Newsblog Unionspolitiker bemängelt zu viel "Sozialklimbim"

Die Live-News.
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    Fast acht Millionen Menschen in Deutschland trinken Untersuchungen zufolge zu viel Alkohol - viele von ihnen auch bei der Arbeit. Darauf hat die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen in Hamm anlässlich der bundesweiten Aktionswoche "Kein Alkohol am Arbeitsplatz" hingewiesen. Es sei davon auszugehen, dass bundesweit bis zu zehn Prozent der Beschäftigten - und zwar in allen Branchen und auf allen Hierarchie-Ebenen - Alkohol in problematischen Mengen trinken.

    Wer zu viel Alkohol trinke, habe auf längere Sicht ein erhöhtes Risiko, etwa eine Krebs-, Leber- oder Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden, sagte der stellvertretende DHS-Geschäftsführer Peter Raiser. (Foto. Patrick Pleul/dpa)
  • 5/17/19 7:04 AM
    Und damit endet der "Morgen" für diese Woche wieder. SPIEGEL ONLINE wird Sie natürlich weiterhin über alle wichtigen Ereignisse informieren, die auf der Welt passieren. Im politischen Berlin stehen heute einige wichtige Entscheidungen im Bundesrat auf der Tagesordnung, darunter die Freigabe für die Elektroroller. Unfallärzte sehen die Entwicklung mit Sorge. In der Stadt Berlin steht heute der Zeitplan für die Fertigstellung des Hauptstadtflughafens im Mittelpunkt. Der Aufsichtsrat des BER fordert von der Geschäftsführung Erklärungen, warum der zuletzt festgelegte Termin wieder in Gefahr ist. Das Sportressort wirft heute einen Blick auf den Endspurt in der Bundesliga. Alles steht im Zeichen des großen Finales, das der FC Bayern und Borussia Dortmund auf getrennten Plätzen austragen.

    Ich verabschiede mich und wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag. Bis Montag.
  • 5/17/19 6:54 AM
    Kurz vor Schluss noch einige Informationen zum Wetter: Am Vormittag dominieren im Norden und in der Mitte Deutschlands noch Wolken. Im Westen und in Vorpommern regnet es leicht. Im Süden kommt dagegen häufig die Sonne zum Vorschein. die Temperaturen liegen zwischen 14 und 19, bei längerem Sonnenschein bis 21 Grad. (Foto: Thomas Warnack/dpa)
  • 5/17/19 6:47 AM
    Im Kreis der Euro-Finanzminister macht sich Unruhe über das hoch verschuldete Griechenland breit. "Es ist wichtig, dass Griechenland die wirtschaftliche Erholung fortsetzt", sagte Eurogruppenchef Mario Centeno gestern Abend in Brüssel. Die unlängst beschlossenen Maßnahmen des griechischen Parlaments gäben Anlass zur Sorge, ergänzte der Chef des Euro-Rettungsschirms ESM, Klaus Regling. Bins juni soll nun die Lage genauer analysiert werden.

    Die Regierung des linken Premiers Alexis Tsipras hatte jüngst die Mehrwertsteuer in einigen Bereichen gesenkt und Zulagen für Rentner beschlossen. Es ist die erste größere Steuersenkung für die Griechen nach jahrelangen Sparprogrammen.
  • 5/17/19 6:44 AM
    Deutschland hat der Nato den größten Anstieg der Verteidigungsausgaben seit Jahrzehnten gemeldet. Nach Informationen rechnet die Bundesregierung in diesem Jahr mit für das Bündnis relevanten Ausgaben in Höhe von 47,32 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Plus von mehr als fünf Milliarden Euro im Vergleich zu 2018 und einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt in Höhe von 1,35 Prozent. Einen solchen Anstieg hat es zumindest seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr gegeben.

