Schulz gegen Merkel Das Duellchen

Endlich Wahlkampf: Auf dem Industrie-Treff in Berlin kommt es zum seltenen, direkten Kräftemessen zwischen Kanzlerin Merkel und Herausforderer Schulz. Wie ist es gelaufen?

Kandidat Schulz, Kanzlerin Merkel
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Kandidat Schulz, Kanzlerin Merkel

Von und


Kanzlerin und Herausforderer treten an einem Ort auf? Das gibt es tatsächlich selten in diesem Wahlkampf. Martin Schulz hat ja kein Abgeordnetenmandat und gehört auch keiner Regierung in Deutschland an - damit ist ein Rededuell mit Angela Merkel im Bundestag schon mal ausgeschlossen. Ein Novum: Bisher hatten alle Herausforderer der Kanzler auch Rederecht im Parlament.

Weil also das Duell im Reichstagsgebäude ausfällt in diesem Wahlkampf, konnte die deutsche Industrie bei ihrem Jahresreigen im Konzerthaus auf dem Berliner Gendarmenmarkt den Ausrichter geben für diesen raren Zweikampf: Schulz gegen Merkel, Merkel gegen Schulz. Zwar nicht zeitgleich, sondern zeitversetzt - Merkel fuhr am Dienstagmorgen vor, Schulz sprach am Mittag - doch man wusste einander durchaus zu attackieren.

Die Ausgangslage: Merkel liegt vorn, Schulz deutlich hinten. Im aktuellen SPON-Wahltrend trennen Union und SPD gut 14 Prozentpunkte. Vierzehn. Sogar eine Neuauflage der schwarz-gelben Koalition wird nun diskutiert. Und was macht die Kanzlerin? Wahlkampf jedenfalls nicht. Wo sich die SPD in den letzten Tagen mit ihrem Steuerkonzept abmühte, da reiste sie zu ihrer (vierten) Audienz beim Papst. Die Union verteile "Merkel-Bonbons ohne Füllung", kommentiert die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" die Lage. Erst im Juli wollen CDU und CSU ihr Wahlprogramm beschließen, läuft ja für Merkel. Schulz hat nichts mehr zu verlieren, das Motto des Sozialdemokraten heißt ab sofort: Attacke.

Das Setting: Pompös. Konzertsaal, 14 Kronleuchter, Orgel mit 74 Registern. Sehr viele Männer in feinem Tuch, einige Frauen sind auch da. Der BDI lässt sich nicht lumpen, wenn er zum "Tag der Deutschen Industrie" lädt.

Der Auftakt: Die Kanzlerin kann es als Heimspiel angehen, der Sozi ist schließlich der andere. Dass das Konzerthaus "für Harmonie und Wohlklang" stehe, lässt Merkel also die Gemeinde wissen. Sie berichtet sodann vom Erbauer Schinkel, vom Wiener Kongress, von den preußischen Staatsreformen, von der Aufhebung der Zunftordnung und von Ricardos Theorie des komparativen Kostenvorteils (alles 19. Jahrhundert). Wer sich traut, so einzusteigen, der ist sich seiner Sache sicher. Schulz dagegen fängt direkt im Hier und Jetzt an, arbeitet sich an Merkel ab. Diese habe ihre Rede als Kanzlerin begonnen, dann am Ende aber als CDU-Chefin gesprochen. Er wolle es nun umgekehrt machen: "Ich starte zunächst als SPD-Vorsitzender - und rede am Ende als zukünftiger Bundeskanzler." Das wird im Publikum als nicht gänzlich unlustig bewertet.

