Newsblog Das war Der Morgen @SPIEGELONLINE am 28.9.2016

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    In Deutschland leben einem Bericht zufolge gegenwärtig mehr als 300.000 Flüchtlinge unter 18 Jahren. Gut ein Drittel sei jünger als sechs Jahre, heißt es in einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Grünen, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten. Die jungen Flüchtlinge und ihre Familien kommen demnach vor allem aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Nicht mitgezählt seien in dieser Statistik unbegleitete minderjährige Asylsuchende.
    Laut Ministerium leben in Nordrhein-Westfalen mit 76.056 die meisten Flüchtlinge unter 18 Jahren. In Baden-Württemberg sind es 38.818, in Bayern 35.438, in Niedersachsen 32.995. In Berlin sind 21.267 minderjährige Flüchtlinge registriert, in Hamburg 11.927, in Thüringen 8.444.
    Dies ist allerdings kein Grund zur Sorge, denn gleichzeitig belegt die Bertelsmann-Stiftung, dass die Zuwanderung rein rechnerisch in der Lage sei, den Mangel an Arbeitskräften in unserem Land auszugleichen. Die Studie zeigt, dass Deutschland selbst bei extrem steigenden Erwerbsquoten (also der Summe aus den Menschen, die arbeiten und arbeitslos sind) jährlich 346.000 mehr Zuzüge als Fortzüge bräuchte, um das Erwerbspersonenpotenzial bis 2050 konstant zu halten. Bei normal steigenden Erwerbsquoten wäre eine jährliche Nettozuwanderung von 533.000 Menschen notwendig.
     
    Nun kommt es darauf an, wie gut und schnell wir die Neuankömmlinge integrieren und mit Bildung versorgen können. Lesen Sie hier einen Text von mir und meinem Kollegen Himmelrath zur aktuellen Lage der Bildung für Flüchtlinge.
     
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