    2020 sollen die Ausgaben nach dem Ende dieser Woche an die Nato-Zentrale übermittelten Zahlen weiter auf 49,67 Milliarden Euro steigen. Dies würde nach derzeitigen Schätzungen einem Anteil am BIP von 1,38 Prozent entsprechen.
  • 5/17/19 6:38 AM
    Der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag hat die Sozialpolitik der Regierung scharf kritisiert. "Wir schütten die Leute mit Geld zu, und sie werden trotzdem nicht zufriedener. Wir leisten uns zu viel Sozialklimbim in einem Rundum-Versorgungsstaat", sagte Joachim Pfeiffer (CDU) der "Augsburger Allgemeinen" (Freitag). Er beklagte eine Unwucht im Haushalt zugunsten der Sozialausgaben. Seit 2013 seien sie von 145 Milliarden Euro auf 180 Milliarden um ein Viertel geklettert - in einer Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs mit rapide sinkender Arbeitslosigkeit. Pfeiffer befürchtet nach eigenen Worten, dass in der nächsten Wirtschaftskrise an der falschen Stelle gespart werden müsse. "Wenn einmal wieder ein wirtschaftlicher Einbruch kommt, dann ist meine Sorge, dass wir radikal bei Forschung und Investitionen kürzen müssen." (Foto: Carsten Koall/dpa)
  • 5/17/19 6:23 AM
    Deutschlands Nummer eins Martin Kaymer hat bei der US PGA Championship der Golfprofis einen schwachen Start hingelegt. Der 34-Jährige blieb auf seiner ersten Runde (74er) auf dem Bethpage Black Golf Course in der Nähe von New York vier Schläge über Par und belegt derzeit lediglich den geteilten 91. Platz.

    Kaymer, der 2010 bei der US PGA Championship in Haven/Wisconsin seinen ersten Majorsieg feierte und in Bethpage aus einem Weg aus seiner Formkrise hofft, muss nun um den Cut bangen. Nur die 70 besten Spieler qualifizieren sich für den dritten und vierten Turniertag am Samstag und Sonntag.

    In Führung liegt Titelverteidiger Brooks Koepka, der US-Amerikaner erwischte mit seiner 63er-Runde einen glänzenden Auftakt. (Foto: John David Mercer/USA Today Sports)

  • 5/17/19 6:20 AM
    Ein vor einem Jahr kurz nach dem Start in Havanna abgestürztes Verkehrsflugzeug war laut einem Unfallbericht der kubanischen Behörden wahrscheinlich überladen. Bei dem Unfall am 18. Mai 2018 wurden 112 Menschen getötet, nur eine Passagierin überlebte schwer verletzt.

    "Die wahrscheinlichste Unfallursache waren die Handlungen der Besatzung und ihre Fehler bei der Berechnung des Gewichtes und der Balance, die zum Kontrollverlust und Absturz des Flugzeugs während des Startvorgangs führten", heißt es in einer gestern veröffentlichten offiziellen Mitteilung.

    Die Boeing 737 der mexikanischen Fluggesellschaft Damojh, die von der staatlichen kubanischen Gesellschaft Cubana de Aviación gechartert worden war, sollte nach Holguín im Osten Kubas fliegen. Unter den 113 Menschen an Bord waren 6 Besatzungsmitglieder.
  • 5/17/19 6:15 AM
    Nach zwölf Jahren und 279 Episoden hat sich in den USA die Sitcom "The Big Bang Theory" mit einer emotionalen Folge vom Bildschirm verabschiedet. Im einstündigen Finale, das gestern Abend ausgestrahlt wurde, gab es für mehrere Charaktere Grund zum Feiern. "Und das war es, Leute. Jetzt fühlt es sich so verdammt echt an", schrieb Penny-Darstellerin Kaley Cuoco nach der Ausstrahlung auf Instagram, zusammen mit einem weinenden Emoji. Co-Stars wie Jim Parsons, Johnny Galecki und Mayim Bialik posteten Bilder von den Dreharbeiten.

    Die international erfolgreiche Serie um sechs schräge Wissenschaftler und eine hübsche Kellnerin wurde mehrfach mit einem Emmy ausgezeichnet, die sieben Hauptdarsteller gehören zu den Topverdienern unter den Serienschauspielern.





  • 5/17/19 6:09 AM
    Auf dem europäischen Automarkt ist die Nachfrage im vergangenen Monat zum achten Mal hintereinander gefallen. Mit einem Minus von 0,4 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum war der Abschlag allerdings recht überschaubar. Insgesamt wurden im April gut 1,3 Millionen Fahrzeuge verkauft, wie der Branchenverband Acea in Brüssel mitteilte. Im Vormonat war das Minus mit 3,9 Prozent deutlicher gewesen.

    Besonders stark schmolz das Interesse im April im Vereinigten Königreich mit minus 4,1 Prozent. In Deutschland lag der Rückgang bei 1,1 Prozent. In Frankreich (+0,4%), Italien (+1,5%) und Spanien (+2,6%) legten die Neuzulassungen hingegen zu.
  • 5/17/19 6:06 AM
    Der britische Schauspieler Robert Pattinson hat Medienberichten zufolge die besten Chancen, der neue "Batman"-Darsteller zu werden. Er sei der Topkandidat für die Rolle, berichteten gestern die gewöhnlich gut informierten Branchenblätter "Variety" und "Hollywood Reporter". Der Vertrag solle in Kürze unterzeichnet werden.

