Newsblog Das war Der Morgen @SPIEGELONLINE am 11.11.2016

Die Nachrichten, Themen und die Presseschau aus Deutschland und der Welt - hier zum Nachlesen.
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    Normalerweise gibt er ja selbst ab und zu Autogramme, der Sigmar Gabriel. In diesem Fall nutzte er seine hochkarätigen Verbindungen, um der Mitarbeiterin seiner Frau - sie ist Zahnärztin - eins von jemand anderem zu besorgen - und zwar von niemand Geringerem als Wladimir Putin. Es war im Oktober vergangenen Jahres. der Vizekanzler war zu Gesprächen bei Russlands Präsidenten in dessen Residenz Nowo-Ogarjowo bei Moskau eingeladen. Nach Gesprächen über Weltpolitik, Russland-Sanktionen und Gaspipeline nach Deutschland bringt Gabriel das Anliegen seiner Bekannten zur Sprache. Die damals 32 Jahre alte Oksana, in Sibirien geboren möchte gern eine Unterschrift auf dem Foto Putins. Putin kritzelt "Oksana" und "Alles Gute" - und Gabriel hat sein Mitbringsel in der Tasche.  
    • Foto: dpa Foto: dpa
  • 11/11/16 8:03 AM
    Und damit geht der Morgen wieder einmal zu Ende. Ich verabschiede mich, nicht ohne Ihnen die Lektüre von SPIEGEL ONLINE zu empfehlen. Wir halten Sie über die weitere Entwicklung in den USA auf dem Laufenden. Auch das Koalitionstreffen im Kanzleramt steht auf unserem Plan. Schließlich geht es um die Frage, wer als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten infrage kommt. Wir schauen auch ins Rheinland, wo die Jecken um 11:11 die fünfte Jahreszeit einläuten. Und die Kollegen vom Sport schauen auf das WM-Qualifikationsspiel der Nationalmannschaft gegen San Marino. Anstoß ist um 20:45 Uhr. die Deutschen sind Favorit - aber das war Hillary Clinton schließlich auch. Und dann steht noch der Grand Prix der Formel 1 in Brasilien auf dem Programm. Um 13 Uhr beginnt das freie Training. Möglich, dass Nico Rosberg schon an diesem Wochenende Weltmeister wird. 
     
    Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Arbeitstag und ein erholsames Wochenende. 
  • 11/11/16 7:50 AM
    Google-Mutter Alphabet hat eine kleine flotte von Drohnen in Dienst gestellt, um die Möglichkeiten eines Liefer-Netzwerks auszuloten. Doch wegen der unklaren Rechtslage steht das Projekt jetzt selbst auf dem Prüfstand, wie Bloomberg berichtet. Es sei unrealistisch, mit Lieferdrohnen Geld zu verdienen, so lange die Restriktionen im Luftraum so stark seien. 
  • 11/11/16 7:35 AM
    Der Bundestag hat 62 Millionen Euro für den Wiederaufbau der schinkelschen Bauakademie in Berlin beschlossen. Wie Berichterstatter Rüdiger Kruse (CDU) mitteilte, fiel die Entscheidung heute Morgen in der sogenannten Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses.
  • 11/11/16 7:33 AM
    Zweigeteiltes Deutschland: Nach Auflösung von Frühnebel kann der Norden mit kühlem, aber sonnigem Herbstwetter rechnen. Im Süden dagegen ist es bereits winterlich, mit Niederschlägen, die schon in mittleren Höhenlagen in Schnee übergehen. Wenn sie mehr über das Wetter wissen wollen, klicken Sie hier. Smartphone-Nutzern empfehle ich diesen Link
  • 11/11/16 7:28 AM
    Oscarpreisträger Christoph Waltz sieht in den sozialen Netzwerken eine Ursache für den Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentenwahl. "Diese sogenannten sozialen Netzwerke haben ja auch eine sehr, sehr hohe antidemokratische und undemokratische Energie", sagte der Schauspieler in einem Gespräch der österreichischen Nachrichtensendung "ZiB24". "Und ich wage zu bezweifeln, dass dieser brunzdumme Irrsinn ohne sogenannte soziale Netzwerke so schnell zu verbreiten gewesen wäre." 
     
    Er sei nach dem Sieg des Republikaners sehr besorgt. "Wenn Trump mit dem Erfolg hat, was er im Wahlkampf angekündigt hat, dann ist das Ende erreicht", sagte der 60-jährige gebürtige Wiener. 
     
