Pfeil nach rechts

Newsblog Kritik an Trump nach Attacken auf verstorbenen Senator McCain

Donald Trump äußerte sich immer wieder verletzend über den Republikaner John McCain, als dieser noch lebte. Dem Begräbnis des Senators hatte der US-Präsident fernbleiben müssen - jetzt legt er nach.
Donald Trump in Lima, Ohio

Donald Trump in Lima, Ohio

AFP
  •  
    Damit ist der Liveblog für heute beendet – morgen begleitet mein Kollege Michael Kröger Sie an dieser Stelle beim Start in den Tag. Feedback und Anregungen für den Blog nehme ich gerne unter marius.mestermann@spiegel.de oder via Twitter entgegen. Bis bald!
  •  
    Bevor ich mich in den "Feierabend" verabschiede, bekommen Sie natürlich noch einen kleinen Ausblick auf den Rest des Tages. Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt gleich im Bundestag eine Regierungserklärung ab. Anschließend wird unter anderem das "Starke-Familien-Gesetz" in zweiter und dritter Lesung besprochen. Um 10 Uhr führt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die Geschäftsführung der neuen Autobahn GmbH des Bundes in ihr Amt ein. Am späten Vormittag findet in Berlin die Ministerpräsidentenkonferenz statt, Themen sind unter anderem die Kürzungspläne des Bundes bei der Flüchtlingshilfe und der Glücksspielstaatsvertrag. Am Nachmittag, Sie ahnen es, ist dann wieder Brexit-Drama angesagt, diesmal beim Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel. Allerdings soll es dort auch um Wirtschaftswachstum, Klimaschutz und China gehen.

    Zudem werfen wir heute auf SPIEGEL ONLINE einen genaueren Blick auf die katastrophalen Auswirkungen des Tropensturms "Idai" im Osten Afrikas. Die KollegInnen aus dem Ressort Wissen analysieren zusätzlich die Ursachen. Bleiben Sie also dran.
  • 3/21/19 8:02 AM
    Merkels Regierungserklärung im Livestream:
  • 3/21/19 7:50 AM
    Bevor der "Morgen" gleich zu Ende geht, schauen wir noch kurz aufs Wetter: In Norddeutschland ist der Himmel in weiten Teil bewölkt, hier und da kann es regnen. Je weiter südlich Sie heute sind, desto sonniger wird es. Die Höchsttemperaturen werden flächendeckend zweistellig, von 10 Grad auf Rügen bis 18 Grad am Rhein. Der Wind verhält sich ähnlich wie das Sonnenwetter: Weniger davon im Süden, mehr im Norden. Bei der Wahl der Garderobe habe ich also einen heißen Tipp für Sie: Kommt drauf an.
    • Camper genießen die Sonne in Koblenz dpa Camper genießen die Sonne in Koblenz
  • 3/21/19 7:42 AM
    Fast 400 katholische Priester und Laien sind im US-Bundesstaat Illinois öffentlich mit Missbrauchsvorwürfen konfrontiert worden. Das Anwaltsbüro Jeff Anderson & Associates, das auf Klerusmissbrauch spezialisiert ist, veröffentlichte eine Liste mit 395 Namen. Die Verdächtigen arbeiten oder hätten im Erzbistum Chicago und fünf weiteren Diözesen gearbeitet. "Das Datenmaterial enthüllt das erschreckende Ausmaß, in dem Priester Kinder bis zum heutigen Tag sexuell missbrauchen", heißt es in dem Report.

    Die Diözese Joliet veröffentlichte ein Statement, in dem sie deutlich macht, dass alle bekanntgewordenen Fälle mit belastbaren Vorwürfen an die Strafverfolgungsbehörden gemeldet werden. Ähnlich äußerte sich die Erzdiözese Chicago.