    Pattinson wurde als Vampir Edward Cullen in der "Twilight"-Saga berühmt und spielte danach vor allem in kleineren Produktionen mit. Er wäre der bislang jüngste Darsteller, der in das berühmte Fledermauskostüm schlüpft. (Foto: Danny Moloshok/Reuters)
  • 5/17/19 6:00 AM
  • 5/17/19 5:56 AM
    "Sie können nur hoffen, dass er in der katholischen Kirche ist. Bei etwa zehn Millionen Verdienst zahlt er 400.000 Euro Kirchensteuer. Ich habe noch nie jemanden von der Kirche gehört, der dagegen gewettert hat."

    Bayern-Präsident Uli Hoeneß kontert moralische Bedenken des Essener Bischofs Franz-Josef Overbeck gegen hohe Ablösesummen im Fußball.




  • 5/17/19 5:52 AM
    Die US-Notenbank plant, die 100-Dollar-Noten aus dem Verkehr zu ziehen. Hintergrund sind die gleichen Erwägungen, die schon die Europäische Zentralbank veranlassten, die 500-Euro-Scheine abzuschaffen: Sie erleichtern es Kriminellen, den Gewinn ihrer illegalen Geschäfte zu sichern. Dazu gehören Waffen- und Drogenhändler, die Waren gegen Geldkoffer tauschen, aber auch Terroristen, die ebenfalls keine Spuren hinterlassen wollen. Und Steuersünder, die ihr Geld über Grenzen in Steuerparadiese verfrachten.

    Bargeld wird in den USA selten zum Bezahlen genutzt. Und wenn überhaupt, dann zum Bezahlen kleiner Beträge im Café. Trotzdem ist die 100-Dollar-Note die, die am häufigsten vorkommt - viel häufiger als Ein-Dollar- oder 20-Dollar-Noten. (Foto: Gary Cameron/Reuters
  • 5/17/19 5:34 AM
    Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich für einen Verbleib Russlands im Europarat mit allen Rechten und Pflichten ausgesprochen. "Russland gehört in den Europarat", sagte der SPD-Politiker vor seinem Abflug zu einem Außenministertreffen der 47 Mitgliedstaaten, das heute im finnischen Helsinki fortgesetzt wird. "Ich hoffe, dass wir einen entscheidenden Schritt voran kommen."

    Der Streit über die russische Mitgliedschaft läuft schon seit fünf Jahren. Als Reaktion auf die Annexion der Halbinsel Krim hatte die Parlamentarische Versammlung des Europarats Russland 2014 bestimmte Rechte entzogen, darunter auch das Stimmrecht.
  • 5/17/19 5:32 AM
    Trotz der eingetrübten Konjunktur sieht der Ökonom Gabriel Felbermayr die deutsche Wirtschaft nicht in ernster Gefahr. "Ich sehe kein Risiko einer Rezession im Sinne einer nachhaltig negativen Entwicklung der Wirtschaft", sagte der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Auch bestehe momentan angesichts der boomenden Bauwirtschaft und einer lebhaften Dienstleistungskonjunktur keine Gefahr einer technischen Rezession, also dem Rückgang der Wirtschaftsleistung über mindestens zwei Quartale. "Man sollte die jetzige Situation nicht dramatisieren."

    Allerdings sei die Zahl der Unsicherheitsfaktoren für die Prognosen so hoch wie lange nicht, räumte Felbermayr ein. "Wenn der Brexit schiefgeht, wenn der harte Handelsstreit mit den Amerikanern eskaliert, wir noch einen trockenen Sommer kriegen, dann haben wir möglicherweise tatsächlich eine Rezession und vielleicht sogar mehr als nur eine technische."
  • 5/17/19 5:25 AM
    Ein reicher Kunst-Sammler hat ein Gemälde des US-Künstlers Mark Rothko für 50,1 Millionen Dollar ersteigert. Damit ist das abstrakte Bild von 1960, das ein pinkes, rotes und weißes Rechteck auf dunklem Grund zeigt, das jüngste einer Reihe von Werken, die in den vergangenen Tagen bei den traditionellen Frühjahrsauktionen zu Rekordpreisen verkauft wurden.

