Newsblog Das war Der Morgen @SPIEGELONLINE am 31.7.2017

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Michael Kröger
Herzlich willkommen bei Der Morgen @SPIEGELONLINE.
Bis 9 Uhr begleitet Sie heute Michael Kröger beim Start in den Tag.
Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
7/31/17 6:10 AM     Sebastian Vette l hat in einem für Rennfans eher langweiligen Rennen den Großen Preis von Ungarn gewonnen . Trotzdem liefert das Formel-1-Wochenende immerhin doch  einigen Stoff für Diskussionen : Ferrari hat bewiesen, dass man dem wachsenden Druck standhält , der nach dem Reifenplatzer-Debakel von Silverstone sehr groß geworden war.   Außerdem machte Lewis Hamilton mit einer Geste der Fairness auf sich aufmerksam, für die der Brite sonst nicht eben bekannt ist. Er überließ seinem Teamkollegen Valtteri Bottas den dritten Platz, nachdem dieser ihm zunächst die Möglichkeit eingeräumt hatte, Jagd auf die führenden Ferrari zu machen. Das kostete ihn immerhin drei Punkte.    Und Max Verstappen , der Rüpel der Tempo-Elite, ist zum ersten Mal bereit , sich für sein schlechtes Benehmen auf der Strecke zu entschuldigen . Nachdem er seinen Teamkollegen Daniel Ricciardo von der Piste gerempelt hatte, bat er öffentlich zumindest indirekt um Abbitte: "Ich spreche unter vier Augen mit Daniel, und wir legen die Sache bei", versprach der 19-Jährige. Foto: Imago 7/31/17 5:17 AM     "Diese Person existiert nicht oder der Ausweis wurde annulliert."  Dieser Satz erschien in einer App, nachdem Venezuelas Staatspräsident Nicolás Maduro seinen Ausweis nach seiner Stimmabgabe scannen ließ. Durch das Scannen der Ausweise wird kontrolliert, wer wählen geht. Foto: dpa 7/31/17 4:41 AM Die Deutschen sind wieder in Reiselaune : Im ersten Halbjahr haben sie wieder mehr Trips ins In- und Ausland gebucht (oder planen eine Buchung), wie aus einer Befragung der GfK-Konsumforscher für den Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) hervorgeht. 2016 hatten Anschläge in beliebten Urlaubsgebieten und der gescheiterte Putsch in der Türkei für Verunsicherung gesorgt.  Welche Folgen die jüngste Verschärfung der Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei hat, lässt sich aus den Daten allerdings noch nicht ablesen . Die Befragung fand statt, bevor das Auswärtige Amt Türkei-Reisende offiziell zu "erhöhter Vorsicht" aufrief.  Nach GfK-Angaben lief die Sommersaison bis Ende Juni gemessen an den Buchungen im Reisebüro mit einem Plus von drei Prozent zwar besser als die letztjährige. Das gute Niveau des Sommers 2015 sei aber noch nicht wieder erreicht. Einer der Gründe sei die schwache Nachfrage für Urlaube in der Türkei.  7/31/17 4:05 AM 7/31/17 4:04 AM Die Straßen in Berlin wirken wie ausgestorben. Wer Dinge auf dem Schreibtisch liegen hat, die ein wenig Ruhe brauchen, der sollte die Chance in diesen Tagen nutzen. Guten Morgen, verehrte Leserinnen und Leser. Ich begrüße Sie zum "Morgen" auf SPIEGEL ONLINE . Hoffentlich erreiche ich auch die Frühaufsteher unter Ihnen, die zurzeit irgendwo Urlaub machen und über einen WLAN-Zugang verfügen. . .  Show more Tickaroo Liveblog Software


insgesamt 26 Beiträge
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guentherzaruba 31.07.2017
1. man sollte sich nicht
auf die Aussage eines einzelnen Verlassen wenn es um ein GLOBALES Thema und um das Leben und die Gesundheit von Milliarden Menschen geht.
Dr. Clix 31.07.2017
2. Gut dass inzwischen mehr Energie
durch den Tank geht als die Herstellung eines Autos am Energie gekostet hat. Meine Dieselfahrzeuge haben mit ca. 3 Millionen Kilometern bis heute eine gute Energiebilanz. Wenn alle auf diesem Planeten ein Auto kriegen oder alle zur gleichen Zeit fliegen ist es eh aus mit unserem Klima.
testuser2 31.07.2017
3. Merkel verteidigt den Diesel nur bis zur Wiederwahl
"Oettinger gegen EU-weites Ausstiegsdatum beim Diesel" - Merkel ebenfalls, sie zeigt schon wegen der Wahl ihr übliches Verhalten: Den Deutschen Diesel verteidigen gegen die bösen Engländer, die den Deutschen Diesel nicht mehr wollen. Schließlich sollen die Dieselbesitzer sie wählen. Neulich noch hat Deutschland über die bösen Amerikaner gehetzt, die sich nicht für den Klimaschutz einsetzen wollen, sondern eigene wirtschaftliche Interessen über diesen stellen wollten. Wenige Wochen danach tut Merkel genau das gleiche. Allerdings nur bis sie gewählt ist, danach wird auch die CDU sich dem Diesel-Problem widmen müssen und den Klimaschützern bzw. im Fall des Diesels den Gesundheits-Schützern entgegenkommen müssen. Bisher musste Merkel den Diesel verteidigen (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/klimaschutz-angela-merkel-verteidigt-diesel-autos-14939585.html) (http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/diesel-zukunft-industriepolitisch-fahrlaessig-und-klimapolitisch-fatal/20110174.html), nach der Wahl könnte das anders aussehen, erste Signale gibt es http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/interview-in-der-wirtschaftswoche-merkel-vermeidet-klares-bekenntnis-zum-diesel/19997300.html.