    Im vergangenen Jahr hatte ein ähnlicher Report des Generalstaatsanwaltes des Bundesstaates Pennsylvania Hunderte Geistliche und Laien als mutmaßliche Pädophile gebrandmarkt. Die meisten Vergehen lagen zu lange zurück, um sie strafrechtlich noch zu verfolgen. Der Bericht führte jedoch letztlich auch zum Rücktritt des Erzbischofs von Washington, Kardinal Donald Wuerl.
  • 3/21/19 7:38 AM
  • 3/21/19 7:36 AM
    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hofft, dass sich die Bundesregierung beim Thema Grundrente bald einigt. "Bei einem so wichtigen Thema wie der Grundrente sollten nicht parteitaktische Überlegungen im Mittelpunkt stehen, sondern die Menschen, die es betrifft", sagte der SPD-Politiker dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

    "Millionen Menschen, die von Altersarmut bedroht sind, warten sehnsüchtig darauf, dass diese Grundrente rasch kommt", sagte Weil. Union und SPD streiten darüber, ob die Grundrente mit oder ohne Bedürftigkeitsprüfung eingeführt werden soll.
  • 3/21/19 7:30 AM
    ....und hier die Auflösung: Das Zitat stammt laut SID von Leon Goretzka, der gestern Abend nach dem 1:1 gegen Serbien in der Mixed Zone auf ZDF-Reporter Béla Réthy traf.
  • 3/21/19 7:28 AM
    Das allseits beliebte Ratespiel "Wer hat's gesagt?" heute mit einer Sonderfolge:

    "Sorry, nochmal bitte. Ich bin ehrlich gesagt etwas abgelenkt von Ihrer Stimme, weil ich die immer im Fernsehen höre."

    Die Auflösung gibt es in wenigen Minuten.
  • 3/21/19 7:26 AM
    Immer mehr Unternehmen unterlaufen offenbar den geltenden Mindestlohn. Die Anzahl der eingeleiteten Ordnungswidrigkeitsverfahren nach dem Mindestlohngesetz stieg von 5442 im Jahr 2017 auf 6220 Fälle im Jahr 2018. Das geht aus der Jahresstatistik der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls für 2018 hervor, aus der die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten.

    Demnach gibt es nicht nur bei der Zahlung des Mindestlohns, sondern auch bei der Aufzeichnung von Arbeitsstunden und dem vorgeschriebenen Bereithalten von Unterlagen "flächendeckend Verstöße". Allein die aufgedeckten Verstöße gegen Lohnansprüche oder Abgaben im Rahmen von allgemein verbindlichen Tarifverträgen verursachten 2018 laut dem Bericht einen Schaden von knapp 32 Millionen Euro.
  • 3/21/19 7:23 AM
    Es kommentiert der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch:
  • 3/21/19 7:21 AM
    "Das ist das drastischste Mittel, das wir zur Verfügung haben, um auf etwas hinzuweisen": Der Leiter für Politik und Recht bei Wikimedia, John Weitzmann, verteidigt bei Bayern 2 die heutige Abschaltung von Wikipedia Deutschland. Er hofft, dass die europäische Urheberrechtsreform in Brüssel noch abgeändert wird, da sie in der jetzt vorgeschlagenen Form durchaus auch nichtkommerzielle Plattformen im Internet wie Wikipedia empfindlich treffen könne.

    "Der ganze Ansatz über Ausnahmeregelungen, die im jetzigen Entwurf sehr lückenhaft sind, ist sehr schwierig. Es ist ein bisschen so, also ob man mit der Schrotflinte auf alle Plattformen schießt, und vorher ein paar schusssichere Westen verteilt." Wikipedia Deutschland könne dann für Bilder und Videos haftbar gemacht werden, die User ohne urheberrechtliche Erlaubnis auf die Plattform stellen. Weitzmann betonte, die Abschaltung von Wikipedia am Donnerstag bleibe "erstmal eine einmalige Sache". "Das wird in Zukunft nicht der Standard werden. Wir werden dadurch keine politische Plattform werden."
  • 3/21/19 7:17 AM
    Auf der Ostseeinsel Usedom ist eine 18-Jährige getötet worden. Die Polizei sucht Zeugen, die die junge Frau zuletzt lebend gesehen oder am Tattag in der Nähe ihrer Wohnung in der Innenstadt von Zinnowitz (Mecklenburg-Vorpommern) verdächtige Personen beobachtet haben. Jeder Hinweis könne nützlich sein, sagte eine Sprecherin der Polizei. Insgesamt seien etwa 60 Beamte in die Ermittlungen eingebunden, die auch in der Nacht "auf Hochtouren" liefen, wie ein Polizeisprecher sagte.

