Newsblog Glückspilz gewinnt 877 Millionen Dollar im Lotto

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    Mit mehr als 877 Millionen US-Dollar hat die US-Lotterie "Mega-Millions" den bisher größten Einzelgewinn der weltweiten Lotto-Geschichte ausgeschüttet. Der Gewinner habe sich am Montag gemeldet, vier Monate nach der Ziehung seiner Glückszahlen, teilte die regionale Lotteriegesellschaft des US-Bundesstaates South Carolina mit. Anders als in den USA üblich wurde der Gewinner zunächst nicht bekanntgegeben.

    Den bis dato höchsten Einzelgewinn der Lottogeschichte hatte sich im August 2017 eine 53-Jährige im US-Staat Massachusetts geholt: In der Lotterie "Powerball" hatte sie 758,7 Millionen Dollar gewonnen.

    Der nun zu Reichtum gekommene Glückspilz hatte den mit mehr als 1,5 Milliarden Dollar extrem prall gefüllten Jackpot bereits im Oktober vergangenen Jahres gewonnen - und sich mit dem Füllen seines Kontos extrem viel Zeit gelassen. Nach dem US-System hat er zwei Möglichkeiten zur Auszahlung - und sich für die Variante entschieden, die Summe auf einmal zu kassieren. Im aktuellen Fall wird allein der Bundesstaat South Carolina, wo der erfolgreiche Tipper seinen Wohnsitz hat, rund 61 Millionen Dollar an Einkommensteuer bekommen, wie die Lotteriegesellschaft erklärte. (Foto: Justin Lane/EPA-EFE/Rex/Shutterstock)
  • 3/5/19 8:08 AM
    Und damit endet der "Morgen" für heute wieder. Nachrichten aus aller Welt und die Analysen und Hintergründe dazu finden Sie aber weiterhin jederzeit auf SPIEGEL ONLINE. Wir werden über den politischen Aschermittwoch berichten, der sich im Zuge der allgemeinen Schnelllebigkeit inzwischen auf den Dienstag vorgeschoben hat. In diesem Jahr dürften die Redebeiträge unter anderem im Zeichen der nahen Europawahl stehen. Deshalb spricht etwa bei der CSU nicht nur Neu-Parteichef und Ministerpräsident Markus Söder, sondern auch der europaweite EVP-Spitzenkandidat und CSU-Vize Manfred Weber. In Peking hat derweil der Volkskongress begonnen. Die delegierten der KP-China müssen sich Gedanken darüber machen, wie sie das erlahmende Wirtschaftswachstum wieder ankurbeln können.

    Außerdem: Das Wissenschaftsressort berichtet über eine Warnung der Uno vor fünf Umweltproblemen, die bisher unterschätzt wurden.

    Damit verabschiede ich mich für heute und wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag. Morgen wird Sie an dieser Stelle wieder meine Kollegin Elisa von Hof begrüßen.
  • 3/5/19 7:58 AM
    Kurz vor dem Ende noch ein paar Informationen zum Wetter. auch heute weht den ganzen Tag über starker Wind aus westlichen Richtungen. Bis auf ein paar Sturmböen ist es aber wesentlich ruhiger als gestern. Wer sich draußen aufhält, sollte Regenkleidung dabeihaben, denn mit Niederschlägen ist jedenfalls zu rechnen. Die Temperaturen erreichen vier bis 13 Grad. (Foto: dpa)
  • 3/5/19 7:53 AM
    Die brasilianische Minengesellschaft Vale hat offenbar Monate vor der Dammbruch-Katastrophe den Vertrag mit einer Inspektionsfirma wegen einer verweigerten Sicherheitsbescheinigung gekündigt. Das geht aus Gerichtsunterlagen der Staatsanwaltschaft hervor, in der diese die geforderte Ablösung von Vale-Führungskräften begründet.

