Newsblog Bis zu minus 34 Grad Celsius - Teile der USA rufen Katastrophenfall aus

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Der Mittlere Westen der USA erwartet arktische Winde und lebensbedrohliche Temperaturen (David Joles/Star Tribune via AP)

Der Mittlere Westen der USA erwartet arktische Winde und lebensbedrohliche Temperaturen (David Joles/Star Tribune via AP)

Foto: David Joles/ AP
  • 1/30/20195:23:19 AM
    Man solle tiefe Atemzüge vermeiden und die Haut vor den kalten Temperaturen schützen, wird in den USA gewarnt. Denn auf den Mittleren Westen der USA rollt eine Kältewelle zu, die nach Einschätzung des Nationalen Wetterdienstes lebensgefährlich sein kann.

    In Teilen des US-Bundesstaates Illinois könnten die Temperaturen in den kommenden Tagen auf unter minus 34 Grad Celsius fallen, teilte der National Weather Service (NWS) gestern mit und sprach von "lebensbedrohlichen, arktischen Winden". Deswegen ist dort sowie in Wisconsin der Katastrophenfall ausgerufen worden: Schulen werden geschlossen und dem US-Sender CNN zufolge sollen gestern und heute mehr als 760 Flüge rund um Chicago gestrichen werden.

    Schon am Dienstagmorgen wurden laut NWS im US-Bundesstaat Maine Werte von bis zu minus 49 Grad Celsius errechnet. Über den Kurznachrichtendienst Twitter warnt der Wetterdienst, diese Temperaturen könnten auf unbedeckter Haut bereits innerhalb weniger Minuten zu Erfrierungen führen.

    Verantwortlich für die große Kälte ist der sogenannte Polarwirbel, ein Band kalter Westwinde, das normalerweise über dem Nordpol kreist. Wird der Wirbel jedoch geschwächt, kann die Luft in niedrigere Breiten entweichen.
  • 1/30/20198:05:15 AM
    Liebe Leserinnen und Leser, das war es schon wieder mit dem "Morgen" hier auf SPIEGEL ONLINE. Natürlich versorgen wir Sie gern den ganzen Tag über mit Nachrichten, Analysen und Hintergrundberichten.

    Heute wird uns - natürlich - der Brexit weiter beschäftigen. Werden die EU und Großbritannien sich einigen? Heute Nacht sah es zumindest nicht so aus, als ließe sich Brüssel auf einen Kompromiss oder auf Nachverhandlungen ein. Oder, vermuten einige, rechnet Theresa May damit und spielt nur auf Zeit?
    Außerdem blicken wir weiter auf den Machtkampf in Venezuela, nachdem Präsident Nicolás Maduro der von Juan Guaidó geführten Opposition nun Gespräche angeboten haben soll.
    Sicherlich dürfen Sie auch mit einer Analyse des Prozessurteils um das Kopftuchverbot rechnen, das schon hier im "Morgen" vermeldet wurde. Die Bundesarbeitsrichter müssen zwischen zwei Grundrechten abwägen: der Religionsfreiheit und der unternehmerischen Freiheit.

    Morgen begrüße ich Sie wieder hier, liebe Leserinnen und Leser. Darauf freue ich mich bereits.
    Haben Sie einen feinen Tag und machen Sie es gut! Bis morgen.
  • 1/30/20197:47:43 AM
    Die französische Wirtschaft hat ihr Wachstumstempo am Jahresende 2018 trotz der massiven Proteste der "Gelbwesten"-Bewegung halten können: Nach Angaben des nationalen Statistikamts Insee lag die gesamte Wirtschaftsleistung (BIP) im vierten Quartal 0,3 Prozent über dem Niveau des Vorquartals. Analysten hatten dagegen im Schnitt mit einer Wachstumsverlangsamung auf 0,2 Prozent gerechnet.