  • 11/11/16 7:25 AM
    Luxemburg will mit dem Abbau von Bodenschätzen auf Asteroiden zu Europas Top-Weltraumnation werden. Und auch weltweit vorn mitspielen. Die Regierung hat jetzt ein Gesetz erarbeitet, das Forschern und Investoren Rechtssicherheit über das Eigentum an Material aus dem Weltall gibt. "Wir sind damit das erste europäische Land, das einen Gesetzesrahmen für den Weltraumbergbau schafft", sagt der Sprecher von Luxemburgs Wirtschaftsminister Etienne Schneider. Das Gesetz soll heute vorgestellt werden. 
  • 11/11/16 7:23 AM
    Berlins Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem macht sich keine großen Hoffnungen mehr, dass noch beide der kürzlich geborenen Eisbärenbabys leben. "Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird es nur noch eines sein", sagte er gestern in der rbb-"Abendschau". Seit Dienstag sei nur noch ein kleiner Eisbär auf dem Monitor der Wurfbox im Tierpark zu sehen. Es gebe aber auch eine gute Nachricht: "Das überlebende Jungtier hat sicher schon das Doppelte an Gewicht, es geht ihm prächtig." 
    Eisbärin Tonja hatte die Zwillinge am Donnerstag vergangener Woche zur Welt gebracht - zehn Jahre nach der Geburt des legendären Berliner Eisbären Knut. Die Sterblichkeit bei den Jungtieren ist in den ersten 10 bis 14 Tagen besonders hoch: Sie liegt bei 50 Prozent. Auch Knut war als Zwilling geboren worden. 
  • 11/11/16 7:19 AM
    Zwei Unbekannte haben in der Dortmunder Innenstadt in einem unbeobachteten Moment einen offen stehenden Geldtransporter ausgeräumt und einen sechsstelligen Betrag erbeutet. Die beiden Bediensteten hatten das gepanzerte Fahrzeug am gestern Mittag abgestellt, um einen Geldautomaten zu befüllen, wie die Polizei mitteilte. Währenddessen näherten sich die zwei Männer, stiegen in den Transporter und füllten zwei Taschen mit Geld. Sie flüchteten zu Fuß. 
  • 11/11/16 7:15 AM
    Fast sechs Millionen Kinder sind im vergangenen Jahr vor Erreichen des fünften Lebensjahrs gestorben, 60 Prozent davon in nur zehn Ländern. Das geht aus einer Studie hervor, die das Fachmagazin "The Lancet" heute veröffentlicht hat. Die Wissenschaftler forderten "beschleunigte Investitionen", um die Kindersterblichkeit dort gezielt zu bekämpfen.
    Unter diesen zehn Ländern seien fünf in Afrika: In Angola, der Demokratischen Republik Kongo, Äthiopien, Nigeria und Tansania seien Lungenentzündungen die häufigste Todesursache von Kindern unter fünf Jahren. Die anderen fünf Länder liegen in Asien - Bangladesch, China, Indonesien, Indien und Pakistan. Dort stürben besonders viele Kinder aufgrund der Komplikationen bei Frühgeburten.
  • 11/11/16 7:08 AM
    Der Whistleblower Edward Snowden hat davor gewarnt, den neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump als alleinige Bedrohung für die Privatsphäre zu sehen. Die staatliche Internet-Überwachung sei eine globale Gefahr, sagte Snowden gestern Abend über eine Live-Verbindung nach Amsterdam. Die Wahl Trumps "ist ein dunkler Moment in der Geschichte unserer Nation, aber es ist nicht das Ende der Geschichte", sagte Snowden. 
    Der Computerspezialist übte auch Kritik am amtierenden US-Präsidenten Barack Obama. Auch er habe seine Versprechen im Zusammenhang mit Internet-Überwachung und der Schließung des US-Gefängnisses Guantanamo Bay auf Kuba nicht gehalten. "Obama hat uns enttäuscht."
  • 11/11/16 7:06 AM
     
    Nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten haben sich viele New Yorker in "U-Bahn-Therapie" begeben. Mit Klebezetteln und Stiften verwandelte der Künstler Matthew Chavez die gekachelte Wand eines U-Bahn-Ganges in Manhattan in einen Ort zum Dampfablassen, diskutieren und trauern - und nannte das Ganze "Subway Therapy". Hunderte Menschen nutzten die Gelegenheit.
    "Ich habe heute Morgen ein Meeting sausen lassen, um zu weinen", stand auf einem pinkfarbenen Klebezettel, "alles wird gut" auf einem gelben. Auch "ich bereue meine Wahlstimme", "bringt Obama zurück" und "2020!" war zu lesen. Bislang sei die spontane Aktion "überwältigend positiv" verlaufen, sagte Organisator Chavez, der seine U-Bahn-Therapie noch ein paar Tage lang anbieten will. 
    • Foto: dpa Foto: dpa
  • 11/11/16 7:00 AM
    "Die unendliche Geschichte", "Der Name der Rose", "Fack ju Göhte" - Die Filmgesellschaft Constantin hat etliche Blockbuster hervorgebracht, die es mit den großen Hollywoodproduktionen aufnehmen können. Doch das Unternehmen ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Jetzt hat eine Mehrheit der Gesellschafter beschlossen, sich auf das Geschäft mit Sportsendern ("Sport1") sowie Sportvermarktung zu konzentrieren. Nur Großaktionär Bernhard Burgener wehrt sich dagegen. Er will die Entscheidung vor Gericht für null und nichtig erklären lassen. . 
  • 11/11/16 6:49 AM
     
     
    Pepsi-Chefin Indra Nooyi hat von erheblichen Ängsten in der Belegschaft nach dem Wahlsieg des Rechtspopulisten Donald Trump berichtet. "Unsere Angestellten fragen sich: 'Sind wir hier noch sicher?'", sagte Nooyi bei einer Podiumsdiskussion in New York. Dies betreffe "insbesondere jene Angestellten, die nicht weiß sind oder die schwul, lesbisch oder transsexuell sind". Nooyi ist selbst indischer Abstammung. Im Wahlkampf hatte sie Trumps Gegnerin Hillary Clinton unterstützt. Pepsi legt nach eigenen Angaben großen Wert auf Diversität in der Konzernbelegschaft.
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  • 11/11/16 6:46 AM
     
    Der chinesische Online-Shopping-Riese Alibaba hat heute einen neuen Rekord aufgestellt. Innerhalb von nur fünfeinhalb Minuten waren auf der Plattform Waren für eine Milliarde US-Dollar verkauft worden, wie das Unternehmen auf Twitter mitteilte. Nach einer Stunde war die Marke von fünf Milliarden erreicht.
     
    Am 11.11., dem chinesischen "Singles' Day", bieten Onlinehändler Nachlässe bis zu 50 Prozent an. Der Tag ist das weltweit umsatzstärkste Online-Shopping-Ereignis. Im vergangenen Jahr waren nur bei Alibaba innerhalb von 24 Stunden Waren für rund 14,3 Milliarden US-Dollar (etwa 13,1 Milliarden Euro) über die Online-Ladentheke gegangen. 
     
  • 11/11/16 6:41 AM
    Wie haben die Anschläge vom 13. November 2016 haben nach Überzeugung des Soziologen Michel Wieviorka tiefe Spuren in der Gesellschaft Frankreichs hinterlassen. "Vor mehr als einem Jahrhundert stand sich der demokratische und republikanische Teil Frankreichs und ein nationalistischer, antirepublikanischer, wenig demokratischer, katholischer und generell antisemitischer Teil gegenüber", erklärt Wieviorka.
     
    Heute sei der Konflikt in seinen Grundzügen wieder zu beobachten. "Auf der einen Seite sind die, die sagen: Nation, Krieg, Sicherheit vor allem anderen, Ausnahmemaßnahmen und eine autoritäre Macht - ein Teil der Rechten und die extreme Rechte. Und auf der anderen Seite stehen die, die sagen: unsere Werte, Freiheiten, Rechtsstaat, Menschenrechte, Offenheit. Also sehen wir zwei völlig unterschiedliche Konzepte für die Nation und das Zusammenleben." 
  • 11/11/16 6:32 AM
     