    Nachdem Inspektoren der Firma Tractebel, einem Tochterunternehmen des französischen Versorgers Engie, einen Damm als nicht sicher eingestuft hatten, habe Vale angekündigt, die Prüfer nicht mehr für regelmäßige Kontrollen zu beauftragen. Der Konzern begründete die Maßnahme mit "Abweichungen bei den verwendeten Kriterien, um geotechnologische Sicherheit zu bewerten".
  • 3/5/19 7:50 AM
    Beim Zusammenprall mit einer Hirschkuh ist ein Radfahrer in Thüringen schwer verletzt worden. Der 37-Jährige war gestern Abend bei Rudolstadt auf einer abschüssigen Straße unterwegs, als das Tier plötzlich auf die Fahrbahn rannte, wie die Polizei Saalfeld am Dienstag mitteilte.
    Trotz Vollbremsung prallte der Mann mit dem Rotwild zusammen. Beim anschließenden Sturz erlitt er Knochenbrüche und kam in ein Krankenhaus. Die Hirschkuh kam offenbar ohne größere Blessuren davon und verschwand in ein nahes Waldgebiet.
  • 3/5/19 7:47 AM
    Der Europarat hat Russlands politische und religiöse Führung dafür gerügt, Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit Vorschub zu leisten. Homophobe und transgenderfeindliche sowie rassistische Hassrede sei bei Politikern und Geistlichen weit verbreitet und bleibe unbestraft, heißt es in einem heute Morgen veröffentlichten Bericht des Anti-Diskriminierungs-Ausschusses, der Erkenntnisse aus den Jahren 2012 bis Mitte 2018 abdeckt.

    Die Experten kritisieren in dem Text außerdem eine russische Gesetzesänderung aus dem Jahr 2013, die es verbietet, Minderjährige über «nicht-traditionelle sexuelle Beziehungen» aufzuklären. Diese behindere die Arbeit von Gruppen, die Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgendermenschen unterstützen.
  • 3/5/19 7:42 AM
    Internet-Gigant Google ist wirklich darum bemüht, Diskriminierungen jeder Art zu vermeiden. Jüngst kam die jährliche Untersuchung der Entlohnung von Männern und Frauen zu dem Schluss, dass trotz aller Umsicht etwas schief gelaufen war: Männer hatten ungerechterweise weniger Lohn erhalten, als Frauen - bei gleicher Qualifikation und gleicher Stellung und gleicher Arbeit.

    Zum Glück konnte der Fehler umgehend korrigiert werden. Google bezahlte den Betroffenen für 2018 knapp zehn Millionen Dollar nach (rund 900 Dollar für jeden Einzelnen).

    Die anderen Ungerechtigkeiten - die sogenannten gläsernen Decken für Frauen bei Beförderungen, die Tatsache, dass nur 21 Prozent der Angestellten Frauen sind (und in den Führungsetagen noch weniger) - blieben erst einmal unangetastet. Man soll ja auch nicht übertreiben . . .
  • 3/5/19 7:34 AM
    Führende Ökonomen gehen davon aus, dass die von US-Präsident Donald Trump vom Zaun gebrochenen Handelsstreitigkeiten die amerikanischen Verbraucher Milliarden kosten werden. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, kommen die Gelehrten inzwei am Wochenende veröffentlichten Studien unabhängig voneinander zu dem Schluss, dass Trump die Handelskriege nicht gewinnen kann.

    In der ersten Studie rechnen Wissenschaftler der Columbia Universität, aus Princeton und von der US-Notenbank den Verlust auf drei Milliarden Dollar pro Monat hoch - plus Kosten in höhe von 1,4 Milliarden Dollar für die Unternehmen, die neue Lieferketten hätten organisieren müssen.

    In der zweiten Studie von Wissenschaftlern der Weltbank, heißt es, unter dem Strich käme für die US-Wirtschaft ein Verlust in Höhe von 6.4 Milliarden Dollar heraus.
  • 3/5/19 7:23 AM
    Trotz einiger Krisen dürfen sich die gut 100.000 Tarifbeschäftigten von Volkswagen auch in diesem Jahr über eine Erfolgsprämie freuen. Der Bonus für 2018 steigt im Vergleich zum Vorjahr sogar um 16 Prozent auf 4750 Euro.

