Newsblog Das war Der Morgen @SPIEGELONLINE am 20.9.2017

Die Nachrichten, Themen und die Presseschau aus Deutschland und der Welt - hier zum Nachlesen.
Irans Außenminister Mohamed Dschawad Sarif

Irans Außenminister Mohamed Dschawad Sarif

Foto: ATTA KENARE/ AFP
  • 9/20/20176:32:01 AM
    Der iranische Außenminister Mohamed Dschawad Sarif hat ziemlich harsch auf Donald Trumps Auftritt vor der Uno-Vollversammlung reagiert. „Solche Hassreden gehören ins Mittelalter und nicht ins 21. Jahrhundert“, twitterte der Politiker als Reaktion auf Trump. Der hatte nicht nur Nordkorea mit vollständiger Zerstörung gedroht, sondern auch das Atomabkommen mit dem Iran als „peinlich“ bezeichnet und den Ausstieg aus der Vereinbarung angedeutet.
    Trump hatte den Iran dabei als wirtschaftlich ausgelaugten Schurkenstaat bezeichnet, der vor allem Gewalt exportiere. Das kam auch in Europa nicht gut an. "Seine Politik ist nicht unsre, sein Stil nicht unserer", twitterte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz.
     
     
    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dagegen lobte Trumps Rede: "In meinen mehr als 30 Jahren Erfahrung mit den Vereinten Nationen habe ich noch nie eine kühnere oder mutigere Rede gehört."
  • 9/20/20177:00:06 AM
    Chapeau, Sie haben es geschafft: Die ersten drei Nachrichtenstunden liegen bereits hinter Ihnen (und mir), der "Morgen" geht zu Ende. Ich wünsche Ihnen einen guten, positiven und erfolgreichen Mittwoch - und ein gutes neues Jahr! Denn nach dem hebräischen Kalender beginnt heute Abend das neue Jahr. "Shana Tova" lautet der dazugehörige Wunsch, den die Sandkünstlerin Ilana Yahav hier umsetzt. Machen Sie es gut!
     
  • 9/20/20176:53:06 AM
    Ziel verfehlt: Bei den eneuerbaren Energien sollen die EU-Staaten eigentlich einen Anteil von 18 Prozent bis 2020 erreichen - doch Deutschland wird das aller Voraussicht nach nicht schaffen.
     
  • 9/20/20176:47:06 AM
     
    Die Zahl der Baugenehmigungen für neue Wohnungen in Deutschland sinkt trotz des Immobilienbooms. Von Januar bis Juli fiel sie um 6,6 Prozent oder 14.200 auf 199.400, teilte das Statistische Bundesamt gerade eben mit. Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsbauunternehmen macht Sonderfaktoren für den Rückgang verantwortlich: Viele Firmen hätten ihre Anträge bis Ende 2015 gestellt, um noch die alten Regelungen der Energieeinsparverordnung zu nutzen und so Baukosten zu sparen. Das habe für Vorzieheffekte gesorgt.
    Je nach Wohnungstyp verlief die Entwicklung unterschiedlich. "Gegen den allgemeinen Trend lagen die Genehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern im Plus", erklärten die Statistiker. Hier gab es eine Zunahme um 1,9 Prozent auf 96.300. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern gab es mit 7,7 und 1,0 Prozent dagegen Rückgänge. Bei Wohnheimen, zu denen Flüchtlingsunterkünfte zählen, sanken die Genehmigungen um knapp 30 Prozent.
    • Foto: dpaFoto: dpa
  • 9/20/20176:39:57 AM
    Unter den Beobachtern der Uno-Vollversammlung ist die Meinung über Donald Trumps Auftritt geteilt. So kommentiert etwa die Londoner "Times" heute:
     
