Lockerungen ab März Mecklenburg-Vorpommern öffnet Gartencenter, Zoos und Nagelstudios

Mindestens bis zum 7. März bleibt Deutschland im Shutdown – doch einige Bundesländer kündigen bereits Ausnahmen an. Das gilt vor allem für Mecklenburg-Vorpommern.
Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern

Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern

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Jörg Carstensen / dpa

Neben Friseursalons dürfen in Mecklenburg-Vorpommern vom 1. März an auch Gartenbaucenter wieder öffnen. In Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 und darunter je 100.000 Einwohner dürfen auch Kosmetiker, Fußpfleger und Nagelstudios wieder Kunden empfangen. In den übrigen Regionen treten diese Regelungen eine Woche später am 8. März in Kraft. Dann dürfen Besucher auch wieder in die Außenbereiche der Zoos kommen. Darauf verständigten sich bei einem Corona-Gipfel am Mittwoch Landesregierung und Vertreter von Wirtschafts- und Kommunalverbänden.

Zudem wurden bei der Videokonferenz die Grundzüge eines Stufenplans zur Beendigung des Lockdowns vereinbart. Demnach soll der Einzelhandel mit begrenzter Kundenzahl wieder öffnen, sobald landesweit der Inzidenzwert stabil unter 35 liegt. Öffentliche und private Schulen sollen dann generell wieder zum Regelbetrieb übergehen. Etwas später können auch Museen öffnen und Märkte abgehalten werden. Ausgenommen bleiben jeweils Hochrisikoregionen mit Sieben-Tage-Inzidenzen von über 150.

Hotels dürfen vorerst nur Gäste aus dem eigenen Bundesland empfangen

Zeitversetzt sollen später Gaststätten und Hotels zunächst nur für Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern öffnen. Konkrete Starttermine wurden nicht genannt.

Den jüngsten Angaben des Landesamts für Gesundheit und Soziales zufolge weisen aktuell nur der Landkreis Vorpommern-Rügen und Rostock weniger als 35 Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auf.

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Bis zum 7. März bleibt Deutschland noch im Shutdown, Bund und Länder wollen am 3. März entscheiden, wie es in der Coronakrise weitergeht.

Die Kanzlerin sieht Deutschland schon in der dritten Pandemiewelle, Wissenschaftler warnen vor hochansteckenden Virusmutationen. Dennoch hatten sich bereits mehrere Politiker für weniger strenge Vorgaben ausgesprochen, etwa die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Ihr Parteikollege, Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller, hat einen entsprechenden Stufenplan für den Exit aus dem Shutdown bis zum Bund-Länder-Treffen am 3. März »ganz sicher« versprochen. Mehrere Bundesländer haben bereits solche Pläne vorgelegt und weitere Ausnahmen auch bei Öffnungen angekündigt.

ngo/dpa