    Gestützt wurde das Gesamtwachstum durch den Außenhandel. Die Exporte erhöhten sich gegenüber dem Vorquartal um 2,4 Prozent und damit wesentlich stärker als in den Quartalen zuvor. Der private Konsum stagnierte dagegen - vermutlich eine Folge der "Gelbwesten"-Proteste, unter denen viele Einzelhändler zu leiden hatten.
  • 1/30/20197:43:10 AM
  • 1/30/20197:39:24 AM
    Über das Wetter haben wir heute zwar schon gesprochen (auch in Frankreich wird es übrigens schneeig und glatt), trotzdem hier noch die Aussicht für Deutschland: Heute kann man im Westen mit leichtem Schneefall und Glätte rechnen. Im Osten bleibt es stark bewölkt, aber trocken. Die Temperaturen reichen von -3 bis 2 Grad.
    (Falls Sie sich wundern, dass es bei Ihnen nicht so aussieht: Das Foto zeigt den Winter im Schwarzwald.)

    (Foto: dpa)
  • 1/30/20197:20:48 AM
    Nach Britney Spears, Celine Dion und Mariah Carey zieht es nun die nächste Musikerin auf die Bühne in Las Vegas: Christina Aguilera wird ab Ende Mai Konzerte in der Wüstenmetropole spielen. Angekündigt sind 16 Shows. Aber wer weiß, seit ihrem ersten, sehr populären Showmarathon in Las Vegas (fünf Auftritte pro Woche!) kommt Dion auch immer wieder zurück.

    (Foto: Mario Anzuoni / reuters)
  • 1/30/20197:08:02 AM
    Die Verbraucherstimmung der Deutschen hat sich zu Jahresbeginn verbessert, teilte heute das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK mit. Als Grund dafür nennt das Marktforschungsinstitut steigende Einkommensaussichten und die zunehmende Anschaffungsneigung der Bürger. Für das Gesamtjahr 2019 wird eine Zunahme des privaten Konsums um 1,5 Prozent erwartet.

    Demgegenüber verschlechtern sich die Erwartungen der Verbraucher an die deutsche Konjunktur. Die GfK nennt vor allem den Handelskonflikt zwischen den USA, China und der EU sowie den Brexit als mögliche Ursachen.

    (Foto: dpa)
  • 1/30/20197:02:45 AM
  • 1/30/20197:00:34 AM
    Im Streit der Länder mit dem Bund über die Finanzierung der geplanten Digitalisierung der Schulen schreitet heute der Vermittlungsausschuss ein. Um 18 Uhr kommen die Vertreter aus Bundestag und Bundesrat erstmalig in dieser Legislaturperiode zusammen, um über eine mögliche Änderung des Grundgesetzes zu diskutieren. Ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz für eine solche Änderung hatten die Länder im Bundesrat im Dezember abgelehnt.
  • 1/30/20196:54:41 AM
    Happy Birthday, Phil Collins! Der Sänger wird heute 68 Jahre alt. Jetzt wundern Sie sich vielleicht, warum wir zum 68. gratulieren, ist ja kein runder Geburtstag. Stimmt. Collins geht dieses Jahr auf Tour, auch in Deutschland. Außerdem macht dieser Song ziemlich viel Spaß (vor allem morgens!).
  • 1/30/20196:42:55 AM
    Heute werden die Bundesarbeitsrichter darüber entscheiden, ob private Arbeitgeber anweisen dürfen, dass ihre Angestellten am Arbeitsplatz auf auffällige religiöse, politische oder weltanschauliche Symbole verzichten müssen. Im konkreten Fall geht es um die Frage: Dürfen sie ein Kopftuchverbot mit Verweis auf eine Unternehmensphilosophie der Neutralität aussprechen, wie es die Drogeriemarktkette Müller praktiziert?

    Während nach der bisherigen deutschen Rechtsprechung ein pauschales Kopftuchverbot unzulässig ist, hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) 2017 entschieden, dass ein allgemeines internes Verbot von politischen oder religiöser Symbolen am Arbeitsplatz keine unmittelbare Diskriminierung darstellt. Das sieht die junge Muslima anders, deren Fall durch alle Instanzen ging: Sie sieht im Kopftuchverbot ihre Arbeitgebers, des Drogeriemarktes Müller, einen Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgesetz sowie das Grundrecht auf Religionsfreiheit.