Die Taktik: So offen wie beim BDI hat Schulz seine politische Gegnerin wohl noch nicht angegriffen: Bisher erwähnte er Angela Merkel ja bei öffentlichen Auftritt lieber gar nicht oder höchstens als "CDU-Vorsitzende". Im Konzerthaus nennt er sie immer wieder "die Kanzlerin". Die Zeit der vornehmen Zurückhaltung ist für den Wahlkämpfer Schulz offenbar vorbei. Merkel dagegen pflegt ihr Image der Weltstaatsfrau: G20-Gipfel in Hamburg, TTIP nicht aufgeben, Klimavertrag trotz USA. Und sonst viel Selbstbewusstsein: In der nächsten Legislatur, kündigt sie an, werde sie sich vor allem um die Langzeitarbeitslosen kümmern. Die Wahl vor der neuen Legislaturperiode? Ach, bitte.

Angela Merkel im Konzerthaus beim "Tag der Deutschen Industrie"
BILAN/ EPA/ REX/ Shutterstock

Angela Merkel im Konzerthaus beim "Tag der Deutschen Industrie"

Stärkster Satz: "Was sind zweistellige Milliardenüberschüsse wert, wenn es in der Schule durchs Dach regnet?", sagt Schulz über die aus SPD-Sicht zu geringe Investitionsbereitschaft der Unionsparteien.

Redezeit: Bisschen unfair, dass Merkel als Kanzlerin länger reden darf als Schulz. Sie kommt am Ende auf 32 Minuten, er auf 24. Aber die Kanzlerin ist nun mal die Kanzlerin. Irgendeinen Vorteil muss das auch haben.

We speak English: Merkel verwöhnt das Industriepublikum mit Anglizismen, von "C-to-B" bis "low hanging fruits". Schulz dagegen, der neben Deutsch und Englisch auch Französisch, Italienisch, Spanisch und Niederländisch spricht, beugt sich nicht. Kein Stück. Statt Ämmäsen zum Beispiel sagt er sehr konsequent Amazoon.

Der größte Lacher: Als Schulz die Union kritisiert, weil sie die in der Großen Koalition eigentlich vereinbarte Option für die Rückkehr von Teilzeit in Vollzeit nicht gesetzlich verankern will. Das sei ein Bruch des Koalitionsvertrags. Die SPD stehe trotzdem zu dieser Koalition - aber das Publikum werde sicher verstehen, dass seine Partei eine andere anstrebe, sagt Schulz. Guckt ins reglose Publikum. Setzt wieder an: "Da steht jetzt in meinem Manuskript: Da klatschen die nicht..." Gelächter. Punkt für Schulz.

Erkenntnis des Tages: Unterm Eindruck der SPD-Vorstöße sagt Merkel zwar etwas zu den Themen Rente und Steuern, bleibt dabei aber wahlkampftechnisch auf Schleichfahrt. Nur keinen Krach machen. "Wir wollen Tarifentlastungen", bemerkt sie in Sachen Steuern. Der Solidaritätszuschlag solle ab 2020 schrittweise abgeschafft werden. Und bei der gesetzlichen Rente? Die sei bis 2030 stabil und finanziell gut aufgestellt. Bis dahin seien alle Reformschritte gemacht, "die ich für notwendig halte". Aus Sicht von Schulz ist es schon ein Erfolg, dass Merkel die Themen überhaupt erwähnt hat: "Die CDU-Vorsitzende hat auf unser Konzept reagiert", die SPD habe vorgelegt.