    "Er kam am Montag zu den UN, um sie behutsam für ein Übermaß an Bürokratie zu kritisieren, aber vor allem, um ihre Ideale und den neuen Generalsekretär António Guterres zu loben. Gestern kehrte er mit einer rhetorischen Donnerbüchse und zwei klaren Zielen zurück: Die internationale Gemeinschaft sollte überzeugt werden, dass es so etwas wie eine außenpolitische Trump-Doktrin gibt und Pjöngjang sollte gewarnt werden, dass eine Fortsetzung seiner waghalsigen Politik zu seiner Vernichtung führen könnte. Die Trump-Doktrin sind im besten Fall ein noch unfertiges Produkt, aber das zweite Ziel hat er erreicht. Ob Trump damit für sich selbst rote Linie gezogen hat, die er doch nicht zu überschreiten wagt, wenn er provoziert wird, steht zwar auf einem anderen Blatt. Aber dass ein amerikanischer Präsident mit der Zerstörung eines UN-Mitgliedstaates droht, ist beispiellos. Doch Trumps Auftritt hatte noch einen drittes Ziel. Er hat klargemacht, dass er - im Gegensatz zu Erwartungen bei seinem Amtsantritt - bereit ist, sich mit den UN einzulassen, um Amerikas überragende Rolle in der internationalen Diplomatie zu bewahren."
  • 9/20/20176:30:01 AM
    Indifferent und deutlich herbstlich - so könnte man die Wetterperspektiven für heute bezeichnen. Sie sehen es schon an der Wetterkarte.
     
    Es werde hier und da regnen, sagt unser Meteorologe, und "unterschiedlich bewölkt" sein. Vor allem im Südwesten und in der Lausitz kommt häufiger die Sonne durch. Dort bleibt es dann "meist" (!) auch trocken, sonst entwickeln sich kurze Schauer.
    Die Temperaturen erreichen Werte zwischen 13 und 19 Grad, am Alpenrand reicht es aber kaum für die 10-Grad-Marke. Wenn Sie es postleitzahlengenau wissen wollen, folgen Sie bitte diesem Link hier.
  • 9/20/20176:22:01 AM
    Ein terrorverdächtiger Syrer ist in Schleswig-Holstein festgenommen worden. Der 24-Jährige soll Mitglied der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) sein, wie die Bundesanwaltschaft mitteilte. Die Polizei griff ihn gestern auf, seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Der Mann soll unter anderem in Syrien für den IS gekämpft haben. 2015 soll er der Bundesanwaltschaft zufolge vom IS den Auftrag erhalten haben, nach Europa zu reisen. Im August 2015 sei Majed A. nach Deutschland eingereist.
  • 9/20/20176:17:01 AM
    Schauen Sie doch mal nach, ob Sie im Regal noch eine ältere Harry-Potter-Ausgabe stehen haben. Damit könnte der nächste Urlaub gesichert sein: Eine Erstausgabe von "Harry Potter and the Philosopher's Stone" hat in den USA bei einer Versteigerung über 80.000 Dollar erzielt.
     
  • 9/20/20176:08:01 AM
    Ob und wie sie die Spannungen im deutsch-türkischen Verhältnis auf den Handel zwischen beiden Ländern auswirken, ist derzeit unklar. In der aktuellen Krise hat die Bundesregierung jedenfalls die staatliche Absicherung von Türkei-Geschäften der deutschen Wirtschaft durch Hermes-Bürgschaften noch nicht eingeschränkt. Die Regierung habe "eine Überprüfung ihrer Deckungspraxis für Exporte in die Türkei eingeleitet, die eine restriktive Handhabe vorsieht", heißt es in einer Antwort des Auswärtigen Amtes auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Özcan Mutlu, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Umsetzung befinde sich derzeit noch "in der Abstimmung zwischen den Ressorts".
    Als Reaktion auf die Inhaftierung deutscher Staatsbürger in der Türkei hatte Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) vor zwei Monaten angekündigt, die Absicherung von Geschäften und Exporten über Hermes-Bürgschaften sowie von Investitionskrediten zu überprüfen. Mutlu kritisiert jetzt, die Bundesregierung prüfe nun seit zwei Monaten, ohne konkrete Maßnahmen umzusetzen. "Berlin produziert viel heiße Luft", sagte er der dpa. "So wird die Bundesregierung ihrer Fürsorgepflicht für die eigenen Staatsbürger nicht gerecht."
  • 9/20/20176:00:01 AM
     