round_robin 31.07.2017
4. Dieselausstieg?
Es ist völlig verständlich, dass Rufe nach der Abschaffung des Diesels lauter werden, wenn die Automobilbranche einen sauberen Diesel nicht hinbekommt. Das Filtern ist ja in der Thematik nur das eine Problem. Vielfahrer brauchen öfter einen neuen Filter als Wenigfahrer, der Filter dämpft die Motorleistung (wenn auch nur wenig) und was ist eigentlich am Ende? Der Filter wird ausgetauscht, aber wohin mit dem alten? Der müsste sonderentsorgt werden. Damit die gefilterten Partikel dann aber nicht wieder freigesetzt werden, müssen die Filter der Verbrennungsanlage zugeführt werden. Das kann auch nicht im Sinne des Umweltschutzes sein, zumal der Ruß kompakt und schwer sich auf den Boden niederschlägt, während das Verbrennungsprodukt CO2 in die Atmosphäre gelangt und Schaden anrichtet. Was ist also das Problem? Wir haben doch noch den Benziner. Naja, wie wir wissen, ist der Benziner leichter abzuwürgen, verbraucht etwas mehr und ist auch sonst nicht unbedingt besser. Der Preis für das Benzin ist eigentlich nur aus Steuergründen höher als der des Diesels, das muss man bei der Wahl des Motors rausrechnen. Man sollte vor der Abschaffung des Diesels genau ermitteln, was eigentlich beim Diesel hinten rauskommt und was beim Benziner. Man sollte dann auch die Abfallwege von Katalysatoren und Filtern berücksichtigen und erst ganz am Schluss zu einer Wertung gelangen. Und dann gibt es noch diesen Kampf "Verbrenner gegen Strom". Ich bin mir nicht ganz sicher, ob beim Einbeziehen sämtlicher Komponenten der Elektrowagen besser wegkommt. Die Batterien sind ziemlich sicher sehr umweltschädlich, sei es die Produktion oder die Verwertung selbiger. Die Energie, mit der das Fahrzeug fährt, ist auch nur bedingt sauberer, die kommt nämlich aus Kraftwerken. Der Ökostrom reicht jetzt schon kaum, um unseren Bedarf (ganz ohne Autos) zu decken. Wenn auch noch alle Autos am Netz hängen, ist zum Einen das Netz irgendwann überlastet und zum Anderen ein Bau von Kraftwerken unumgänglich.
schumbitrus 31.07.2017
5. Oettinger kann (bzw. darf!) man doch nicht ernst nehmen ..
> "Viele EU-Staaten wie Polen gewinnen ihren Strom überwiegend aus > Kohle. Wenn die zu früh auf Elektromobilität umsteigen würden, wäre > dem Klima wegen steigender CO2-Emissionen auch nicht gedient", > sagte Oettinger. Der Verbrennungsmotor habe zudem noch Zukunfts- > potenzial. "Verbesserungen stehen unmittelbar bevor", sagte > Oettinger. Dann muss die EU regulierend so eingreifen, dass sich Nachhaltigkeit endlich in der ganzen EU durchsetzt: Erneuerbare Energien sind der einzige Garant dafür, dass die Menschheit sich nicht wie Lemminge 2.0 selber erstickt! Ergo muss es in aufgeklärten und wirtschaftlich befähigten Regionen der Welt, wie Europa, Prozesse geben, die unser Überleben auf diesem Planeten unterstützen und nicht - wie Herr Oettinger und seine Lobbyisten-Freunde aus dem Museum antiquierter Industrie-Technologien - lebendfeindliche Prozesse bis zu unserem Exodus perpetuieren: "Mit Herrn Oettinger Profite sichernd und mit VollGAS in den Abgrund! Jawohl!" > Neue, CO2-freie Kraftstoffe würden gerade entwickelt. Welche Pillen nimmt der Mann - aus welch trüber Kristallkugel liest Herr Oettinger so einen Hokus Pokus?! Wenn er von irgend welchen Labor-Kuriositäten an der Forschungsfront berichtet (die er ohnehin weder fachlich noch von den Randbedingungen und vom Chancen/Risiken-Verhältnis her verstehen könnte ..), dann muss er auch sagen, dass die "Time-to-market" für so was in Dekaden gezählt wird und die Chancen, dass sich solch ambitionierte Projekte als (schlechte) Luftnummern heraus stellen, verdammt groß sind. Aber das wäre ein seriöser Umgang mit Fakten, und daher nicht Bestandteil von Oettingers Lobby- und Propaganda-Agitation für die Profite seiner Freunde aus der Museums- und Selbstvernichtungs-Industrie. Nur blöd, dass die uns anderen auch mit umbringen, die wir moderne und nachhaltige Technologien haben wollen - und es uns egal ist, ob dabei die Vermögen alter deutscher Clan-Familien versanden. Es darf für reiche Europäer keine Garantie auf Fortsetzung von anstrengungslosen Reichtum geben - erst recht dann nicht, wenn man Innovationen aktiv behindert! Genau das steht aber hinter der Propaganda von Leuten wie Oettinger, den diese Industrie-Dinosaurier in eine Machtposition gehievt haben. Und eben deshalb müssten Medien jede Aussage dieses Ober-Lobbyisten mit Aussagen über die Realität anreichern - damit den Menschen der Interessen-gelenkte Blödsinn klar wird, der diesem Mann gelegentlich (wie hier ..) entfährt!
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