Newsblog Mietpreise für Studentenwohnungen explodieren

18,40 Euro pro Quadratmeter in München, ein Plus von über 70 Prozent seit 2010 in Berlin: Die Preise für Studentenwohnungen klettern immer weiter. Die Live-News.
Schwarzes Brett an der Uni Konstanz (Archiv)

Schwarzes Brett an der Uni Konstanz (Archiv)

Foto: Felix Kästle/ dpa
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    Studenten müssen in Deutschland immer mehr Geld für Miete ausgeben. Die Durchschnittspreise sind seit 2010 um bis zu 70 Prozent gestiegen - vor allem in Groß- und Universitätsstädten. Das zeigt ein Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, aus dem die Zeitungen der Funke Mediengruppe heute Morgen zitieren. Ein paar Beispiele für die Mietentwicklung in den vergangenen sieben Jahren:
     
    • Berlin +70,2 Prozent
    • Stuttgart +62,2 Prozent
    • München +53,1 Prozent
    • Kiel +35,3 Prozent
    • Hamburg +30,6 Prozent
    • Bonn +24,9 Prozent
    • Leipzig +23,6 Prozent
    • Köln +22,3 Prozent
     
    Der geringste Anstieg wurde in Jena mit 9,7 Prozent ermittelt. Die mit Abstand höchsten Neuvertragsmieten zahlen Studenten laut Studie aktuell in München mit durchschnittlich 18,40 Euro je Quadratmeter. Sie liegen damit rund ein Viertel über dem zweitteuersten Standort Stuttgart mit 14,90 Euro pro Quadratmeter. Es folgen Frankfurt (14 Euro), Hamburg und Heidelberg (zwölf Euro), sowie Berlin, Bonn und Köln, wo jeweils elf Euro bei Neuvermietungen im Schnitt fällig würden.
  • 10/2/17 7:01 AM
    Liebe Leserinnen und Leser, vielen Dank für Ihr Interesse in den vergangenen Stunden. Der Nachrichtenmorgen geht damit zu Ende - aber wir halten Sie natürlich hier bei SPIEGEL ONLINE weiter auf dem Laufenden. Alles Wichtige zu den Ereignissen in Las Vegas (wo mittlerweile leider zwei Todesopfer und etliche Verletzte bestätigt wurden) bis zu den Reaktionen auf die Abstimmung in Katalonien finden Sie in den kommenden Stunden bei uns auf der Seite.
    Trotz der teils bedrückenden Nachrichten an diesem Morgen wünsche ich Ihnen Gelassenheit und Erfolg bei allem, was Sie vorhaben: im Büro oder beim Bewerbungsgespräch, beim Verfassen Ihrer Abschlussarbeit oder beim Entspannen an diesem Brückentag. Machen Sie es gut - bis bald!
  • 10/2/17 6:58 AM
  • 10/2/17 6:51 AM
     
    In Burma und Bangladesch geht das Leiden der Rohingya weiter. Über eine halbe Million Angehörige der muslimischen Minderheit wurde bereits aus Burma vertrieben. Das Bild zeigt eine erschöpfte Frau am Strand von Shah Porir Dwip, nachdem sie mit einem Holzboot nach Bangladesch geflohen ist.
    • Foto: Reuters Foto: Reuters
  • 10/2/17 6:46 AM
    Ohne Worte.
     
  • 10/2/17 6:38 AM
    Vorhin hatte ich Sie ja gefragt, was Sie vom Referendum in Katalonien halten. Und bis jetzt (Stand 8:35 Uhr) sind fast 41 Prozent der Meinung, dass die Katalanen und die Zentralregierung lieber miteinander reden sollten. Weitere 31 Prozent zeigen sich skeptisch im Hinblick auf eine Abspaltung. Und sie liegen damit auf der Linie der Amsterdamer Zeitung "de Volkskrant" - die Kollegen dort kommentierten das Referendum heute so:

    "Die Nationalisten haben es verstanden, die Volksstimmung umzuformen in ein Kräftemessen mit Madrid, bei dem es nicht mehr in erster Linie um die Unabhängigkeit, sondern um das Recht der Katalanen ging, ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen. Das hat funktioniert. Um so mehr, als die spanischen Behörden begannen, katalanische Funktionäre zu inhaftieren und Wahlurnen zu beschlagnahmen. 'Votarem' wurde zum Slogan: 'Wir werden abstimmen!' Es ist zu hoffen, dass die katalanischen Anführer einsehen, dass dieses Referendum eine zu wackelige Basis ist, um die Unabhängigkeit auszurufen. Das wäre unverantwortlich angesichts der noch nicht so fernen Vergangenheit: der Bürgerkrieg, das Franco-Regime und der Terror der baskischen Separatistenbewegung ETA. Aber auch Madrid muss angesichts dessen zu der Einsicht gelangen, dass es Zeit wird, die verfassungsrechtliche Zwangsjacke zu lockern und gemeinsam mit Barcelona an die Arbeit zu gehen, um eine neue Regelung zu finden."
  • 10/2/17 6:30 AM
    Pakistans entmachteter Premierminister Nawaz Sharif ist heute vor einem Antikorruptionsgericht in Islamabad erschienen. Sharif wurde von einem Polizeikonvoi zu der Anhörung begleitet. Journalisten und mehrere Anwälte sowie Regierungsvertreter durften nicht an der Verhandlung teilnehmen. Wie pakistanische Medien berichteten, muss Sharif mit einer Anklage rechnen. Bei einer Verurteilung droht ihm eine Gefängnisstrafe. Sharif war im Juli vom Obersten Gerichtshof wegen Korruptionsvorwürfen abgesetzt worden. Zum Verhängnis wurden ihm Enthüllungen aus den "Panama Papers". Diese bringen drei seiner Kinder in Zusammenhang mit Steuerhinterziehung und Geldwäsche.
  • 10/2/17 6:22 AM
    Die Kollegen der "New York Times" haben erste Informationen zur Schießerei in Las Vegas zusammengetragen.
     
  • 10/2/17 6:18 AM
    Die Proteste in der Football-Profiliga NFL gegen US-Präsident Donald Trump haben eine Woche nach Ausbruch des Hymnenstreits angehalten. Vor ihrem Spiel bei den Arizona Cardinals kniete etwa das gesamte Team der San Francisco 49ers beim Abspielen der US-Nationalhymne. 2016 hatte der frühere 49ers-Quarterback Colin Kaepernick als erster Spieler seinem Protest gegen Rassismus in den USA mit dem Kniefall Ausdruck verliehen.
     
     
    Neben den 49ers setzten auch Stars wie Quarterback Cam Newton (Carolina Panthers) oder Running Back Marshawn Lynch (Oakland Raiders) deutliche Zeichen. Newton hob eine Faust, nachdem er im Spiel gegen die New England Patriots einen Touchdown erzielt hatte. Lynch trug bei seiner Ankunft im Stadion vor dem Duell bei den Denver Broncos ein T-Shirt mit der Aufschrift: "Everybody vs. Trump" ("Alle gegen Trump").
    Insgesamt nahm die Wucht der Proteste aber ab, teilweise sei so etwas wie Normalität zu beobachten gewesen, schrieben US-Medien. Trump hatte sich zuvor erneut zu Wort gemeldet. "Es ist sehr wichtig, dass die NFL-Spieler morgen, und immer, stehen, wenn unsere Nationalhymne abgespielt wird", schrieb Trump bei Twitter: "Respektiert unsere Flagge und unser Land."
    • Foto: AP Foto: AP
  • 10/2/17 6:09 AM
    Heute vor 89 Jahren wurde Oswald Kolle geboren - der Mann, der ab den Sechzigerjahren die Deutschen aufklärte. "Das Wunder der Liebe" war einer seiner Filme, ein anderer "Dein Mann, das unbekannte Wesen". Wollen Sie mal reinschauen, wie Aufklärung damals so aussah?
     
  • 10/2/17 6:00 AM
    8 Uhr, Zeit für den schnellen Nachrichtenüberblick:
     
    • Im Streit um die Justiz- und Flüchtlingspolitik einzelner EU-Staaten wie Polen und Ungarn hat sich EU-Kommissionspräsident Juncker - noch - gegen Sanktionen ausgesprochen.
    • 90 Prozent wollen die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien - das ist das Ergebnis des gestrigen Referendums.
    • Acht Monate nach dem Giftmord am Halbbruder von Kim Jong Un hat in Malaysia der Prozess gegen die mutmaßlichen Täterinnen begonnen.
  • 10/2/17 5:53 AM
    Und wie präsentiert sich das Wetter an diesem ersten Arbeitstag im Oktober? Nun ja, eher mäßig - mit vielen Wolken und einer gewissen Tendenz zum Regen.
     