    Nachrichten - das Wichtigste um 8 Uhr:
     
    • Mindestens 224 Tote und zahlreiche Verletzte - das ist die bisherige Bilanz nach dem schweren Erdbeben in Mexiko. Hier finden Sie den Augenzeugenbericht von SPIEGEL-Korrespondent Klaus Ehringfeld.
    • In New York läuft die Uno-Generaldebatte, die Sie in unserem Newsblog verfolgen können.
    • In München gibt's Streit um Bioprodukte auf dem Oktoberfest.
  • 9/20/20175:53:58 AM
    Nochmal Jim Croce, mit seinem vielleicht bekanntesten Song "Time in a bottle". Und mit einer Filmsequenz unterlegt, die aus - na, welchem Film stammt? Wissen Sie es?
     
  • 9/20/20175:47:58 AM
    Es brodelt an den Kliniken, viele Pflegekräfte streiken für bessere Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen. Und sie haben einen prominenten Unterstützer gefunden: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach verlangt ein Gehaltsplus von nicht weniger als 30 Prozent für die Pflegerinnen und Pfleger (ja, Sie haben richtig gelesen). Hier ist die ganze Geschichte.
     
  • 9/20/20175:40:58 AM
    Da wird einem doch gleich ganz nostalgisch ums Herz, wenn der Twitter-Account "History in Pictures" die verlorene Kunst der Mixkassetten beschwört und mit einem großartigen Foto bebildert.
     
     
    https://twitter.com/HistoryInPix/status/910352334194184192
  • 9/20/20175:35:41 AM
    Alles schon klar bei Ihnen für die Bundestagswahl am kommenden Sonntag? Oder zaudern und zögern Sie noch, wem Sie Ihre Stimme geben? Eine kleine Entscheidungshilfe könnte der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung sein. Wenn Sie also vor dem Aufstehen, dem Dienstbeginn oder der ersten Besprechung noch ein bisschen Luft haben - hier finden Sie die Fragen, die Ihnen bei der Wahlentscheidung möglicherweise weiterhelfen:
     
  • 9/20/20175:27:58 AM
    Stellenabbau in der Stahlbranche: Thyssenkrupp und der indische Stahlkonzern Tata Steel wollen ihr Stahlgeschäft in Europa zusammenschließen. Beide Konzerne unterzeichneten heute eine Absichtserklärung über den Zusammenschluss ihrer europäischen Stahlaktivitäten in einem Joint Venture, wie Thyssenkrupp in Essen mitteilte. Die Verhandlungen über die Details sollen demnach bis Anfang 2018 abgeschlossen sein. Ziel ist die Schaffung eines führenden europäischen Anbieters von Flachstahl.
     
     
    Die beiden Unternehmen rechnen mit Einspareffekten in Höhe von 400 bis 600 Millionen Euro, wie Thyssenkrupp mitteilte. Pro Jahr werde das neue Unternehmen mit dem Namen Thyssenkrupp Tata Steel mit Sitz in der Region Amsterdam einen Umsatz von etwa 15 Milliarden Euro erzielen und etwa 21 Millionen Tonnen Flachstahl verkaufen. Das neue Unternehmen werde rund 48.000 Mitarbeiter an 34 Standorten beschäftigen, erklärte Thyssenkrupp. Durch die Fusion würden voraussichtlich bis zu 2000 Stellen in der Verwaltung und möglicherweise bis zu 2000 in der Produktion abgebaut.
    • Foto: dpaFoto: dpa
  • 9/20/20175:19:58 AM
    Mögen Sie zwischendurch mal ein bisschen Musik? Ich habe Ihnen was von Jim Croce rausgesucht. Der amerikanische Singer-Songwriter starb heute vor 44 Jahren bei einem Flugzeugabsturz - und hat uns Musik hinterlassen, die immer noch gut hörbar ist, wie ich finde. Hier ist "I got a name" von 1973.
     