     
    Superstar Lionel Messi hat mit Vizeweltmeister Argentinien beim 0:3 gegen Erzrivalen Brasilien den nächsten Tiefschlag auf dem Weg zur WM-Endrunde 2018 einstecken müssen. Die vom fünfmaligen Weltfußballer angeführten Gauchos müssen als Tabellensechster weiter um eines der vier südamerikanischen WM-Tickets bangen, während die Selecao nach dem fünften Sieg in Folge unter Trainer Tite als Spitzenreiter für Russland planen kann.
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  • 11/11/16 6:28 AM
    Die Suche von Union und SPD nach einem Nachfolger von Bundespräsident Joachim Gauck geht in die entscheidende Phase. Am Nachmittag treffen sich die Vorsitzenden der Koalitionäre zu einer neuen Beratungsrunde im Kanzleramt. Dass sie sich auf einen Kandidaten einigen, galt als unwahrscheinlich. Frank-Walter Steinmeier ist einer davon. Die Union will ihn jedoch nicht unterstützen. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann brachte sich jüngst quasi selbst ins Spiel. "Wenn man mich dann ruft - der Ruf wird aber ziemlich sicher gar nicht kommen - dann muss ich mir das reiflich überlegen"
  • 11/11/16 6:23 AM
    In Japan ist ein wegen zweifachen Mordes zum Tode verurteilter Häftling hingerichtet worden. Der 45-Jährige wurde nach Angaben des Justizministeriums gehängt. Es war die 17. vollstreckte Todesstrafe seit dem Amtsantritt des konservativen Regierungschefs Shinzo Abe im Jahr 2012. Europäische Regierungen und internationale Menschenrechtsgruppen fordern das Industrieland immer wieder zur Abschaffung der Todesstrafe auf.
  • 11/11/16 6:18 AM
  • 11/11/16 6:15 AM
  • 11/11/16 6:13 AM
     
     
    Die Uno gibt Maria Scharapowa nach dem Dopingskandal eine zweite Chance. Die Russin werde im April kommenden Jahres, wenn ihre Sperre auslaufe, ihre Tätigkeit als ehrenamtliche Botschafterin des Uno-Entwicklungsprogramms wieder aufnehmen können, sagte ein Sprecher in New York. Als Sonderbotschafterin hatte sich Scharapowa vor allem um die Opfer des Reaktor-Unglücks von Tschernobyl gekümmert. 
    Die 29-Jährige für 24 Monate gesperrt worden, weil bei ihr Meldonium nachgewiesen worden war. Im vergangenen Monat wurde die Sperre auf 15 Monate reduziert.
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  • 11/11/16 6:03 AM
  • 11/11/16 6:01 AM
    Sie haben es bestimmt schon in den Schlagzeilen gelesen: Leonard Cohen ist tot. Der kanadische Sänger starb 82-jährig in Los Angeles. "Wir haben einen der verehrtesten und produktivsten Visionär verloren",  hieß es in der Nacht auf seiner Facebook-Seite. 
     
    Der Künstler starb übrigens nur wenige Monate nach dem Tod seiner Muse. Mit dem Welterfolg "So long Marianne" setzte der kanadische Sänger seiner damaligen Freundin Marianne Ihlen einst ein musikalisches Denkmal. Auf der griechischen Insel Hydra hatten sich die beiden in den Sechzigerjahren kennengelernt und stürmisch ineinander verliebt. Dann gingen ihre Wege auseinander." 
     
    Vor wenigen Monaten, kurz vor ihrem Tod, hatte Cohen ihr noch einmal einen Brief geschrieben, wie der "New Yorker" jüngst berichtete: "Also, Marianne", zitiert die Zeitschrift aus dem Brief. "Es ist an der Zeit und ich denke, ich werde dir bald nachfolgen. Wisse, dass ich so nah hinter dir bin, dass wenn du deine Hand ausstreckst, du meine erreichen kannst." Wenige Tage später starb Marianne. Nach Angaben ihrer Familie hatte sie den Brief noch gelesen. 
  • 11/11/16 5:50 AM
    Es gibt ja viele Witze über sie. Aber in einer Disziplin können es die Ostfriesen tatsächlich mit der ganzen Welt aufnehmen: Im Teetrinken. 300 Liter dieses unglaublich leckeren und anregenden Getränks nimmt jeder Ostfriese durchschnittlich pro Jahr zu sich - damit sind die Norddeutschen Teeweltmeister. Die Türken - sie führen die Nationenwertung an - trinken 284 Liter pro Kopf, gefolgt von den Afghanen mit 279 Litern und Libyen mit 275 Litern. Im Teeland Großbritannien wurden im Durchschnitt 201 Liter konsumiert. Deutschland als Ganzes ist dabei weit abgeschlagen: Hierzulande lag der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch gerade einmal bei 28 Litern. 
     
    In Ostfriesland beginnt der Teegenuss traditionell mit dem "Kluntje", dem Kandiszucker, der zuerst in die Tasse gegeben wird. Dann wird der frisch aufgebrühte Tee darüber gegossen. Darauf kommt eine "Wulkje" genannte Wolke aus Sahne, die mit einem Löffel eingefüllt wird. Wer anschließend umrührt, hat sich als ahnungsloser Zugereister geoutet. Die Einheimischen genießen zuerst die kühle Sahne, dann den herben Teegeschmack der Ostfriesenmischung und zuletzt den süßen Bodensatz.
     