    Die Mitarbeiter hätten viele Herausforderungen nicht zu verantworten, diese aber wieder ausgebügelt, sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh in der VW-Betriebsratszeitung. "Darum ist es nur fair, dass die Belegschaft jetzt ihren Anteil am Erfolg erhält".
  • 3/5/19 7:19 AM
    Im Handelskonflikt zwischen den USA und China hat der chinesische Handelsminister Zhong Shan die Hoffnung auf eine rasche Lösung gedämpft. Die Unterhändler hätten immer noch "sehr viel zu tun", sagte Zhong am Dienstag in Peking. Beim Washington-Besuch des chinesischen Chefunterhändlers Liu He seien die Verhandlungen "sehr schwierig und anstrengend" gewesen.
    Das "Wall Street Journal" hatte zuletzt über deutliche Fortschritte in den Verhandlungen berichtet. Ein Vertrag könnte demnach schon Ende März bei einem Treffen von US-Präsident Donald Trump und seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping besiegelt werden.

  • 3/5/19 7:18 AM
    Nach dem Einsturz einer illegalen Goldmine auf der indonesischen Insel Sulawesi in der vergangenen Woche sehen die Rettungskräfte nur noch wenig Hoffnung für mehrere Dutzend Bergleute. Nach Angaben der Behörden kamen bei dem Unglück im Norden der Nachbarinsel von Borneo mindestens 13 Menschen ums Leben. Die Zahl der noch Vermissten kann nur geschätzt werden. Sie liegt zwischen 30 und 100.
  • 3/5/19 7:10 AM
    Das österreichische Bundeskriminalamt erwartet, dass sich der Doping-Skandal rund um die Nordische Ski-WM im österreichischen Seefeld und den Erfurter Sportarzt Mark S. ausweitet. "Ich bin überzeugt davon, dass es noch weitere Beschuldigte geben wird", sagte der leitende Ermittler Dieter Csefan in einem heute Morgen veröffentlichten Interview. Weitere Athleten könnten Blutdoping gestehen, "weil sie mit einer Selbstanzeige verhindern, dass sie eingesperrt werden. Die Verdunklungsgefahr als Haftgrund fällt weg."

    Nach den Razzien in Tirol und Thüringen waren unter anderem fünf Langläufer in den Fokus der Ermittler gerückt. Sie haben alle Blutdoping gestanden. Zudem soll ein österreichischer Radprofi gedopt haben, ein weiterer Radprofi aus der Alpenrepublik teilte öffentlich mit, dass er sich selbst angezeigt habe. (Foto: Getty Images)
  • 3/5/19 6:49 AM
    Entertainer Peter Kraus erinnert sich gerne an die wilden Zeiten zu Beginn seiner Karriere. "Es heißt ja heute oft, die 50er seien prüde gewesen", sagte der deutsche Rock'n'Roll-, Schlager- und Filmstar der 1950er Jahre den Zeitungen der Funke Mediengruppe, "aber das stimmt nicht. Wir hatten unseren Spaß. Man hat eben nur nicht alles an die große Glocke gehängt, sondern einfach den Mund gehalten. Früher gab es noch Geheimnisse. Heute weiß ja wegen Internet und Handy immer sofort jeder über alles Bescheid. Schrecklich." Kraus feiert am 18. März seinen 80. Geburtstag.



  • 3/5/19 6:37 AM
    Bundesforschungsministerin Anja Karliczek tritt gegen verbreitete Skepsis gegenüber wissenschaftlichen Erkenntnissen etwa zu Klimawandel oder Luftverschmutzung ein. "Wenn der Klimawandel angezweifelt wird, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse etwa zur Luftverschmutzung oder andere Forschungsstände angezweifelt werden, dann ist das auch für die Politik ein ernstes Thema", sagte Karliczek in Berlin. Die Politik beziehe sich schließlich auf den Stand der Wissenschaft. "Wir sollten faktenbasiert dagegenhalten und wissenschaftliche Erkenntnisprozesse und Methoden transparent machen", sagte sie.