  • 9/20/20175:09:58 AM
    Es gibt kaum Ausbildungsangebote in Teilzeit - und das ist vor allem für junge Mütter und Väter ein Problem. So gab es im Jahr 2015 lediglich 2043 neu abgeschlossene Teilzeitausbildungen. Das berichtete die "Saarbrücker Zeitung" heute unter Berufung auf Daten der Bundesregierung, die Grünen-Arbeitsmarktexpertin Brigitte Pothmer angefordert hatte. Das waren lediglich 0,4 Prozent aller neuen Ausbildungsverträge. "Bedarf und Angebot klaffen extrem auseinander", sagte Pothmer dem Blatt. So seien mehr als 124.500 Alleinerziehende ohne abgeschlossene Berufsausbildung arbeitslos, die meisten leben von Hartz IV.
  • 9/20/20175:00:44 AM
     
    Es ist 7 Uhr, das schnelle Nachrichten-Update:
     
    • Nach dem schweren Erdbeben in Mexiko ist die Zahl der Todesopfer auf rund 150 gestiegen. Weitere Menschen werden noch vermisst.
    • Der türkische Präsident Erdogan fordert in der Uno-Generaldebatte mehr Geld zur Versorgung syrischer Flüchtlinge.
    • Die britische Polizei hat nach dem Terroranschlag auf die U-Bahn in London einen weiteren Verdächtigen verhaftet.
  • 9/20/20174:54:44 AM
    Resistente Keime werden immer mehr zum Problem, und die internationale Gemeinschaft tut viel zu wenig, um neue wirksame Antibiotika zu entwickeln. Das kritisiert die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Aktuell gebe es nur ganz wenige Behandlungsoptionen bei Infektionen mit antibiotikaresistenten Keimen, teilte die WHO mit.
     
     
    Resistenzen gefährdeten ernsthaft den medizinischen Fortschritt, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. "Es gibt einen dringenden Bedarf für mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung, ansonsten kommen wir wieder in eine Zeit, in der Menschen gewöhnliche Infektionen und kleine operative Eingriffe fürchten", sagte Tedros. Allein an der behandlungsresistenten Tuberkulose sterben den Angaben zufolge pro Jahr 250.000 Menschen. "Pharmafirmen und Forscher müssen sich dringend auf die Entwicklung neuer Antibiotika gegen schwere Infekte konzentrieren, die sonst Patienten innerhalb von Tagen töten können", so die WHO-Expertin Suzanne Hill.
    • Foto: dpaFoto: dpa
  • 9/20/20174:46:44 AM
    Drohnen in Deutschland unterliegen ab 1. Oktober neuen und strengeren Regeln, die auch für mehr Sicherheit im Luftraum sorgen sollen. Darauf weist mich unser Leser Marc Diehl gerade hin. Er vermutet, dass die neuen Regelungen vielen Drohnenbesitzern noch gar nicht bekannt sind. Informationen dazu gibt es auf der Seite des Bundesverkehrsministeriums, bitte hier entlang.
  • 9/20/20174:42:44 AM
    Eine Schülerin hat in einer Berliner U-Bahn eine Handtasche mit 14.000 Euro gefunden. Das Fundstück gab sie in einer Polizeiwache im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ab, wie die Polizei twitterte. Die Besitzerin der Handtasche habe sich sehr gefreut. Zu den Umständen des Fundes gab die Polizei zunächst keine Details bekannt, sie kündigte aber weitere Informationen an.
    https://twitter.com/polizeiberlin/status/910094915215994881
     
