Signal, das auch zur Stabilisierung der Lage in dem Land beitrage. Auch halte man den Termin 30. Juni für realistisch. Zudem sei wichtig, dass die Vereinten Nationen im Übergang des Irak eine stärkere Rolle spielten. Der Sprecher bekräftigte, deutsche Soldaten würden im Irak nicht eingesetzt.

Die Frage einer Verschiebung des Termins war in den vergangenen Tagen aufgekommen, da sich für die US-geführten Truppen im Irak nach den Sunniten mit dem Widerstand von Schiiten eine zweite Front eröffnet hat. Zudem sind zahlreiche Ausländer im Irak als Geiseln genommen worden, mit denen der Abzug der Besatzungstruppen erzwungen werden soll.

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