Sachsen Feuer in Meißner Asylunterkunft

Im sächsischen Meißen hat eine Asylunterkunft gebrannt. Zwei Bewohner konnten die Flammen löschen. Laut den Ermittlern handelt es sich möglicherweise um Brandstiftung.

Nach einem Feuer in einer Asylbewerberunterkunft in Meißen ermittelt nun der Staatsschutz. Das Landeskriminalamt (LKA) Sachsen teilte in Dresden mit, man gehe von einer "möglichen Brandstiftung" aus.

Der Brand brach den Angaben zufolge gegen 1.50 Uhr im Erdgeschoss der Unterkunft aus. Zwei Bewohnern sei es gelungen, die Flammen selbst zu löschen. Dadurch sei weiterer Schaden vermieden worden. Verletzt wurde demnach niemand. In der Asylbewerberunterkunft leben nach LKA-Angaben  elf Menschen.

In den vergangenen Jahren hatte es in Meißen mehrfach fremdenfeindliche Übergriffe gegeben. Für Schlagzeilen sorgte vor allem der Anschlag auf ein geplantes Flüchtlingsheim im Jahr 2015. Zwei Männer wurde in der Folge zu Freiheitsstrafen verurteilt.

kev/AFP
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