Terrorvereinigung Junud al-Sham Mutmaßliche Islamisten nach Rückkehr aus Syrien festgenommen

Nach ihrer Festnahme in Nordrhein-Westfalen sitzen drei mutmaßliche Islamisten in Untersuchungshaft. Die 23- und 25-Jährigen sollen sich der Terrorgruppe Junud al-Sham angeschlossen haben.


Nach ihrer Rückkehr aus Syrien sind in Bonn und Dortmund mutmaßliche dschihadistische Kämpfer festgenommen worden. Bei den Verdächtigen handele es sich um Männer im Alter von 23 und 25 Jahren, die sich der terroristischen Vereinigung Junud al-Sham ("Die Soldaten Syriens") angeschlossen haben sollen. Das teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit.

Die drei Verdächtigen seien nach ihrer Festnahme am Mittwoch im Bereich der Polizeipräsidien Bonn und Dortmund einem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt worden. Seitdem sitzen sie in Untersuchungshaft.

Die drei Männer sollen im Herbst 2013 nach Syrien ausgereist sein. Sie hätten dort eine Kampfausbildung erhalten und Wachdienste übernommen. Der 23-Jährige mit deutscher und marokkanischer Staatsangehörigkeit sei im Januar vergangenen Jahres nach Deutschland zurückgekehrt, ein 25-Jähriger mit deutscher, polnischer und libanesischer Staatsangehörigkeit habe sich im Kampf oder bei einer Übung an der Hand verletzt und sei bereits im Dezember 2013 nach Deutschland zurückgereist.

Ein weiterer 25-Jähriger mit deutscher und afghanischer Staatsangehörigkeit sei im November 2013 aus familiären Gründen nach Deutschland zurückgekehrt.

vek/dpa

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