Grüner Ministerpräsident Kretschmann unterstützt Kanzlerkandidatur Merkels

"Ich wüsste auch niemand, der diesen Job besser machen könnte als sie": Grünen-Politiker Winfried Kretschmann hat sich in der K-Frage klar hinter Angela Merkel gestellt.

Winfried Kretschmann
DPA

Winfried Kretschmann


CDU-Chefin Angela Merkel bekommt auch aus den Reihen der Grünen Unterstützung für eine erneute Kanzlerkandidatur. Zur K-Frage sagte der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann in der ARD-Sendung "Maischberger": "Das fände ich sehr gut."

Aus seiner Sicht sei die Kanzlerin "sehr wichtig in der europäischen Krise", sagte Kretschmann. Der Kurs, den sie fahre, sei richtig. "Ich wüsste auch niemand, der diesen Job besser machen könnte als sie."

Merkel selbst hat sich bislang noch nicht zu einer Kandidatur bei der Wahl 2017 erklärt. Nach SPIEGEL-Informationen will sie ihre Entscheidung voraussichtlich erst im nächsten Jahr bekanntgeben.

Vor Kretschmann hatten bereits Spitzenleute aus der CDU den Wunsch geäußert, Merkel möge für eine weitere Amtszeit kandidieren, beispielsweise Julia Klöckner, Volker Bouffier oder Armin Laschet (mehr dazu lesen Sie hier).

Auch mehrere CSU-Politiker erklärten, Merkel zu unterstützen, darunter Gerda Hasselfeldt und Erwin Huber. CSU-Vizechef Manfred Weber hatte dem SPIEGEL gesagt: "Angela Merkel ist unsere Kandidatin. Daran kann es keinen Zweifel geben."

Anzeige

aar/dpa

insgesamt 80 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
MtSchiara 03.11.2016
1. alles ist besser als Merkel!
Merkel ist die schlimmste Kanzlerin aller Zeiten seit dem Gröfaz! Grundgesetzbrüche, Brüche von Verträgen des Staates mit seinen Bürgern und Handeln wider die Gesetze der Physik wurden zum Markenzeichen ihrer Politik. Dazu kommt bei ihr der übliche Habitus der Realitäts- und Volksentfremdung, der sich auch schon bei anderen Kanzlern zeigte, die länger als zehn Jahre im Amt waren. Aber Macht und Status sind starke Drogen, von denen kaum jemand lassen kann, der sie zu tief gekostet hat. Deswegen wird man sie aus dem Kanzleramt tragen müssen.
HansPa 03.11.2016
2. Realpolitik
Kretschmann ist im Endstadium der sogenannten "Realpolitik" angekommen. Es ist mittlerweile völlig wurscht wer regiert. Die Dikatur des Geldes und der Wirtschaft hat sich durchgesetzt. Kein Wunder das die Menschen sich abwenden von der "Demokratie". Wer nichts hat und auch nichts zu erwarten hat, hat auch nichts zu verlieren. Gefährlich.
Steve Holmes 03.11.2016
3. Welche Alternativen gibt es denn?
Bei einem Wahlsieg von schwarz-rot oder schwarz-grün wird keiner ihr das Amt streitig machen. Die sind die beiden Wahrscheinlichsten Ergebnisse mit einer Tendenz zu schwarz-rot. Rot-grün-rot ist sehr unwahrscheinlich aber auch denkbar. Dann müssten Gabriel oder Schulz übernehmen. Beides eher Horrorvorstellungen. Auch wenn Merkel vielleicht genug von diesem stressigen Job hat, so wird sie sich der Verantwortung hoffentlich nicht entziehen.
beautyqueen 03.11.2016
4. Armes Deutschland , Gott schütze Dtld vor weiteren Gemurksel Jahren
wenn Herr Kretschmann Niemand kennt , der diesen Job besser machen könnte als Frau Merkel , muss er einen sehr eingeschränkten Bekanntenkreis haben. Aus seiner Position ist die Aussage ja verständlich , eine Kanzlerin die grüne Politik macht , muss ihm ja zusagen. Für mich ist diese Mutter Theresa auf Kosten unserers Volkes und Murkserin unerträglich und die mit Abstand schlechteste Kanzlerin Deutschlands.
fatherted98 03.11.2016
5. Logisch...
...Merkel vertritt ja auch keine konservative Politik sondern rein grünes Gedankengut. Erinnert mich irgendwie an einen Hallervorden Film in dem die Kandidaten der Parteien in der jeweils falschen Partei waren....tja...Merkel ist halt die erste grüne Kanzlerin.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge! zum Forum...

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.