Münteferings beste Sprüche Glück auf im schönsten Amt neben dem Papst

Franz Müntefering ist legendäre für seine markigen, knappen Sprüche - ob auf Parteitagen oder Pressekonferenzen oder in der Partei. SPIEGEL ONLINE dokumentiert die besten.


"Es ist noch was da. Ich bin nicht ausgetrocknet."
am 27. Oktober zu den Delegierten des SPD-Parteitages

"Es war überwiegend mitteleuropäisch zivilisiert."
am 19. Juni über das Klima während einer Koalitionsrunde

"Ich kann Latein nur aus meiner Zeit als Messdiener, und da kam 'casus belli' nicht vor."
am 26. April auf die Frage, ob der Koalitionsstreit um Mindestlöhne zum "casus belli" (Kriegsgrund) werde - bei anderem Thema hatte SPD-Chef Beck davon gesprochen

"Ungerecht finde ich, nachdem ich so lange gewartet habe, erst mit 56 angefangen habe zu Rauchen, mich daran gewöhnt habe - und jetzt soll es verboten werden."
am 18. Februar über den Nichtraucherschutz

"Es ist heute schon so, dass man länger arbeiten darf als bis 65 - sonst wäre ich ja nicht hier."
am 19. Dezember 2006 zur Lebensarbeitszeit

"471 000 Arbeitslose weniger: Das ist eine kleine Großstadt oder eine große Kleinstadt."
am 8. November 2006 zum Aufschwung am Arbeitsmarkt

"Was natürlich überhaupt nicht geht, ist, dass man immer die Sachen miteinander vereinbart und dass dann anschließend auf dem Obergefreitenweg die Dinge wieder in Frage gestellt werden."
am 2. Juni 2006 über Arbeitsmarkt-Forderungen aus der Union

"Die Sozialdemokratie darf in dieser Regierung nicht der Rotkreuzwagen sein, der die Schwachen aufsammelt und der verhindert, dass die Schwarzen irgendwas Schlimmes machen."
am 18. März 2006 zur Rolle der SPD in der großen Koalition

"Da muss man kein Mathematiker sein, da reicht Volksschule Sauerland, um zu wissen: Wir müssen irgendetwas machen."
am 31. Januar 2006 über die Rente mit 67

"Du hast es nicht immer leicht mit uns gehabt und wir nicht immer leicht mit Dir."
am 4. November 2005 über den noch amtierenden Kanzler Gerhard Schröder

"Das ist eine Lebensabschnittspartnerschaft, die wir jetzt machen."
am 12. November 2005 zur Großen Koalition von Union und SPD

"Ich habe eins versprochen: Ich schreibe nie ein Buch. Ich halte nichts von diesen psychopathologischen Bemühungen, alles aufzuschreiben und aufzuarbeiten."
am 12. November 2005 zu seinen Rückzug als Parteichef

"Milch und Honig werden nicht fließen. Gesundes Brot und ordentlicher Aufstrich werden aber da sein."
am 24. Oktober 2005 nach Koalitionsverhandlungen

"Wir müssen uns jetzt darauf konzentrieren, das Spiel zu gewinnen, und nicht überlegen, mit wem wir nachher duschen gehen."
am 18. Juni 2005 auf die Frage nach einer Großen Koalition

"Das ist das schönste Amt neben dem Papst - Vorsitzender der SPD zu sein."
am 6. Februar 2005

"Fraktion gut, Partei auch, Glück auf!"
am 17. November 2003 zum Zustand der SPD



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