    Eine Bekannte hatten die junge Frau am Dienstagabend in deren Wohnung leblos aufgefunden und die Behörden alarmiert. Ein Notarzt stellte den Tod der 18-Jährigen fest. Die Staatsanwaltschaft in Stralsund sieht den Anfangsverdacht auf ein Gewaltverbrechen nach der Obduktion des Leichnams bestätigt.

    Demnach wurden der Frau mit einer Stichwaffe Verletzungen zugefügt. Zur genauen Todesursache äußerte sich die Staatsanwaltschaft nicht und verwies auf die laufenden Ermittlungen. Dem Vernehmen nach konzentrierten sich diese zunächst auf das persönliche Umfeld der jungen Frau.
  • 3/21/19 7:12 AM
    Heute ist übrigens internationaler Tag gegen Rassismus. Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Bärbel Kofler, ruft aus diesem Anlass zu Zivilcourage und mehr gesellschaftlichem Engagement auf: "Jeder Einzelne kann seinen Teil dazu beitragen, dass niemand aufgrund seines Aussehens, seiner Herkunft oder seines Namens diskriminiert wird."

    Zur Zivilcourage gehöre, "sich gegen rassistische Meinungen und Kommentare auszusprechen, denn diese haben im 21. Jahrhundert keinen Platz mehr." Das Internationale Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von rassistischer Diskriminierung verbiete "jede Diskriminierung aufgrund von Rasse, Hautfarbe, Abstammung, nationaler und ethnischer Herkunft", erklärte die Beauftragte.

    "Eigentlich ist dies ein Grund zum Feiern." Aber auch 50 Jahre nach dem Inkrafttreten sei Rassismus "ein weltweites Phänomen, leider auch in Deutschland". Das grausame Attentat auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch demonstriere, "zu was Rassismus und Hass gegenüber Fremden führen kann."
    • Bärbel Kofler (SPD) dpa Bärbel Kofler (SPD)
  • 3/21/19 7:03 AM
    Werfen wir mal einen Blick ins Brexit-Tagebuch. Heute mit dabei: Manfred Weber und Jeremy Corbyn.

    Der EVP-Spitzenkandidat Weber lehnt einen Brexit-Aufschub in der von Premierministerin Theresa May beantragten Länge ab. "Eine Verlängerung bis Ende Juni kann ich mir nicht vorstellen", sagt der CSU-Vize im Deutschlandfunk. Die EU-Kommission habe mehrfach klargestellt, dass die Briten dann an den Europawahlen Ende Mai teilnehmen müssten. Die EU müsse achtgeben, dass "das politische Chaos" in London nicht das Potenzial bekomme, die Gemeinschaft zu "infizieren".

    Corbyn, der Vorsitzende der britischen Labour-Partei, will heute nach Brüssel reisen, um mit den EU-Staats- und Regierungschefs über einen "alternativen" Brexit-Plan zu beraten. Er werde auch mit EU-Chefunterhändler Michel Barnier sowie dem Generalsekretär der EU-Kommission, Martin Selmayr, sprechen, teilte Labour mit.
  • 3/21/19 7:03 AM
    John McCain war übrigens nicht das einzige Ziel von Attacken des US-Präsidenten. Auch über den Ehemann seiner Beraterin Kellyanne Conway lästerte Trump auf Twitter. Bevor ich Ihnen die Posse in aller Ernsthaftigkeit schildere, übergebe ich lieber an Seth Meyers.
  • 3/21/19 7:00 AM
    Update zu den Explosionen in Kabul (s.u.): In der afghanischen Hauptstadt sind bei mehreren Explosionen am Neujahrstag des Landes mindestens sechs Menschen getötet worden. Weitere 23 seien verletzt worden, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Allerdings war unklar, was die Explosionen verursachte. Einem Polizeisprecher zufolge waren es drei Minen, die im Bezirk Kart-e Sachi platziert worden waren. Das Verteidigungsministerium hingegen schrieb auf Twitter von Raketenbeschuss.
  • 3/21/19 6:56 AM
    Zeit für einen kleinen Nachrichtenüberblick: Die wichtigsten Meldungen von SPIEGEL ONLINE.
    – Christchurch-Attentat: Neuseeland verbietet Sturmgewehre und halbautomatische Waffen
    – Studie: So stark trifft der Brexit deutsche Regionen
    – Niederlande: Regierung verliert laut ersten Prognosen Mehrheit im Senat
    – Integration: Ministerpräsidenten warnen vor Kürzung bei Flüchtlingshilfen
    – BMW und VW: Autobosse legen Elektro-Konflikt vorerst bei
  • 3/21/19 6:51 AM
    Wegen eines tropischen Wirbelsturms sind alle Bewohner einer Insel im Nordosten Australiens in Sicherheit gebracht worden. Die annähernd 1000 Insulaner auf Groote Eylandt mussten ihre Heimat vorübergehend verlassen, wie die dortigen Behörden mitteilten. Die meisten sind nun in Unterkünften an der Küste des Festlands untergebracht.

