Newsblog Das war Der Morgen @SPIEGELONLINE am 20.7.2017

Die Nachrichten, Themen und die Presseschau aus Deutschland und der Welt - hier zum Nachlesen.
  • 7/20/17 6:59 AM
    Und damit endet der "Morgen" wieder. Ich verabschiede mich, wie gewohnt, mit der Empfehlung für SPIEGEL ONLINE. In unserer Berichterstattung wird heute unter anderem der Prozess über das Verbot älterer Dieselfahrzeuge im Mittelpunkt stehen. Auch die jüngsten Entwicklungen im Verhältnis zur Türkei sind ein Thema. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel wird sich im Laufe des Vormittags dazu äußern. Zuletzt möchte ich Ihnen noch die Berichte zum Besuch der königlichen Familie in Heidelberg ans Herz legen. Wir hoffen von hier aus, dass das Wetter seinen Beitrag leistet. 
     
    Morgen wird Sie an dieser Stelle wieder mein Kollege Armin Himmelrath begrüßen. Ich wünsche Ihnen einen schönen - möglichst regenarmen - Arbeitstag. 
  • 7/20/17 6:53 AM
    Das Münchner Ifo-Institut hat vor der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank eine Ausstiegsstrategie aus der lockeren Geldpolitik gefordert. Ein solcher Plan "sollte beinhalten, dass ab Januar 2018 die Anleihekäufe aufhören", erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Das könne mit der Bedingung verbunden werden, dass die wirtschaftliche Erholung und die Normalisierung der Inflation andauern, fügte er hinzu.
    "Ohne ein klar kommuniziertes Programm zum Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik gerät die EZB nur immer mehr unter Druck, die Geldschwemme aufrechtzuerhalten", fuhr der Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts fort. Er sehe zudem die Unabhängigkeit der Geldpolitik in Gefahr, da das EZB-System mehr und mehr zu einem "Gläubiger" der Eurostaaten werde.
  • 7/20/17 6:33 AM
     
    Ein 9-jähriger Junge hat in den Organ Mountains im US-Bundesstaat New Mexiko ein 1,2 Millionen Jahre altes Fossil gefunden. Zunächst hatte er geglaubt, über einen alten Baum oder die Überreste eines Elefanten gestolpert zu sein. Doch nachdem sein Vater ein Foto des Funds an die Universität von New Mexiko geschickt hatte, war das Erstaunen groß. Die Experten der Uni identifizierten darauf nämlich die versteinerten Überreste eines Stegomastodon, einem Ur-Ur-Vorfahren des Elefanten. Die Wissenschaftler gruben das Stegomastodon inzwischen aus und präsentierten es dieser Tage auf dem Uni-Campus.
     
    Professor Peter Houde lobte das Verhalten der Familie, die die Experten eingeschaltet hatte, anstatt die "Ausgrabungen" selbst vorzunehmen. Dann nämlich hätten sie das Fossil mit großer Sicherheit zerstört. 
  • 7/20/17 6:14 AM
  • 7/20/17 5:51 AM
    Grünen-Chef Cem Özdemir hat die Bundesregierung aufgefordert, mit der türkischen Regierung "endlich Klartext" zu reden. "Die Bundesregierung darf sich nicht am Nasenring durch die Manege ziehen lassen. Es ist an der Zeit, dass man der Türkei wirtschaftspolitische Daumenschrauben anlegt", sagte Özdemir der "Rheinischen Post". Als ersten Schritt nannte er einen Stopp der Exportkreditgarantien über Hermesbürgschaften. "Hier werden rund eine Milliarde Euro pro Jahr abgesichert. Neubürgschaften sollte die Bundesregierung nicht mehr übernehmen, so lange die Türkei ihre Eskalationsstrategie nicht aufgibt". 
     