    "Man kann nicht hundertprozentig verhindern, dass gesellschaftliche oder politische Debatten mit zweifelhaften Daten oder Behauptungen geführt werden", sagte Karliczek. Wichtig sei es aber, das Vertrauen in die Wissenschaft zu stärken. Politik und Gesellschaft brauchten die wissenschaftliche Expertise mehr denn je.
  • 3/5/19 6:35 AM
    Der SPD-Finanzpolitiker Carsten Schneider hat sich für eine Neuregelung ausgesprochen, mit der die Grundsteuer künftig nicht mehr auf die Mietnebenkosten aufgeschlagen werden darf. Im Gespräch mit der "Rheinischen Post" empfahl der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, neben der Grundsteuerreform die Betriebskostenverordnung zu ändern und darin die Umlage der Grundsteuer auf die Mieten zu untersagen. Damit reagierte er auf eine Warnung des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) vor steigenden Mieten durch eine höhere Grundsteuer.
  • 3/5/19 6:31 AM
    Knapp drei Monate vor der Europawahl startet Frankreichs Präsident Emmanuel Macron noch einmal eine Offensive für tiefgreifende Reformen der Europäischen Union. "Wir dürfen nicht zulassen, dass die Nationalisten, die keine Lösungen anzubieten haben, die Wut der Völker ausnutzen. Wir dürfen nicht Schlafwandler in einem erschlafften Europa sein", schreibt Macron in einem Gastbeitrag, der heute zeitgleich in der "Welt", "Le Parisien" und in führenden Tageszeitungen in den 28 Mitgliedsländern der EU erscheint. Jetzt sei es an der Zeit, zu handeln - denn die Europawahl werde "über die Zukunft unseres Kontinentes entscheiden".
  • 3/5/19 6:29 AM
    Der Medienwissenschaftler Dietrich Leder hat Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge wegen seiner Forderung zur Champions League im frei empfangbaren Fernsehen kritisiert. "Wenn Rummenigge eine Rückkehr ins Free-TV will, werden die Vereine auf Rechteeinnahmen verzichten müssen. Das ist die simple Rechnung", sagte der Professor der Kunsthochschule Köln. "Karl-Heinz Rummenigge beklagt etwas, was er als Vorstandsvorsitzender von Bayern München mit angestoßen hat."

    Rummenigge hatte sich vor den ersten Achtelfinal-Spielen der Fußball-Königsklasse via "Sport Bild" darüber beklagt, dass in dieser Saison die Live-Übertragungen ausschließlich beim Pay-TV-Sender Sky oder beim kostenpflichtigen Internetportal DAZN zu sehen sind. Idealerweise solle ein Topspiel im Free-TV zu sehen sein, sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München.
  • 3/5/19 6:25 AM
    30 Jahre nach dem Mauerfall gibt es bei der Schauspielerin und Musikerin Anna Loos keine Spur von "Ostalgie". "Alles, was ich in der DDR toll fand, das war meine Familie - und die gibt es ja noch. Und alles, was ich doof fand, gibt es nicht mehr", sagte die 48-jährige in einem Interview. "Die Welt hat sich perfekt geändert für mich."

    Wenige Monate vor dem Fall der Mauer war die in Brandenburg geborene Sängerin als 18-Jährige in den Westen Deutschlands geflohen - über Ungarn und Österreich. Bei ihrer Tante in Wedel bei Hamburg kam sie schließlich unter und absolvierte eine Ausbildung an der School of Music, Dance and Drama. (Foto: dpa)
  • 3/5/19 6:23 AM
  • 3/5/19 6:19 AM
    Germania-Kunden bleiben womöglich auf ihren Kosten sitzen, selbst wenn sich ein Käufer für die insolvente Fluglinie findet. Der vorläufige Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg dämpfte im Interview Hoffnungen, wonach Kunden bei einem möglichen neuen Investor die Flüge vielleicht komplett ersetzt bekommen könnten.

    Kunden, die direkt bei Germania einen Flug gebucht haben, bekommen ihre Kosten nicht erstattet. Sie sind laut Wienberg Vertragspartner der Airline und die Forderungen fallen damit unter das Insolvenzrecht. Unlängst hieß es, dass davon mehr als eine Viertelmillion Flugbuchungen betroffen sind. Anders sieht es aus, wenn Kunden bei einem Reiseveranstalter gebucht haben. "Dann haben die Kunden nach wie vor den Anspruch darauf, dass der Reiseveranstalter ihnen den Urlaubsflug organisiert", erklärte Wienberg.
  • 3/5/19 6:12 AM
    Hillary Clinton will 2020 nicht mehr für das US-Präsidentenamt kandidieren. "Ich trete nicht an, aber ich werde weiterhin arbeiten, sprechen und mich einsetzen für das, woran ich glaube", sagte die Demokratin dem CNN-Partnersender "News 12 Westchester".