    (Symbolfoto: dpa)
  • 1/30/20196:29:14 AM
    Deutsche Rechtsextremisten haben sich in den vergangenen Jahren mehrfach zu Schießtrainings in Tschechien und Bulgarien getroffen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor.

    Wie daraus hervorgeht, weiß die Bundesregierung von insgesamt zwölf Schießtrainings von Rechtsextremisten im europäischen Ausland seit dem 8. Dezember 2015. In Deutschland bekamen die Sicherheitsbehörden seit dem 9. November 2017 Wind von insgesamt fünf Treffen von Rechtsextremisten, die Schießübungen abhielten.
  • 1/30/20196:26:00 AM
    Das Handy ist der Telefonzelle ihr Tod: Immer mehr Telefonhäuschen werden abmontiert. Ende 2017 war die Zahl der öffentlichen Telefone nach Angaben der Bundesnetzagentur auf 23.000 gefallen. Inzwischen gibt es nach Auskunft der Telekom noch 17.000 Telefonstationen in Deutschland.
    Was für einige das Ende eines Stücks Alltagskultur ist, ist für die Telekom schlicht eine Frage der Wirtschaftlichkeit: Bei immer geringeren Nutzerzahlen sind die Telefonhäuschen ein Zuschussgeschäft. Dass es immer noch 17.000 gibt, wundert da ja fast - oder wann haben Sie zuletzt eine Telefonzelle betreten?

    (Foto: dpa)
  • 1/30/20196:18:13 AM
    Der Januar ist so trist-grau-schmuddlig und der Frühling noch viel zu weit entfernt. Und dann immer diese farblosen Wollpullis. Wenn es Ihnen auch so geht, dann schauen Sie sich das mal an: Pantone hat Koralle zur Farbe des Jahres gemacht. Auf deren Instagram-Account finden sich schon ein paar Schnappschüsse gegen die Wintertristesse. Das ist wie Frühjahr für die Augen.
  • 1/30/20196:10:58 AM
    Israels Ex-Generalstabschef Benny Ganz hat einen Führungswechsel bei den Wahlen im April gefordert und sich selbst als neuen Regierungschef ins Gespräch gebracht. "Der Gedanke, dass ein Regierungschef amtieren kann, gegen den eine Anklageschrift eingereicht wird, ist lächerlich", sagte Ganz mit Blick auf den gegenwärtigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Der muss noch vor den Wahlen am 9. April mit einer Anklage-Empfehlung wegen Korruption rechnen.

    (Foto: Abir Sultan/epa-efe/rex)
  • 1/30/20196:06:05 AM
    Fast jeder dritte Arbeitslose in Deutschland gibt an, sich nicht regelmäßig eine vollwertige Mahlzeit leisten zu können. Entsprechend äußerten sich bei einer EU-Erhebung 30,3 Prozent der deutschen Erwerbslosen, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" heute berichtet.

    Zudem sah sich ein Drittel aller Bürger über 16 Jahren in Deutschland bei der Befragung nicht in der Lage, unerwartete Ausgaben in Höhe von 1000 Euro aus eigenen Finanzmitteln zu stemmen. Und fast 16 Prozent der Haushalte fehlte Geld, um jährlich eine Woche in den Urlaub zu fahren. Aber: Dieser Anteil ist dem Bericht zufolge in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen, 2014 habe er noch bei gut 21 Prozent gelegen.
  • 1/30/20196:02:07 AM
    Wenn Sie das gerade in der Bahn lesen, dann kommt hier eine Meldung, die Sie eventuell freut. Und wenn nicht, dann vielleicht auch: Zum dritten Mal treffen sich heute die Spitzen der Deutschen Bahn mit Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Fachpolitikern der Koalition. Und dieses mal soll es nicht nur um die Servicequalität und die Pünktlichkeit der Züge gehen (nicht, dass diese Themen nicht schon wichtig genug sind), sondern auch um die Finanzierung des Konzerns.