    Aus dem türkischen Außenministerium hieß es heute morgen zu dem Thema nur, die Äußerungen deutscher Politiker seien inakzeptabel. Sie stellten einen unannehmbaren Eingriff in die türkische Justiz dar. Die diplomatische Krise zwischen Deutschland und der Türkei hat sich zuletzt wegen der Inhaftierung eines Deutschen und fünf weiterer Menschenrechtsaktivisten in Istanbul dramatisch zugespitzt. Der türkische Botschafter in Berlin wurde am Mittwoch ins Auswärtige Amt zitiert, Bundesaußenminister Sigmar Gabriel brach wegen der kritischen Lage seinen Urlaub ab und kehrt nach Berlin zurück.
  • 7/20/17 5:42 AM
    US-Präsident Donald Trump ist öffentlich auf Distanz zu seinem Justizminister Jeff Sessions gegangen. In einem Interview der "New York Times" drückte Trump im Nachhinein sein Bedauern aus, Sessions überhaupt für den Posten nominiert zu haben. Hintergrund ist die Entscheidung des Justizministers vom März, sich wegen Befangenheit aus den Russland-Ermittlungen des FBI rauszuhalten. Trump erhob zudem neue Vorwürfe gegen den ehemaligen FBI-Chef James Comey, den er im Mai gefeuert hatte. Dieser habe ihm nur von einem kompromittierenden Dossier erzählt, um klarzumachen, dass er etwas gegen ihn in der Hand habe. Der Präsident steht wegen der Russland-Affäre schwer unter Druck. 
  • 7/20/17 5:23 AM
     
     
    Im Laufe des Tages zieht das Regengebiet gen Osten. Sowohl dort als auch im Norden muss mit teils heftigen Unwettern gerechnet werden. Die Temperatur erreicht an den Küsten 20 bis 22 Grad, im Nordwesten 22 bis 25 Grad, sonst allgemein 25 bis 30 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig und kommt aus Südwest. 
    In Gewitternähe können Sturmböen auftreten.
     
    In der Nacht zum Freitag kommt es bei starker Bewölkung vor allem im Osten und Südosten zu weiteren teils kräftigen Schauern und Gewittern, die bis zum Morgen jedoch weitgehend ostwärts abziehen. 
    • Foto: dpa Foto: dpa
  • 7/20/17 4:57 AM
    Vielleicht haben die russischen Verbraucherschützer ja zuviel im Internet gestöbert und Videos solcher Art gesehen . . .
     
  • 7/20/17 4:44 AM
    Ihre Musik ist natürlich weiterhin zur Veröffentlichung bestimmt. . . 
     
  • 7/20/17 4:42 AM
     
     
    US-Popstar Madonna hat die Versteigerung von persönlichen Gegenständen erst einmal verhindern können. Darunter befinden sich ein Brief ihres Ex-Freunds Tupac Shakur, eine Bürste mit ihren Haaren sowie eine Unterhose, die die heute 58-Jährige angeblich einmal trug. Die Sängerin erwirkte bei einem Gericht in New York, dass 22 Gegenstände der rund 130 Madonna-Objekte umfassenden Online-Auktion vorerst nicht versteigert werden dürfen.
    Trotz ihrer Berühmtheit habe sie das Recht, ihre "Privatsphäre aufrechtzuerhalten, auch in Bezug auf höchst persönliche Gegenstände", teilte Madonna Gerichtsdokumenten zufolge mit. Sie sei "schockiert" gewesen, dass der Brief des verstorbenen Rappers Tupac angeboten werde und habe diesen niemals verkauft, verschenkt oder irgendwem das Recht zum Verkauf gegeben. Der Brief hätte geschätzte 350.000 Dollar einbringen können, sagte eine Sprecherin der Firma "Gotta Have It! Collectibles" am Mittwoch. 
    • Foto: Reuters Foto: Reuters
  • 7/20/17 4:29 AM
    SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz reist heute nach Paris, um mit Politikstudenten an der berühmten Hochschule Sciences-Po über Europa diskutieren, später empfängt ihn Macron im Élyséepalast. Seit' an Seit' mit dem Hoffnungsträger Europas kann Schulz zeigen, dass er auf internationalem Parkett eine gute Figur macht. Bislang tingelte der Merkel-Herausforderer meist über die Dörfer - das schafft zwar Bürgernähe und stärkt Schulz' Image als Kleine-Leute-Versteher. Es bringt ihn aber selten auf die Titelseiten. 
     
    Die Initiative für den Besuch ging nach französischer Darstellung von Schulz aus. Macron empfange den Kanzlerkandidaten, wie Macron damals als Präsidentschaftskandidat von Kanzlerin Angela Merkel empfangen wurde, meint Regierungssprecher Christophe Castaner. 
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