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lies.das 20.06.2017
1. Warum Wahlkampf-Krach, wenn die große Koalition eh fortgesetzt wird?
Wer beide Reden erlebt hat, sieht sofort, dass sich Schulz und Merkel tunlichst nicht mehr gegenseitig angreifen. Das war kein Wahlkampf. Hier sprachen die Kanzlerin und ihr künftiger Vizekanzler. Sogar unterschiedliche politische Themenbereiche haben sie abgesteckt, um ja nicht einander mit inhaltlicher Wahlkampf-Polemik ins Gehege zu kommen. Schulz fordert wortreich "bessere Bildung". Beifall beim BDI, obwohl (oder weil) Bildung ja in Wahrheit Ländersache ist. Merkel holt sich ihren BDI-Beifall mit Forderung nach offenen Märkten (auch Beifall).Schulz Abschluss-Erklärung: Ich werbe hier um das Vertrauen der deutschen Industrie. Beide wissen, zur knappen, schwarz-gelben Koalition wird es voraussichtlich nicht reichen, weil die AfD-Opposition im Bundestag gegen jedes Koalitionsmodell stimmen wird. Die Rechten muss man daher zu Rot-Rot-Grün dazurechnen. Das Links-Modell schafft es ja auch nicht - ebenfalls dank AfD. Lediglich die GroKo wird wieder eine sichere Regierungsmehrheit bekommen. Die AfD verhindert so rot-rot-grün.
lexus1234 20.06.2017
2. Die deutsche Analogie zu Trump vs. Clinton
Was sollen wir bloß wählen? Pest oder Cholera? Nun, im Unterschied zu den analogen Entscheidunsgmöglichkeiten der US-Wahl ist die deutsche bereits im Vorfeld entschieden: Neuauflage der Groko unter Merkel. Die SPD wird massiv Federn lassen, da Herr Schulz das Gegenkonzept der Sozialdemokratie verkörpert. Selbst Hinterwald-Sozis haben das langsam kapiert, auch wenn sie immer noch mangels Alternative und aus autosuggestiver Verantwortung heraus das Kreuz machen. Die Merkel-CDU wird leicht zulegen, weil durch die immer noch funktionierende asymmetrische Demobilisierung das Oppositionsvolk, das die eigentliche Mehrheit bildet, nicht mehr zur Wahl gehen wird. Der SPON tut botmäßig das, was die herrschende Kaste verlangt: Ein real nicht existentes Wahlspektakel medial herbeikonstruieren, um den Anschein der Demokratie zu wahren. Was für eine tolle Wahl! Was für eine tolle, freie Presse!
t-alex 20.06.2017
3. Tolles Düll,
Stärkster Satz: "Was sind zweistellige Milliardenüberschüsse wert, wenn es in der Schule durchs Dach regnet?", sagt Schulz ... Welche Schule meint der unbeugsame Hr. Schulz? Vielleicht kann er das ja auch in einwandfreiem Deutsch erklären. Ich kenne jedenfalls sehr viele Schulen, von außen und innen - durchs Dach oder sonstwoher regnet's in keiner. Daß Klassenräume und Toiletten teilweise völlig verdreckt sind, liegt wohl eher an der geringen Erziehungskompetenz der Eltern & Lehrer. Und: geringe Investitionsbereitschaft (der CDU?? Ist die SPD nicht mehr in der Regierung??) : man muß der (Bau )- Wirtschafts-Lobby ja wirklich nicht jeden Wunsch in vorauseilendem Gehorsam erfüllen. Das Märchen vom Investitionsstau in D sollte man weiterhin die sehr große Koalition aus etlichen EU-Ländern, sowie Trump & Co, IWF, Linke und Grüne, usw. erzählen lassen. Vielleicht denkt ja mal einer darüber nach, wie deren Interessen gelagert sind.
otto_lustig 20.06.2017
4. Bleiben wir doch mal sachlich!
Ich bin Rentner. Wenn meine Rente um 200 Euro erhöht wird, zahle ich mehr als 40 Euro mehr, Mir bleiben nicht einmal 160 Euro pro Monat übrig. Die Familie Quandt (BMW) erwirtschaftet mehr als eine Milliarde Euro, zahlt nur 25 % Kapitalertragssteuer und darf deshalb mehr als 750 Millionen Euro behalten?
epiktet2000 20.06.2017
5. Kräfte messen?
Wie kann man bei den Kniefällen von Kanzlerin und Kandidat auf die Idee kommen, es sei ein Kräftemessen? Die Kräfteverteilung war doch bei dieser Veranstaltung von Anfang an klar: Auf der einen Seite diejenigen, die das Sagen haben. Auf der anderen Seite die zwei, die sich um die Gunst derjenigen bemühen, die auch nach der Wahl das Sagen haben werden.
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