    Es bleibt zu hoffen, dass dieses Treffen mehr Ergebnisse als die ersten beiden liefert. Denn beim Auftakt am 15. Januar wurden lediglich die relevanten Themen abgeklopft. Zwei Tage später wurde die Bahnspitze mit Vorschlägen konkreter: Öffentlich verkaufte sie das als Fünf-Punkte-Plan für das Jahr 2019. Tatsächlich waren diese Vorhaben schon bekannt, wurden dann aber noch einmal hübsch zusammengefasst und aufgeschrieben.

    Und heute? Da soll die Bahnspitze erläutern, wie eine schlankere Konzernstruktur aussehen könnte. Dabei werden vor allem diese Fragen auf dem Zettel stehen: Wie viele Milliarden ist die Bundesregierung bereit, der Bahn aus dem Haushalt zusätzlich zu geben?
    Viele werden wohl hoffen: So viele, dass die Züge endlich pünktlicher fahren. Und etwas weniger kosten - oder?

    (Foto: dpa)
  • 1/30/20195:48:03 AM
    Vielleicht sollten Sie sich diesen Trick abschauen:
  • 1/30/20195:45:27 AM
    Der Kompromiss zur Lockerung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche stößt in der SPD auf Kritik: Die Parteilinke Hilde Mattheis sagte in "Die Welt", der Kompromiss stelle sie nicht zufrieden. Rechtssicherheit und Rechtsklarheit, was Werbung und was Informationen sind, werde weiterhin nicht hergestellt.

    Kritik kam auch von der Bundesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, Maria Noichl. "Meine Erwartungen erfüllt der Entwurf nicht", sagte die Europaabgeordnete. "Er geht an dem Wunsch vorbei, ein starkes Signal zu setzen für die Selbstbestimmung der Frau." Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen setze sich weiterhin für die ersatzlose Streichung des Paragrafen 219a ein und werde hier auch nicht lockerlassen.

    Zuvor hatte die Bundesregierung eine Einigung im Streit um eine Lockerung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche erzielt. Die Einigung sieht vor, den Paragrafen 219a um einen Ausnahmetatbestand zu ergänzen: Ärzte, Krankenhäuser und Einrichtungen sollen auf ihren Internetseiten darüber informieren dürfen, dass sie Abtreibungen vornehmen.

  • 1/30/20195:40:35 AM
    Und wie haben Sie Ihren Hund getauft? Luna, Bella und Emma stehen in der Rangliste bei den Hündinnen jedenfalls ganz oben. Damit ähneln sich Kinder- und Tiernamen zunehmend, oder?

    Der populärste Name für männliche Welpen im vergangenen Jahr, hat das Haustierregister Tasso mitgeteilt, der lautete allerdings Balu/Balou, nicht ganz so menschlich also. In den Top Ten finden sich aber auch Bruno und Max.

    (Foto: dpa)
  • 1/30/20195:32:20 AM
    Liebe Leserinnen und Leser, in den USA wird gebibbert und in Europa ja irgendwie auch - zumindest vor einem harten Brexit. Gestern Abend hat das britische Parlament dafür votiert, mit Brüssel in die Nachverhandlungen bezüglich der Nordirland-Frage zu gehen. Aber aus Brüssel hieß es, man werde das Brexit-Paket nicht nochmal aufschnüren. Und nun? In London jedenfalls wird weiter protestiert, für und gegen den Brexit.

    (Foto: dpa)
  • 1/30/20195:09:50 AM
    Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
    Ich begrüße Sie ganz herzlich hier zum „Morgen“ auf SPIEGEL ONLINE.
    In den nächsten Stunden werde ich Sie gern mit Nachrichten aus aller Welt in Ihren Tag begleiten.
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