    Damit trat die Ex-Außenministerin und frühere First Lady Gerüchten entgegen, sie könnte nach ihren gescheiterten Kandidaturen in früheren Jahren einen weiteren Anlauf aufs Weiße Haus nehmen.
  • 3/5/19 6:08 AM
  • 3/5/19 6:01 AM
    Rund zehn Jahre nach seinem Abriss wollen Künstler in Berlin den Palast der Republik wieder auferstehen lassen - zumindest symbolisch. Das Haus der Berliner Festspiele im Westen der Hauptstadt soll sich am Wochenende verwandeln. Auf den Fensterscheiben kleben bereits Bronzefolien.

    "Unser ganzes Gebäude wird Las-Vegas-mäßig umgetauft, aber es ist keine Doublette", sagt Intendant Thomas Oberender. "Unser Projekt ist nicht von Nostalgie geprägt. Sondern ein Anlass, über die Geschichte zu sprechen, über Ost und West und eine Reformagenda von heute." (Foto: dpa)
  • 3/5/19 5:52 AM
    Dirk Nowitzki hat in der NBA einen rabenschwarzen Abend erwischt. Der Superstar traf nur zwei seiner 13 Würfe und ging mit den Dallas Mavericks bei den Brooklyn Nets 88:127 unter. Nach dem 81:111 gegen die Memphis Grizzlies war es für Dallas in der Basketball-Profiliga die zweite Niederlage in Folge. (Foto: AP)
  • 3/5/19 5:47 AM
    Rennfahrerin Sophia Flörsch geht knapp vier Monate nach ihrem Horror-Unfall unbesorgt in ihr Comeback auf der Rennstrecke. Ihr Respekt vor dem Einsatz bei den Formel-3-Tests in Monza am Mittwoch und Donnerstag sei "nicht größer als vor meinem Unfall. Mir ist nach wie vor bewusst, dass ich eine gefährliche Sportart ausübe", sagte die 18-Jährige Die Münchnerin war Mitte November beim Weltfinale der Formel 3 in Macao schwer verunglückt und hatte sich den siebten Halswirbel gebrochen.

    Inzwischen gebe es für sie keine Einschränkungen mehr, sagte die Nachwuchspilotin. Am 24. Januar war Flörsch von ihrem Arzt gesund geschrieben worden. Seither trainiere sie wöchentlich wieder bis zu 16 Stunden für ihr Comeback. Foto: dpa)
  • 3/5/19 5:42 AM
    Nach mehr als drei Monaten Haft soll der Ex-Chef von Renault und Nissan, Carlos Ghosn, gegen Kaution auf freien Fuß kommen. Ein Gericht in Tokio stimmte heute einem entsprechenden Antrag zu, wie Ghosns Anwalt erklärte. Die Kaution sei auf umgerechnet rund 7,9 Millionen Euro festgesetzt worden. Laut der Nachrichtenagentur Kyodo darf Ghosn aber Japan vorerst nicht verlassen.

    Ghosn sitzt seit November in Tokio in Haft. Ihm wird finanzielles Fehlverhalten beim Renault-Partner Nissan vorgeworfen. Auch soll er sein Einkommen nicht vorschriftsgemäß und vollständig angegeben haben. Der Manager bestreitet die Vorwürfe.
  • 3/5/19 5:38 AM
    Zum zweiten Mal weltweit ist ein HIV-Patient nach einer Stammzellen-Transplantation virenfrei. Das berichten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Nature". Dem an Blutkrebs erkrankten Mann waren demnach Stammzellen eines Knochenmark-Spenders mit einer seltenen genetischen Veränderung transplantiert worden. Bei dem "Londoner Patienten" gebe es nun seit fast 19 Monaten kein Anzeichen des Aids-Virus.
    Die bisher einzige dokumentierte "Heilung" eines HIV-Patienten ist der Fall des US-Bürgers Timothy Brown vor rund zehn Jahren. Die Heilung setzte bei dem als "Berliner Patient" bekannt gewordenen Brown ein, nachdem ihm Spender-Knochenmark transplantiert worden war. Dieses wies eine genetische Veränderung auf, die eine Infektion mit HIV verhindert - wie jetzt im Fall des "Londoner Patienten".

