Newsblog Das war Der Morgen @SPIEGELONLINE am 10.10.2016

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Michael Kröger
Herzlich willkommen bei Der Morgen @SPIEGELONLINE.
Bis 9 Uhr begleitet Sie heute Michael Kröger beim Start in den Tag.
Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
10/10/16 7:02 AM Und damit geht der "Morgen" wieder einmal zuende . Ich verabschiede mich mit dem Hinweis auf SPIEGEL ONLINE . Dort können Sie heute noch die Nachlese TV-Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump lesen und Aktuelles und Hintergründe über den  Terrorverdächtigen Syrer Dschaber al-Bakr , der in der Nacht in Leipzig festgenommen worden ist. Auch die mögliche Kanzlerkandidatur von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz wird ein Thema sein.   Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche .   10/10/16 7:02 AM Und noch eine erschütternde Zahl zum Schluss: Nach dem verheerenden Wirbelsturm "Matthew" ist die Zahl der Toten auf der Karibikinsel Haiti auf 1000 gestiegen. Das ergab eine Auswertung von Angaben diverser lokaler Behörden. Teilweise wurden die Opfer in Massengräbern bestattet. Wegen des Mangels an sauberem Trinkwasser befürchtete die haitische Regierung zudem einen Anstieg der Cholera-Erkrankungen . Sechs Jahre nach einem Erdbeben mit mehr als 200.000 Toten leben auf dem völlig verarmten Inselstaat noch immer Zehntausende Menschen in Zelten und Notunterkünften . Dadurch konnte"Matthew", der mit mehr als 230 Kilometern pro Stunde am Dienstag über Haiti hinweg gefegt war, besonders viel Zerstörung anrichten. In den USA sind durch den Wirbelsturm am Wochenende mindestens elf Menschen ums Leben gekommen .  10/10/16 6:36 AM 10/10/16 6:24 AM In Deutschland gibt es nach Ansicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung rund 500 Krankenhäuser zu viel . "Heute gibt es über 2000 Krankenhäuser. So viele brauchen wir sicher nicht. Schaut man ins Ausland, würde eine Zahl von 1500 wohl ausreichen", sagte Vorstandschef Andreas Gassen der "Rheinischen Post".  Jeder vierte Fall , der im Krankenhaus behandelt werde, gehöre eigentlich in den ambulanten Bereich. "Man sollte die überflüssigen Kliniken vom Netz nehmen und die Mittel und Ressourcen in andere Häuser und die ambulante Versorgung umleiten , um dort Pflegenotstand und andere Engpässe zu beheben", sagte Gassen.  10/10/16 5:15 AM 10/10/16 5:15 AM Die unabhängige ungarische Traditionszeitung "Nepszabadsag" hat am Wochenende  überraschend ihr Erscheinen eingestellt . Der Eigentümer, die in österreichischem Besitz befindliche Mediaworks AG., begründete die Entscheidung am Samstag mit den Verlusten, die das Blatt erwirtschafte. Mitarbeiter sprachen von einem "Putsch", der politisch motiviert sei. Noch am selben Abend demonstrierten mehrere Tausend Menschen vor dem Parlament in Budapest gegen die Schließung des Mediums und gegen den "Angriff auf die Pressefreiheit".  Ein Sprecher der rechts-konservativen Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban bezeichnete die Einstellung der linksliberalen Tageszeitung als "autonome Entscheidung eines Medieneigentümers" . Der Vize-Vorsitzende der Regierungspartei Fidesz, Szilard Nemeth, meinte allerdings im Nachrichtensender Hir TV: "Es war hoch an der Zeit, dass diese Zeitung zusperrt." Die linke Opposition kritisierte die Zeitungsschließung als " weiteren Schritt der Orban-Regierung, die verbliebene Pressefreiheit in Ungarn zu liquidieren" . 