EVP-Spitzenkandidat Weber lehnt EU-Mitgliedschaft der Türkei weiter ab

Manfred Weber ist Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei. Im Wahlkampf zählen die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei zu seinen Kernthemen. Die Gespräche will er nach wie vor beenden.

Manfred Weber
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Zweieinhalb Monate vor der Europawahl beharrt der Spitzenkandidat der EVP, Manfred Weber, auf seinem Nein zu einem Beitritt der Türkei zur Europäischen Union. "Wenn ich europäischer Kommissionspräsident werde, dann werde ich die Dienste anweisen, die Beitrittsgespräche mit der Türkei zu beenden", sagte der CSU-Politiker beim politischen Aschermittwoch seiner Partei in Passau (Lesen Sie hier alles Wichtige zum politischen Aschermittwoch im Newsblog).

Weber erntete für seine Aussage Jubel und Beifall seiner rund 4000 Zuhörer. Gute Beziehungen zur Türkei seien allerdings wichtig, sagte der CSU-Vizechef.

Weber ist Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei im Europawahlkampf. Nach der Wahl Ende Mai will Weber neuer Präsident der EU-Kommission werden. Er hat sich wiederholt für einen Abbruch der Beitrittsgespräche der EU mit der Türkei eingesetzt.

bam/Reuters



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