    Immerhin kann es noch 13 bis 18 Grad warm werden (und im Süden mit Glück sogar bis zu 21 Grad). Wenn Sie es genauer wissen wollen, finden Sie Ihre postleitzahlengenaue Vorhersage hier.
  • 10/2/17 5:48 AM
    Eilmeldung aus den USA: Die Polizei in Las Vegas berichtet von einer Schießerei in der Stadt und ruft die Bevölkerung auf, die betroffene Gegend zu meiden. Ich halte Sie auf dem Laufenden.
     
  • 10/2/17 5:40 AM
    Nachdem Mitte August die Schienen abgesackt waren, war die Rheintalbahnstrecke bei Rastatt gesperrt - eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen im europäischen Eisenbahnverkehr. Seit heute Nacht ist alles repariert, die Züge sind wieder unterwegs.
     
  • 10/2/17 5:31 AM
    Asterix und Obelix hätten sicher gerne geholfen: Ein verirrtes Wildschwein hat in Japan für Aufregung gesorgt und mindestens drei Menschen verletzt. Das Tier war nach Polizeiangaben gestern in einem Wohngebiet in Sasebo aufgetaucht und stundenlang wütend durch die Straßen gelaufen. Es rannte einen Rollstuhlfahrer um und biss eine 89-jährige Frau und einen 78-jährigen Mann. Außerdem attackierte es ein Motorrad und ein Auto. Erst nach acht Stunden konnte ein Anwohner das wild gewordene Tier mit einem Golfschläger stoppen. Schließlich wurde es von der Polizei erschossen. Die Frau und der Rollstuhlfahrer brachen sich einen Finger.
  • 10/2/17 5:23 AM
    Was halten Sie eigentlich vom Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien?
  • 10/2/17 5:18 AM
    Wenn Sie noch nicht ganz wach sein sollten - ich hätte da eventuell einen neuen Wecker- oder Klingelton für Sie. Ein singender Hund namens Buddy. Danach sind Sie garaniert auf den Beinen.
     
  • 10/2/17 5:09 AM
    Für Offensivstar Franck Ribéry von Bayern München ist die Bundesliga-Hinrunde offenbar gelaufen. Der 34-jährige Franzose hat sich nach Informationen des TV-Senders Sky einen Außenbandriss im linken Knie zugezogen und fällt demnach zwei bis drei Monate aus. Vom Verein gab es zunächst noch keine Bestätigung, diese wird heute im Laufe des Tages erwartet.
     
     
    Ribéry hatte sich am Sonntag im Spiel des FC Bayern bei Hertha BSC das Knie verdreht, nachdem er in der 61. Minute bei einem Ausfallschritt auf den Ball getreten war. Vermutungen, dass es sich um eine Verletzung am Außenband handeln könnte, waren bereits in Berlin geäußert worden. Laut Sky soll Ribéry konservativ behandelt und somit nicht operiert werden.
    • Foto: AFP Foto: AFP
  • 10/2/17 5:00 AM
     
    7 Uhr, der schnelle Nachrichtenüberblick:
     
    • Überwältigende Mehrheit für Unabhängigkeit beim Referendum in Katalonien - aber die spanische Zentralregierung erkennt das Ergebnis nicht an.
    • Die Parteien ruckeln sich in ihren neuen Rollen zurecht: SPD und Linke kritisieren schon mal die möglichen Jamaika-Partner, obwohl die noch gar nicht miteinander gesprochen haben.
    • In Manchester haben Zehntausende gegen den Brexit demonstriert.
  • 10/2/17 4:54 AM
  • 10/2/17 4:39 AM
  • 10/2/17 4:34 AM
     