    Grund dafür ist ein Zyklon namens Trevor, der sich am Donnerstag auf die Region zubewegte. Er soll Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Kilometern pro Stunde und schwere Regenfälle mitbringen.
  • 3/21/19 6:45 AM
    *kramt nach Bargeld*
  • 3/21/19 6:40 AM
  • 3/21/19 6:32 AM
    US-Präsident Donald Trump hat sich darüber beschwert, dass sich niemand bei ihm für das Begräbnis des verstorbenen Senators John McCain bedankt hat. "Ich habe ihm das Begräbnis ermöglicht, das er wollte. Als Präsident musste ich das genehmigen", sagte Trump laut CNN bei einer Veranstaltung im Bundesstaat Ohio. "Mir ist das egal. Ich habe kein Dankeschön bekommen, das ist okay."

    Ganz so egal scheint es Trump allerdings nicht gewesen zu sein, schließlich attackiert er den verstorbenen McCain seit Tagen öffentlich. Am Wochenende ging es dabei zunächst um die Weitergabe eines Russland-Dossiers über Trump an das FBI nach der Wahl 2016, dann um McCains Leistungen an der Marineakademie.

    "Wir haben ihn verabschiedet. Aber ich war kein Fan von John McCain", sagte Trump gestern schließlich in Ohio. "Um ehrlich zu sein, ich habe ihn nie sonderlich gemocht. Er war nicht mein Fall", zitiert die "Washington Post" den Präsidenten. Die Äußerungen sorgten für massive Kritik, auch aus der republikanischen Partei.

    Dass Trump das Begräbnis genehmigen musste, entspricht laut "Washington Post" übrigens nicht den Tatsachen. Der Harvard-Juraprofessor Laurence Tribe kommentierte die Behauptung auf Twitter: "Die Aufbahrung im Kapitol war Sache des Kongresses, nicht des POTUS."

    Wer sich nun fragt, was Trump so nachhaltig an McCain ärgern könnte, bekommt hier eine mögliche Erklärung:
  • 3/21/19 6:32 AM
    • Gedenken an John McCain im August 2018 AFP Gedenken an John McCain im August 2018
  • 3/21/19 6:26 AM
    Angehende Hebammen sollen künftig statt einer Ausbildung ein Studium benötigen. Das geht aus einem Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hervor, über den das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" berichtet. Er solle nun innerhalb der Bundesregierung abgestimmt werden.

    "Die Anforderungen an die Geburtshilfe steigen ständig. Dafür ist ein duales Studium mit einem großen praktischen Anteil die beste Vorbereitung", sagte Spahn demnach. Dadurch erhöhe sich auch die Attraktivität des Berufes insgesamt. Schon im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD vereinbart, die Ausbildung von Hebammen nach EU-Vorgaben als akademischen Beruf umzusetzen. Hintergrund ist eine EU-Verordnung, nach der bis 2020 der Beruf über einen Bachelor-Abschluss erlernt werden soll.
  • 3/21/19 6:19 AM
  • 3/21/19 6:13 AM
    Die afghanische Hauptstadt Kabul ist während des Neujahrsfests von mindestens einer Explosion erschüttert worden. Diese habe sich im Bezirk Kart-e Sachi ereignet, sagte der Sprecher das Kabuler Polizei, Basir Mudschahid. In dem Viertel liegt der sogenannte Blaue Schrein, eine schiitische Moschee, an der alljährlich Neujahrsfeierlichkeiten stattfinden. Islamisten halten das Fest für heidnisch. Lokale Journalisten berichteten zudem von weiteren kleinen Explosionen und Gewehrfeuer. Weitere Details waren zunächst unbekannt.
  • 3/21/19 6:06 AM
    Die historische Altstadt von Amsterdam leidet unter dem Massentourismus – auch das international bekannte Rotlichtviertel ist betroffen. Die Stadt will jetzt Führungen durch die Gassen mit ihren "Schaufenstern" verbieten. Die Touren seien respektlos gegenüber den SexarbeiterInnen, heißt es in einer Mitteilung. Stadtrat Udo Kock sagte laut "Guardian", es sei nicht länger akzeptabel, das Viertel als Touristenattraktion zu sehen.

