Milzbrand-Alarm Verdächtige Briefe legen Postverteilung lahm

Bundesweit hat es in der vergangenen Nacht erhebliche Verzögerungen in mehreren Verteilerzentren der Post gegeben. Vielfach war aus Briefen weißes Pulver gerieselt.


Mehrere Millionen Briefe werden wohl am Mittwoch nicht ausgeliefert
DPA

Mehrere Millionen Briefe werden wohl am Mittwoch nicht ausgeliefert

Hamburg - In Offenbach, Göttingen, Erfurt und Neubrandenburg wurden die Sortierbänder nach dem Auftauchen von Briefen mit verdächtigem Inhalt gestoppt, teilten Polizeisprecher mit. Durch den Stopp der Anlagen in Mannheim, Reutlingen und Heilbronn könnten nach Angaben eines Postsprechers rund fünf Millionen Sendungen in diesen Gebieten am Mittwoch nicht zugestellt werden.

Nach Polizeiangaben war aus den Briefen teilweise ein weißes Pulver gerieselt. Die Mitarbeiter, die damit in Berührung kamen, wurden untersucht und vorsorglich medizinisch behandelt. "Wir gehen nach dem derzeitigen Ermittlungsstand aber davon aus, dass bei den Labor-Untersuchungen negative Ergebnisse herauskommen", betonte ein Sprecher.



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