    Erst am Mittwoch hatte sich der US-Maler und Bildhauer Jeff Koons den Titel des teuersten lebenden Künstlers zurückerobert. Seine Hasen-Skulptur "Rabbit" aus dem Jahr 1986 erzielte bei einer Versteigerung in New York den Rekordpreis von knapp 91,1 Millionen Dollar. (Foto: Don Emmert/AFP)
  • 5/17/19 5:21 AM
    Die Plastiktüte an der Ladenkasse wird mehr und mehr zum Auslaufmodell. Pro Kopf verwendeten die Menschen in Deutschland im vergangenen Jahr noch 24 Tüten - das waren fünf weniger als im Jahr zuvor, wie die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung ermittelt hat. Damit ging die Gesamtzahl der verbrauchten Plastiktüten um etwa ein Fünftel auf zwei Milliarden zurück.

    2016 lag der Verbrauch noch bei 45 Tüten pro Kopf. Hintergrund ist, dass ein großer Teil der Händler die Kunststoff-Tragetaschen nicht mehr umsonst an Kunden ausgibt, sondern freiwillig Geld dafür verlangt.

    Plastiktüten sind extrem problematisch für die Umwelt, weil sie sich extrem langsam zersetzen. Am vergangenen Montag berichtete der amerikanische Abenteurer Victor Vescovo, dass er während eines Tauchgangs an einem der tiefsten Punkte der Erde (im Marianengraben) eine Plastiktüte gefunden hat.
  • 5/17/19 4:50 AM
    Der Bundesrat unternimmt wahrscheinlich einen zweiten Anlauf für strengere Gesetze gegen Gaffer. Über einen entsprechenden Antrag aus Baden-Württemberg soll die Länderkammer heute abstimmen. Bisher seien lediglich lebende Personen davor geschützt, dass bloßstellende Aufnahmen unbefugt angefertigt oder verbreitet werden. "Es gilt daher, den strafrechtlichen Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts von verstorbenen Personen zu verbessern", heißt es in dem Gesetzentwurf des Bundesrates.

    Bei Bundestagsabgeordneten stieß die Initiative fraktionsübergreifend auf Zustimmung. "Diese Schutzlücke (...) zu schließen, haben wir als Union bereits im Koalitionsvertrag verankert", sagte die rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker. Sie wirft der SPD vor, bei der Gesetzesänderung nicht mitgezogen zu haben.
  • 5/17/19 4:46 AM
    Drei Monate nach dem Verschwinden der 15-jährigen Rebecca aus Berlin sucht die Polizei weiter nach der Leiche und dem Täter. Es habe sich nichts geändert, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Rund 2300 Hinweise aus der Bevölkerung seien eingegangen und würden ausgewertet. Die Mordkommission sei an dem Fall dran. Der Schwager von Rebecca stehe weiterhin im Verdacht, die 15-Jährige getötet zu haben.

    Am 18. Februar verschwand die Jugendliche aus dem Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers in Berlin-Britz, einem Stadtteil im Berliner Bezirk Neukölln. Die Kriminalpolizei hält mehrere Indizien gegen den Schwager für ausschlaggebend. Er sei an dem Vormittag allein mit Rebecca im Haus gewesen, habe laut seinen Handydaten nicht geschlafen, wie er behauptet habe, und könne seine beiden Fahrten an dem Vormittag und am nächsten Tag nach Brandenburg nicht erklären. Rebeccas Familie beteuerte hingegen in Interviews immer wieder die Unschuld des Schwagers.
  • 5/17/19 4:42 AM
  • 5/17/19 4:41 AM
    45 Jahre nach der Ermordung einer jungen Frau nahe der kalifornischen Stanford-Universität ist gestern ein Tatverdächtiger angeklagt worden. Nach einem DNA-Abgleich konnte der heute 74 Jahre alte Mann mit dem Mord in Verbindung gebracht werden, teilte die Polizei im Bezirk San Mateo County, südlich von San Francisco, mit. Der Tatverdächtige soll weitere Straftaten begangen haben, darunter auch in Deutschland.

    "Das ist erst der Anfang unserer Ermittlungen in einer möglichen Verbrechensserie", sagte Polizei-Sprecherin Rosemerry Blankswade. Nach ihren Informationen saß der Mann 1964 in Deutschland eine Strafe wegen Vergewaltigung und Tötung eines 16-jährigen Mädchens ab. Der Sohn einer Militärfamilie, die häufig umzog, war damals 18 Jahre alt.
  • 5/17/19 4:33 AM
    Unfallchirurgen warnen vor der Freigabe der so genannten E-Scooter. "Im Stadtverkehr sind E-Scooter hochgefährlich - auch weil sich andere Verkehrsteilnehmer nur extrem schwer darauf einstellen können", sagte Christopher Spering, Leiter der Sektion Prävention der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie, der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