  • 3/5/19 5:36 AM
    Das Bundesjustizministerium hält wenig von der Idee, dopende Sportler in den Genuss einer Art Kronzeugenregelung kommen zu lassen. "Bei Delikten der einfachen Kriminalität, wie zum Beispiel dem Selbstdoping, bedarf es aus Sicht des Bundesjustizministeriums keiner Kronzeugenregelung", teilte das Ministerium mit. Die bestehenden gesetzlichen Regelungen ermöglichten den Strafgerichten im Einzelfall bereits, kooperatives Verhalten zu belohnen.

    Der zuständige Münchner Staatsanwalt Kai Gräber hatte sich nach den Doping-Razzien bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld und Erfurt in der "FAS" für eine solche Regelung ausgesprochen. Dass Sportler anders als Dealer keine Möglichkeit hätten, sich eine Strafmilderung zu verschaffen, sei "ungerecht".
  • 3/5/19 5:29 AM
    Am 20. März könnte es ernst werden für Fidesz. Dann nämlich entscheidet Europas konservative Parteienfamilie EVP darüber, ob sie die rechtsnationale Partei des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban aus ihren Reihen verbannen will. Dabei könnten insbesondere die Stimmen deutscher Unionspolitiker entscheiden.

    Kritiker werfen Orban vor, in Ungarn seit Jahren Demokratie und Rechtsstaat auszuhöhlen, kritische Medien zum Schweigen zu bringen und die Opposition durch Repressalien wie willkürliche Geldstrafen zu schwächen.

    Orbans jüngste Anti-Migrations-Kampagne stieß in den vergangenen Wochen auf heftige Kritik in der EVP. Poster zeigten EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und den aus Ungarn stammenden liberalen US-Milliardär George Soros in unvorteilhafter Pose - versehen mit Behauptungen, die suggerieren, beide wollten illegale Migration nach Europa fördern.
  • 3/5/19 5:23 AM
    Computerspielen kann süchtig machen. Und das Phänomen ist häufiger anzutreffen, als viele sich eingestehen wollen. Nach Hochrechnungen sind allein in Deutschland rund 465.000 Kinder und Jugendliche gefährdet oder sogar davon betroffen, wie aus einer Studie des Deutschen Zentrums für Suchtfragen und der DAK-Gesundheit hervorgeht. Indizien für eine Suchtgefahr sind nicht ganz einfach auszumachen. Die Betroffenen geben etwa mehr Geld für ihr Hobby aus, fehlen häufiger in der Schule und haben mehr emotionale Probleme als unauffällige Spieler.

    Die Ergebnisse zeigten, dass die Spieleindustrie die Aufmerksamkeit der Jugendlichen clever fessele und ihnen auch für vermeintlich kostenlose Spiele mehr und mehr Taschengeld entlocke, erklärte DAK-Vorstandschef Andreas Storm. Er forderte ein Verbot bestimmter Elemente in Spielen, die Spieler für lange Spielzeiten oder gegen Bezahlung bekommen. (Foto: dpa)
  • 3/5/19 5:07 AM
  • 3/5/19 5:05 AM
    Guten Morgen verehrte Leserinnen und Leser. Ich begrüße Sie zum "Morgen" auf SPIEGEL ONLINE. Der Sturm über Deutschland hat zwar nachgelassen, es bleibt aber ungemütlich - auch in den Karnevalshochburgen. Aber die Jecken lassen sich von solcher Witterung ohnehin nicht verdrießen. Tun Sie's ihnen gleich, nehmen sich eine Tasse Tee oder Kaffee und lesen Sie unseren Nachrichten-Blog . . .
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