10/10/16 4:51 AM Um sich gegen die Fremdparker  in seinem Innenhof zu wehren, ersann der Ulmer Hausbesitzer Elmar Mahling eine List nach den Regeln der Marktwirtschaft : Auf knallblauen Schildern macht er Autofahrern das wenig verlockende Angebot: "Privatparkplätze je angefangene Stunde 80 Euro." Vorrangiges Ziel ist die Abschreckung. "Ich wollte kein Parkverbotsschild hinmachen, weil ich dann die Kosten der Abschlepper übernehmen und einklagen muss", erklärt der 64-Jährige. "Daher dachte ich, ich mache einfach so einen hohen Preis, dass keiner mehr Lust hat." Die Strategie geht offenbar auf: Laut Mahling kommen deutlich weniger Falschparker in seinen Hof. Nur mit einem gab es bislang richtig Ärger . Der wollte die 80 Euro Parkgebühr nicht zahlen. Mahling zog vor Gericht. Es kam zu einem Vergleich - der Falschparker musste schließlich 30 Euro berappen.      10/10/16 4:44 AM In dem TV-Duell griff Clinton auch die russische Regierung frontal an . Sie beschuldigte Moskau, ihren Wahlkampf torpedieren zu wollen. Das US-Heimatschutzministerium sowie das Amt des Geheimdienstkoordinators hatten Moskau am Freitag erstmals offiziell beschuldigt, sich mit Cyberattacken in den US-Wahlkampf einzumischen . Moskau wies dies als "Unsinn" zurück. Womöglich mische sich Moskau derart ein, weil der Republikaner sich lobend über den russischen Präsidenten Wladimir Putin geäußert habe, mutmaßte Clinton. Vielleicht sei auch der Grund, dass Trump "Geschäfte in Moskau machen will". Show more Tickaroo Liveblog Software


insgesamt 19 Beiträge
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Paul Panda 10.10.2016
1. Einfache Lösung
Immer, wenn Menschen versuchen, anderen Menschen das "Paradies" zu bereiten, werde ich auf Grund der entsprechenden, geschichtlichen Erfahrungen und den bekannten Beispielen aus der Roman-Literatur sehr skeptisch. Aber nun gut: Sei's drum. Für Gaggenau fällt mir da sogar eine einfache Lösung ein: Gar nicht erst lange forschen, sondern das für heutige Maßstäbe gemächliche und beschauliche Leben der Sechziger- und Siebziger-Jahre mit der modernen Medizin und Technik von heute kombinieren. Das könnte ich mir als erstrebenswert vorstellen.
ratiovinxit 10.10.2016
2. Trump und Hillary Shortcut
Hillary hat in der Debatte erneut ihre bisherige Politik bekräftigt: Waffenlieferung an Terroristen, Einrichtung einer Flugverbotszone, was laut den führenden US Generälen einen Weltkrieg mit Russland bedeuten würde. Trump: Aleppo ist verloren, und das ist die Folge Ihrer Politik. Sie haben ISIS gross gemacht. Ich mag Assad nicht, aber er und Putin werden Ordnung schaffen. Wer sollte das sonst tun? Die von Ihjen unterstützten Terroristen? Siehe Chaos Libyen, Afghanistan etc. ..wise words.
echoanswer 10.10.2016
3. Es ist erschreckend ...
was die Amis der Welt anbieten. Das Niveau war niedriger als das des Unterschichten Tv. Und diese Nation wird dann die Welt wieder und wieder mit Krieg überziehen und arrogant über Wohl und Wehe anderer souveräner Staaten entscheiden. Es ist widerlich wie sich unsere Medien von diesem Schmierentheater aus Sex, Korruption und wüsten verbalen Ausfällen beeindrucken lassen.
GSYBE 10.10.2016
4. Forscher wollen in Gaggenau das Paradies auf Erden schaffen
Es braucht keine Forscher und es braucht kein Gaggenau; es braucht einfach nur eine bessere Politik mit mehr Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit, und zwar in ganz Europa. Der Rest erledigt sich dann von selbst.
rieberger 10.10.2016
5. Brave new world
Paradies hört sich zwar gut an, ich fände es aber lohnenwerter, wenn wir alle versuchen würden, daß die Welt nicht zur Hölle verkommt! Schon das gelingt nicht!
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