Bundeswehr im Sandsackeinsatz Merkel und die Strohhut-Soldaten

Kanzlerin Merkel besucht die sandsackschleppende Truppe in den Flutgebieten - und wird von Soldaten im Strohhut empfangen. Für die kuriosen Bilder vom Schutzwall in Bitterfeld hat die Bundeswehr eine simple Erklärung.

Bundeskanzlerin Merkel: Besuch bei der Truppe im Fluteinsatz
DPA

Bundeskanzlerin Merkel: Besuch bei der Truppe im Fluteinsatz


Bitterfeld - Die Bundeskanzlerin tingelt derzeit durch die Hochwassergebiete und schüttelt eifrig helfende Hände. Am Donnerstag machte die Regierungschefin Station in Sachsen-Anhalt, konkret in Bitterfeld. Dort begrüßte sie auch eine Gruppe von Bundeswehrsoldaten, die es sich auf einem Wall aus Sandsäcken bequem gemacht hatten. Die Mitglieder der Truppe zeigten sich korrekt gekleidet: festes Schuhwerk, Tarnhose, olivfarbene Shirts, Strohhut. Moment, Strohhut? Tatsächlich: Auf manchen Fotos aus Bitterfeld hätte Merkel auch Strandurlauber auf Mallorca abschreiten können - zumindest was die Kopfbedeckungen angeht.

Manche Soldaten tragen zwar auch die korrekte Ausrüstung, nämlich Schirmmütze oder Tropenhut in Oliv. Doch der modische Flechthut ist eindeutig in der Überzahl.

Für die kuriosen Bilder hat Fregattenkapitän André Sabzog einen einfache Erklärung: "Die Sonne scheint im betroffenen Gebiet gewaltig. Viele Soldaten sind spontan zum Hochwassereinsatz aufgebrochen und haben wohl einfach nicht die richtige Kopfbedeckung dabei. Bevor sich die Soldaten Kopf und Nacken verbrennen, haben sie sich eben eine Alternative gesucht."

Woher die Strohhüte - die im Übrigen auch zivile Fluthelfer tragen - im konkreten Fall kamen, weiß auch Sabzog nicht. Will der Sprecher des Landeskommando Sachsen-Anhalt aber auch gar nicht wissen: "Da geht der spontane Einsatz vor der korrekten Kopfbedeckung. Auch wenn die Kanzlerin zu Besuch kommt. Wir schleppen lieber Sandsäcke, als uns Gedanken um Mützen und Hüte zu machen."

jok



insgesamt 24 Beiträge
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chrimirk 06.06.2013
1. Peinlich!
Zitat von sysopDPAKanzlerin Merkel besucht die sandsackschleppende Truppe in den Flutgebieten - und wird von Soldaten im Strohhut empfangen. Für die kuriosen Bilder vom Schutzwall in Bitterfeld hat die Bundeswehr eine simple Erklärung. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/merkel-besucht-soldaten-mit-sonnenhut-in-bitterfeld-a-904248.html
Und diese Kanzlerin soll beispielhaft für die EU sein? Wohl kaum. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Noch 103 Tage!
derandersdenkende, 06.06.2013
2. Sie tun Gutes
Zitat von sysopDPAKanzlerin Merkel besucht die sandsackschleppende Truppe in den Flutgebieten - und wird von Soldaten im Strohhut empfangen. Für die kuriosen Bilder vom Schutzwall in Bitterfeld hat die Bundeswehr eine simple Erklärung. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/merkel-besucht-soldaten-mit-sonnenhut-in-bitterfeld-a-904248.html
und ich möchte ihnen dafür danken. Es ist gut, wenn die Heimat bedroht ist, auch auf eine verläßliche Armee zurückgreifen zu können! Und ich möchte betonen, sie erfüllen ihre Pflicht gegenüber ihrem Volk. Dies tun sie aber nicht, wenn sie in fremden Ländern intervenieren! Dann dienen sie anderer Interessen und das hat dann auch nichts mit Landesverteidigung zu tun!
jhea 06.06.2013
3. Die Hüte kommen von der Flying Lamb
Von Ruffy und seiner Strohhutbande. Die suchen noch das Onepiece von Goldroger. Allerdings glaube ich dass sie ich ein wenig zu weit von der Redline entfernt haben ;D
Hilfskraft 06.06.2013
4. Zustimmung
Zitat von chrimirkUnd diese Kanzlerin soll beispielhaft für die EU sein? Wohl kaum. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Noch 103 Tage!
eine Witzfigur ! (hoffentlich komme ich mit dieser Äußerung jetzt nicht auch in die Psychatrie, wie Mollath).
Marshmallowmann 06.06.2013
5.
Zitat von sysopDPAKanzlerin Merkel besucht die sandsackschleppende Truppe in den Flutgebieten - und wird von Soldaten im Strohhut empfangen. Für die kuriosen Bilder vom Schutzwall in Bitterfeld hat die Bundeswehr eine simple Erklärung. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/merkel-besucht-soldaten-mit-sonnenhut-in-bitterfeld-a-904248.html
Warum auch nicht, bezahlt werden sie so oder so.
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