    Ende Juli hatte ein Mann bereits 3500 Euro und 22 Goldbarren unter einem Baum in Berlin gefunden. Ein Finderlohn von drei bis fünf Prozent des Werts der Fundsache ist gesetzlich vorgeschrieben. Bei dem Fund von 14.000 Euro sind das 420 Euro. Wenn Sie also gerade etwas klamm sind, fahren Sie am besten nach Berlin. Die Hauptstädter lassen gerne mal Wertsachen irgendwo herumliegen.
  • 9/20/20174:36:44 AM
    Rätselhaft und gleichzeitig auch irgendwie beeindruckend, wie kreativ manche Menschen juristische Regeln interpretieren: Weil er im Supermarkt ein Hausverbot hatte, ist ein 45-Jähriger mit einer Papiertüte über dem Kopf in einen Laden gelaufen. Um sich zu orientieren, habe er Sehschlitze in die Tüte gebastelt, teilte die Polizei mit. Der Mann lief in dem Geschäft in Bardowick bei Lüneburg zum Spirituosenregal und begann aus einer Packung Wein zu trinken. Natürlich fiel der maskierte Durstige dem Personal auf, das die Polizei rief.
    Den Mann erwartet jetzt ein Verfahren wegen Hausfriedensbruchs und Diebstahls - und den Polizisten, der die Meldung schrieb, vielleicht eine Karriere als Lyriker. Denn in der Pressemitteilung der Polizei bezieht er sich auf altes deutsches Kulturgut ("Siegfried erringt im Nibelungenlied die Tarnkappe von einem Zwerg namens Alberich, der den Hort der Nibelungen bewacht"). Der Träger der "Tarntüte" sei jedoch "nicht ganz so erfolgreich" gewesen.
  • 9/20/20174:27:52 AM
    Streit um den Videobeweis in der Bundesliga, nächste Runde - diesmal nach der Schalker Niederlage gegen Bayern München. Ralf Fährmann jedenfalls konnte sich nach dem Schlusspfiff gar nicht beruhigen. "Wenn man so ein Bein gestellt bekommt, tut es weh. Es ist total zum Kotzen", ereiferte sich der Torwart von Schalke 04 nach dem 0:3 gegen Rekordmeister Bayern München bei Sky. In Rage gebracht hatte den 28-Jährigen der Handelfmeter, der zum ersten Gegentor durch Robert Lewandowski geführt hatte.
     
     
    Nachdem der Ball bei einer Flanke von James Rodriguez an die Hand des Schalker Abwehrchefs Naldo gesprungen war, hatte Schiedsrichter Marco Fritz zunächst weiterspielen lassen. Erst der Videoassistent Bastian Dankert entschied auf Elfmeter. Vor der Saison sei ihnen erklärt worden, dass es nicht als Handspiel gewertet werde, wenn der Ball vom eigenen Fuß an die Hand gelenkt worden sei, berichtete Fährmann. "Das Perverse ist, dass wir in Hannover für eine ähnliche Situation kein Handspiel bekommen haben", sagte der Keeper weiter: "Wir fühlen uns total benachteiligt."
    • Foto: Bongarts/ Getty ImagesFoto: Bongarts/ Getty Images
  • 9/20/20174:17:52 AM
    Tragische und schreckliche Einzelheiten zum Erdbeben in Mexiko werden mittlerweile bekannt. So starben 21 Kinder beim Einsturz ihrer Schule in Mexiko-Stadt. Mindestens 20 weitere Kinder würden nach der Katastrophe noch vermisst, sagte ein Vertreter des Bildungsministeriums dem Fernsehsender Televisa. Demnach kamen bei dem Schuleinsturz auch vier Erwachsene ums Leben.
    Das Beben der Stärke 7,1 hatte gestern Abend das Zentrum des Landes erschüttert, nach aktuellen Regierungsangaben kamen mindestens 147 Menschen ums Leben. Dutzende Gebäude stürzten ein, Helfer gruben mit bloßen Händen nach möglichen Überlebenden. Das Beben ereignete sich auf den Tag genau 32 Jahre nach der Erdbebenkatastrophe von 1985, bei der in Mexikos Hauptstadt mehr als 10.000 Menschen getötet worden waren.
  • 9/20/20174:08:41 AM
     