    Die britische Fluggesellschaft Monarch Airlines hat gerade eben die sofortige Einstellung des gesamten Flugbetriebs angekündigt. Sämtliche Flüge wurden abgesagt, berichten britische Medien. Die britischen Flugbehörden wollten sich umgehend um die Rückführung von rund 110.000 Passagieren aus dem Ausland bemühen, berichtete die Agentur PA. Weitere rund 300.000 Buchungen wurden storniert. Der Urlaubsflieger Monarch gilt als fünftgrößte britische Fluggesellschaft.
    Scheint so, als wären das insgesamt keine guten Zeiten für Flugreisende. Am Wochenende war bekannt geworden, dass auch bei Air Berlin rund 100.000 Kunden durch gestrichene Langstreckenflüge leer ausgehen.
    • Foto: Reuters Foto: Reuters
  • 10/2/17 4:25 AM
    Schauen Sie mal, was mir am Wochenende bei Twitter in die Timeline gespült wurde: ein Fingerkaleidoskop. Faszinierend.
     
     
    https://twitter.com/empeiria/status/9142340826194616
  • 10/2/17 4:19 AM
    Weil sie auf ihre neunjährige Tochter achtgeben wollte, ist eine Mutter am Bahnhof Oranienburg (Oberhavel) in einen Zug mit eingestiegen - und vergaß ihren eineinhalbjährigen Sohn im Auto. Als die Regionalbahn gestern Mittag Richtung Löwenberg losfuhr, habe die 38-Jährige realisiert, dass ihr Junge in dem Wagen sitzt, sagte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion Berlin.
     
     
    Die aufgewühlte Frau habe dann sofort einen Kundenbetreuer in der Bahn alarmiert, der die Polizei verständigte. Beamte fanden das Auto, in dem der kleine Junge ruhig und friedlich geschlafen habe. Gesundheitliche Folgen gab es nicht, wie der Sprecher ergänzte. Etwa zeitgleich sei auch die Mutter, die sich an der nächsten Haltestelle auf die Rückfahrt begeben hatte, wieder in Oranienburg eingetroffen. In den Zug war sie laut Bundespolizei mit ihrer Tochter gestiegen, weil in der Bahn ein augenscheinlich Betrunkener gewesen war. Die Tochter sei auf dem Weg zu einem Ponyhof gewesen.
  • 10/2/17 4:10 AM
    Was in den vergangenen Stunden passiert ist:
     
    • Beim Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien haben 90 Prozent der Wähler für die Abspaltung von Spanien gestimmt - was bei der spanischen Zentralregierung in Madrid erwartungsgemäß nicht besonders gut ankommt.
    • Aus fast allen Bundestagsfraktionen kommt Widerstand gegen den AfD-Kandidaten für das Amt des Bundestagsvizepräsidenten, Albrecht Glaser.
    • Am Rande des Tory-Parteitags in Manchester demonstrieren Zehntausende gegen den Brexit.
    • Die Terrormiliz IS hat die Verantwortung für den tödlichen Messerangriff in Marseille übernommen.
  • 10/2/17 4:00 AM
    In Ägypten stehen seit gestern 17 Männer wegen Homosexualität vor Gericht. In der Anhörung hinter verschlossenen Türen in Kairo sei ihnen "Unzucht" und "Anstiftung zur Unzucht" vorgeworfen worden, erklärte die Justiz. Sechs der Verdächtigen waren im vergangenen Monat festgenommen worden, nachdem sie bei einem Popkonzert in Kairo die Regenbogenflagge - ein internationales Symbol der Schwulen- und Lesbenbewegung - geschwenkt hatten.
    Amnesty International forderte die "sofortige und bedingungslose Freilassung" der Festgenommenen. "Es ist zutiefst bedauerlich, dass Ägyptens Staatsanwaltschaft die Verfolgung von Menschen wegen ihrer mutmaßlichen sexuellen Orientierung zur Priorität gemacht hat", kritisierte die Menschenrechtsorganisation.
    Jüngstes Beispiel für das harte Durchgreifen der Behörden war die Verhaftung mehrerer Besucher eines Konzerts der bekannten libanesischen Popgruppe "Mashrou' Leila" in Kairo, nachdem sie dort die Regenbogenflagge geschwenkt hatten. Ägyptische Menschenrechtler sprachen von mindestens 22 Verhafteten, von denen einige nun bereits dem Richter vorgeführt wurden. "Mashrou' Leila", derzeit eine der erfolgreichsten arabischen Popgruppen, setzt sich für die Rechte von Homosexuellen ein. Ihr Sänger Hamed Sinno zählt zu den wenigen Prominenten in der arabischen Welt, die offen über ihre Homosexualität sprechen. Und so hören sich "Mashrou' Leila" an:
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