    Das Verbot soll Anfang 2020 in Kraft treten. Zudem soll das Maximum für Gruppenführungen durch den Rest der Stadt auf 15 Personen gesenkt werden – bisher sind es 20.
    • Das Rotlichtviertel in Amsterdam (Archivbild) dpa/AP Das Rotlichtviertel in Amsterdam (Archivbild)
  • 3/21/19 5:54 AM
    Feedback zum "Morgen"...
  • 3/21/19 5:48 AM
    Bennu ist übersät mit Steinbrocken, viele davon haben einen Durchmesser von mehr als einem Meter. Die Rede ist von einem Asteroiden, den die Raumsonde "Osiris Rex" fotografiert hat. In sieben Forschungsarbeiten in Fachblättern der "Nature"-Gruppe haben Wissenschaftler neue Erkenntnisse zu Bennu präsentiert, unter anderem Nahaufnahmen.

    Darauf ist auch zu sehen, wie Bennu aktiv Partikel ins All ausstößt. "Das ist eine der größten Überraschungen meiner wissenschaftlichen Karriere", sagte Projektleiter Dante Lauretta von der University of Arizona. Einige der Partikel umkreisen nach Angaben des Forscherteams den Asteroiden, bevor sie wieder zu dessen Oberfläche zurückkehren. Nach rund zwei Jahren und mehr als 650 Millionen zurückgelegten Kilometern war "Osiris Rex" Anfang Dezember bei dem Asteroiden angekommen.

    Von der rund eine Milliarde Dollar (880 Millionen Euro) teuren Mission erhoffen sich die Wissenschaftler der Nasa Erkenntnisse über die Entstehung unseres Sonnensystems. 2023 soll eine Kapsel mit der Probe zur Erde zurückkehren. Der tiefschwarze Asteroid könnte der Erde in mehr als 150 Jahren recht nahe kommen. Auch wenn das Einschlagsrisiko sehr gering ist, zählt die Nasa Bennu zu den gefährlichsten derzeit bekannten Asteroiden.
  • 3/21/19 5:41 AM
    Die konservative Europäische Volkspartei (EVP) hat gestern die Fidesz-Partei des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán suspendiert. SPD und Grüne sehen darin einen faulen Kompromiss. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sagte der Nachrichtenagentur dpa, bei der Entscheidung gehe es nicht um Europa oder die Demokratie. "Hier geht es um einen schmutzigen Deal im Wahlkampf."

    Die Grünen-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Ska Keller, betonte, die EVP habe sich nicht auf einen gänzlichen Rausschmiss von Orbans rechtsnationaler Partei geeinigt, sondern Fidesz nur zeitlich befristet ausgeschlossen. "Ein entschiedener Einsatz für Demokratie und Bürgerrechte sieht anders aus. Glaubwürdigkeit auch", sagte Keller der "Passauer Neuen Presse".

    Warum das Problem mit der Fidesz-Partei durch die Suspendierung nur aufgeschoben ist, haben meine Kollegen hier beschrieben:
  • 3/21/19 5:33 AM
    Die Zeit bis zur nächsten Meldung überbrücke ich mal mit diesem Foto. Mein Weg zur Arbeit könnte schlimmer sein.
    • Kapelle-Ufer in Berlin, 4:45 Uhr Kapelle-Ufer in Berlin, 4:45 Uhr
  • 3/21/19 5:30 AM
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich für neue digitale Medienplattformen als Alternative zu den großen Internetkonzernen ausgesprochen. "Wir müssen eigene Plattformen etablieren", sagte der CSU-Vorsitzende gestern Abend vor Zeitungsverlegern in Berlin. "Dafür wären auf Dauer auch Gebührengelder sinnvoll angelegt", sagte Söder mit Blick auf die Diskussion um die Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender.