    Rasend schnell bewegt sich der Wirbelsturm "Maria" derzeit durch die Karibik und sorgt für weitere Zerstörungen. Die Luftwaffe der Bundeswehr hat unterdessen mehr als 300 gestrandete Menschen aus der Krisenregion geflogen. Immer noch würden zwei A400M-Transportmaschinen Hilfsgüter auf betroffene Inseln wie Sint Maarten/Saint-Martin bringen und Personen auf benachbarte Inseln ausfliegen, sagte ein Sprecher der Luftwaffe der Deutschen Presse-Agentur. Zeitweise seien drei Militärtransporter im Einsatz gewesen.
    Für den A400M sei der Einsatz angesichts der Dimension eine Premiere, sagte der Sprecher der Luftwaffe. Die erste in die Karibik gestartete Maschine war im vergangenen Monat bei einem Tankstopp auf den Azoren liegengeblieben. Im Ölkreislauf des Triebwerks hatten sich Metallspäne gelöst. Die Maschine werde derzeit im Fliegerhorst Wunstorf instand gesetzt, sagte der Sprecher. Mit den drei weiteren A400M habe es beim Hilfseinsatz aber keine Probleme gegeben.
    • Foto: dpaFoto: dpa
  • 9/20/20174:04:41 AM
    Alarmierende Zahlen zum Thema Flugsicherheit: Flugzeugpiloten werden im deutschen Luftraum immer häufiger durch Drohnen behindert. Wie die "Rheinische Post" heute unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Flugsicherung berichtet, meldeten Piloten im Umfeld großer Flughäfen bis Ende August 60 Zwischenfälle. Im gesamten Vorjahr gab es 64 Vorfälle, 2015 nur 14.
     
     
    Die meisten Behinderungen gab es demnach im Großraum des Frankfurter Flughafens. Dort wurden in diesem Jahr bereits elf Vorfälle registriert. Die Piloten im Raum Berlin-Tegel meldeten neun Behinderungen durch Drohnen, in Düsseldorf wurden fünf gemeldet. An anderen großen Flughäfen wurden drei oder weniger Vorfälle bekannt.
    "Wir haben hier ein radikal zunehmendes Problem und rechnen für das gesamte Jahr mit einer Verdopplung der Behinderungen gegenüber dem Vorjahr", sagte der Vorsitzende der Deutschen Flugsicherung, Klaus-Dieter Scheurle. Drohnen müssten für die Flugsicherung sichtbar gemacht werden. Bisher sind Hobby-Drohnen für das Radar nicht zu erkennen. Zudem forderte Scheurle eine Registrierungspflicht für die Fluggeräte.
    • Foto: dpaFoto: dpa
  • 9/20/20174:01:41 AM
    Nachrichten gab es viele in dieser Nacht - hier sind die Wichtigsten im Überblick:
     
    • Ein schweres Erdbeben hat Mexiko erschüttert, mehr als hundert Menschen sind ums Leben gekommen. Wie SPIEGEL-Korrespondent Klaus Ehringfeld die Katastrophe erlebte, können Sie hier nachlesen.
    • In New York läuft die jährliche Uno-Generaldebatte. Trumps Auftritt gestern mit den unverhüllten Kriegsdrohungen hat ja viel Aufdmerksamkeit gefunden. Doch auch die Reden der anderen Staatschefs sind zum Teil spannend - in unserem Newsblog können Sie die Debatte verfolgen.
    • Nach dem Anschlag auf die Londoner U-Bahn hat die Polizei in Wales einen dritten Verdächtigen festgenommen.
    • Englische Woche in der Bundesliga: Bayern hat Schalke weggeputzt, und Augsburg entwickelt sich zum Favoritenschreck und hat den Leipzigern drei Punbkte weggenommen. Alle Ergebnisse von gestern Abend gibt's hier.
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