  • 11/11/16 5:39 AM
    Tolle Musik, beliebte Fernsehserien und Spitzentechnologie - die USA sind in vielen Branchen Weltklasse. Doch mit Donald Trump hat das Land nun einen Krawallmacher als Präsidenten. Sein Überraschungssieg könnte dem Image der ganzen Nation schaden - mit Folgen für Unternehmen und Universitäten. Der grobe und harte Umgang des designierten Präsidenten mit Ausländern habe die Menschen rund um den Globus beunruhigt, sagt Professor Nicholas Cull von der Annenberg School der University of Southern California. Er erinnert an die Aussagen Trumps, er werde China eine Lektion erteilen, oder China habe die US-Wirtschaft "vergewaltigt".
     
    Vor allem der Tourismus könnte Schaden nehmen. Die USA zogen im vergangenen Jahr nach Frankreich die meisten ausländischen Urlauber an. Direkt und indirekt hängen etwa 7,6 Millionen Jobs davon ab. Auch wenn unklar ist, ob der Rechtspopulist seine Ankündigungen wahr macht, werden die Visa-Bestimmungen der USA wohl noch lästiger. Jedenfalls die Reisenden mit muslimischem Glauben und aus Lateinamerika würden sich deshalb fragen, warum sie das alles auf sich nehmen sollten - und ob sie überhaupt willkommen seien, erklärt Christopher Nurko von der Strategiefirma FutureBrand. 
  • 11/11/16 5:33 AM
  • 11/11/16 5:33 AM
  • 11/11/16 5:32 AM
  • 11/11/16 5:32 AM
  • 11/11/16 5:32 AM
  • 11/11/16 5:30 AM
     
     
    Am kommenden Montag ist der Himmel hoffentlich frei von Wolken, denn dann ist ein besonderes Naturschauspiel zu beobachten: Der Mond kommt in der Erde besonders nah. Er wirkt dann nicht nur außergewöhnlich groß, sondern verstärkt auch die Gezeiten. "Je näher der Mond an der Erde ist, desto höher ist die Gravitationskraft. Das kann zu höheren Springfluten führen", erklärt Guido Thimm, Wissenschaftlicher Geschäftsführer am Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg. Gravierende Auswirkungen erwartet er aber nicht. 
    • Foto: dpa Foto: dpa
  • 11/11/16 5:25 AM
    Mehr Frauen als je zuvor sind in Führungspositionen der Wirtschaft angekommen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle "Women-on-Board-Index 100", den die Initiative FidAR (Frauen in die Aufsichtsräte) im Laufe des Tages vorstellt. Alle Unternehmen, die 2016 Wahlen zum Aufsichtsrat durchgeführt haben, erreichen demnach die gesetzlich geforderte 30-Prozent-Marke
    Die aktuellen Zahlen unterstreichen den Aufwärtstrend: Lag der Frauenanteil in den Aufsichtsräten der 160 im Dax , MDax , SDax und TecDax notierten Unternehmen im Jahr 2011 noch bei 10 Prozent, so hat er sich auf 25,9 Prozent fast verdreifacht. Der Frauenanteil in den Vorständen ist dagegen weiter auf sehr niedrigem Niveau. Er stieg von 3,0 auf 6,5 Prozent.
  • 11/11/16 5:21 AM
    Der blutige Anschlag auf das deutsche Generalkonsulat im nordafghanischen Masar-i-Scharif diente als Strafmaßnahme für einem Angriff der US-Luftwaffe in der nordafghanischen Provinz Kundus. Dabei waren in der Nacht zum 3. November mehr als 30 Zivilisten ums Leben gekommen. Deutschland trage eine Mitverantwortung, sagte Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid heute Morgen. Die Deutschen hätten den US-Streitkräften die notwendigen nachrichtendienstlichen Informationen zukommen lassen. 
  • 11/11/16 5:05 AM
  • 11/11/16 5:05 AM
    Guten Morgen, verehrte Leserinnen und Leser. Noch hält ganz Deutschland den Atem an, weil der Schock über die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten so tief sitzt. Allerdings dauert die Trauerzeit vielerorts nur noch bis 11:11 Uhr. Dann nämlich beginnt die Karnevalssession. Es bedarf wohl wenig Weissagungskraft, um vorauszusagen, dass der Gelbschopf zur zentralen Figur des Spotts werden wird. Dichter Liedermacher und Witze-Erfinder freuen sich schon. 
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