    Bayern werde in Richtung solcher Plattformen erste Schritte machen, weitere nationale und europäische Schritte müssten folgen. Söder kündigte auch an, Geld dafür bereitzustellen: Der Freistaat werde das zusammen mit der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien finanziell begleiten.

    Nötig sei eine grundsätzlich neue Medienpolitik, sagte Söder bei der Jahrestagung des Verbandes Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV) in der Berliner Landesvertretung des Freistaats. "Heute geht es darum, ob große digitale Giganten letztlich alles allein bestimmen", oder ob es überhaupt noch die Chance gebe, dass die Europäer dabei seien.
  • 3/21/19 5:26 AM
    Warum das so ist, erklären wir hier.
  • 3/21/19 5:25 AM
    Sie wollen heute schnell etwas nachschauen? Was ist die Hauptstadt von Australien (nicht Sydney!), was ist Angela Merkels zweiter Vorname (nicht Bundeskanzlerin!) oder wann ist endlich Sommer (dauert noch)? Das wird heute etwas schwieriger – denn die deutsche Wikipedia-Seite ist nicht verfügbar. Sehen Sie selbst:
  • 3/21/19 5:20 AM
    "Wenn zwei Schwache zusammengehen, kommt nicht automatisch ein Starker heraus": FDP-Fraktionsvize Michael Theurer sieht eine Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank kritisch. Stattdessen hätte eine kontinentaleuropäische Lösung eine Perspektive – also ein Zusammenschluss der Deutschen Bank mit der französischen BNP Paribas oder der spanischen Santander. "Das wäre ein europäischer Champion", sagte Theurer der Nachrichtenagentur dpa.

    Der FDP-Politiker forderte die Bundesregierung zudem auf, sich aus den Fusionsgesprächen von Deutscher Bank und Commerzbank herauszuhalten. Mit Blick auf die Deutsche Bank sagte er: "Schiere Größe allein reicht nicht – was die Deutsche Bank dringend braucht, ist ein valides Geschäftsmodell." Schwache Erträge seien das eine, hohe Kosten das andere. "Im Niedrigzinsumfeld muss das Ziel Kostenführerschaft sein."
  • 3/21/19 5:12 AM
    Nach einem Sturm wollte ein Mann im US-Staat Texas einen beschädigten Kabelanschluss unter seinem Haus reparieren. Dort schlängelten sich jedoch nicht nur die Kabel: Er entdeckte "einige" Klapperschlangen und rief eine spezialisierte Firma zu Hilfe.

    Die Experten von "Big Country Snake Removal" fanden unter dem etwas erhöht auf Fundamenten ruhenden Gebäude insgesamt 45 der gefährlichen Reptilien, wie örtliche Medien berichteten. "Wo immer man hinsieht, ist eine weitere", sagt der Firmenchef Nathan Hawkins in einem Facebook-Video. Im Gespräch mit der "Washington Post" gab Hawkins später an, dass solche Einsätze nichts Ungewöhnliches seien.

    Ihre gefährliche Arbeit hielten die Schlangenexperten in dem 18-minütigen Video fest. "Der Garten war eigentlich gepflegt, das Haus war schön und sauber", kommentierte die Firma die ungewöhnlich hohe Reptilienansammlung auf Facebook. Doch Schlangen sei dies egal, "ihnen geht es nur ums Überleben". Die längste der Schlangen sei fast 1,70 Meter lang gewesen, sagte Hawkins laut "USA Today".

  • 3/21/19 5:00 AM
    Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Herzlich willkommen zum heutigen Liveblog. In den kommenden drei Stunden blicken wir gemeinsam auf die aktuellen Geschehnisse und starten damit hoffentlich gut informiert in den Tag. Anregungen und Feedback nehme ich gerne unter marius.mestermann@spiegel.de oder via Twitter entgegen. Los geht's!
Tickaroo Liveblog Software