    In der Klinik für Unfallchirurgie in Göttingen seien allein in den zurückliegenden vier Wochen zwei schwer verletzte E-Rollerfahrer behandelt worden, berichtete Spering. Er ist dort Oberarzt. Beide hätten ein Schädel-Hirn-Trauma und Verrenkungsbrüche im Bereich der Sprunggelenke gehabt. "Die Trittbretter der Roller sind tief, sodass sich bei Stürzen der Fuß schnell darunter verfängt", sagte der DGU-Experte. Er warnt, mit dem Roller sei man so schnell wie mit dem Fahrrad unterwegs, jedoch völlig ungeschützt, zumal es keine Helmpflicht geben werde. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)
  • 5/17/19 4:28 AM
    Das Europa-League am 29. Mai in Baku könnte im Ernstfall vor fast leeren Rängen stattfinden. Wie das Fachmagazin "Kicker" meldet, hatten sich viele Fans von Eintracht Frankfurt in der Hoffnung darauf, dass ihre Mannschaft das Finale erreicht, Eintrittskarten gesichert. Jetzt wollten sie sie loswerden, könnten sie aber nicht legal verkaufen.

    Grund dafür sei die Schließung der offiziellen Ticketbörse, die die UEFA in den Jahren zuvor betrieben hatte. Fans, die ihre Karten auf anderem Wege loswerden wollen, müssen damit rechnen, dass sie in Zukunft keine mehr bekommen, wenn sie erwischt werden.

    Fans, die Karten auf dem Schwarzmarkt kaufen, müssen wiederum damit rechnen, nicht ins Stadion gelassen zu werden. (Aber das Finale findet ja in Aserbaidschan statt, wo die Ordner die Regeln womöglich etwas lockerer auslegen - schließlich sollen die Ränge ja voll werden) (Foto. Ashley Western/Imago)
  • 5/17/19 4:16 AM
    Ein zuvor schon bedrohter mexikanischer Journalist ist im Karibikbadeort Playa del Carmen ermordet aufgefunden worden. Der Reporter Francisco Romero sei der siebte Journalist, der seit Jahresbeginn in Mexiko ermordet wurde, teilte die Menschenrechtsorganisation Article 19 heute Morgen mit. Die Organisation wies darauf hin, dass Romero bereits in ein Schutzprogramm des mexikanischen Innenministeriums für bedrohte Journalisten aufgenommen worden sei.

    Der Reporter betrieb eine eigene Seite auf Facebook und arbeitete für verschiedene andere Medien. Bis voriges Jahr war er Mitarbeiter des digitalen Wochenmagazins "Playa News". Dieses musste nach der Ermordung des Chefredakteurs und eines Reporters schließen. Bevor er Journalist wurde, hatte Romero als Zeitungsausträger und Essenszusteller gearbeitet. Wie er 2018 in einem Interview erzählte, begann er damals, Videos über Gewalttaten aufzunehmen. Daraufhin wurde er eingeladen, für "Playa News" als Journalist zu arbeiten.
  • 5/17/19 4:08 AM
    Die erste Nachricht kommt aus den USA: Dort meldet Boeing Vollzug der Entwicklung eines Updates für die Steuerungs-Software seiner Problem-Maschine 737 Max. Der Flugzeughersteller zeigt sich zuversichtlich, dass die 737 Max jetzt "eines der sichersten Flugzeuge sein wird, das jemals geflogen ist", sagte Boeing-Chef Dennis Muilenburg heute Morgen einer Mitteilung des Konzerns zufolge.

    Ein Ende des Flugverbots für die Maschinen dieses Typs bedeutet das zunächst allerdings nicht. Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA muss die Änderungen noch zertifizieren. Die Behörde hatte angekündigt, die Software einer "rigorosen Prüfung" zu unterziehen. (Foto: Lindsey Wasson/Reuters)
  • 5/17/19 4:00 AM
  • 5/17/19 3:58 AM
    Guten Morgen verehrte Leserinnen und Leser. Ich begrüße Sie zum "Morgen" auf SPIEGEL ONLINE. Der Tag in Berlin beginnt mit dichtem Frühnebel - was in dieser Jahreszeit auf einen sonnigen Tag hoffen lässt. Die Vorfreude darauf ist immer getrübt in diesen Zeiten - denn eigentlich wären drei Wochen Landregen nötig, damit die Vegetation wieder Nahrung bekommt. Aber vielleicht kommt der im Juni . . .

    Kommen wir erst einmal zu den Nachrichten aus aller Welt.
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