Newsblog In diesen Städten ist der öffentliche Nahverkehr am günstigsten

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Ein Zug fährt im U-Bahnhof Marienplatz in München ein
DPA/Peter Kneffel

Ein Zug fährt im U-Bahnhof Marienplatz in München ein

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Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
Der "Morgen" ist vorbei, dafür bietet der weitere Tag noch jede Menge spannender Themen. Hier einige Beispiele: Ab 9:30 Uhr tagt das Bundeskabinett, es geht unter anderem um den Gesetzentwurf für bessere Löhne in der Pflege . Ab 10 Uhr verhandelt und entscheidet das Bundesverwaltungsgericht darüber, ob einem NPD-Mitglied aus Sachsen der Waffenschein entzogen werden durfte. Gegen Mittag wird in Dortmund der 37. Evangelische Kirchentag mit einer Pressekonferenz eingeläutet (mehr dazu siehe unten). Am Abend hält Bundespräsident Steinmeier eine Eröffnungsrede. Am Nachmittag ist Bundeskanzlerin Merkel zu Besuch in Goslar . Begleitet wird sie unter anderem von einem namhaften Ehrenbürger der Stadt, den sie schon länger kennt: Sigmar Gabriel. Ab 16 Uhr findet in London der dritte Wahlgang um den Vorsitz der Tory-Partei statt. Mit Ergebnissen wird um 19 Uhr gerechnet. Nicht nur für diese Themen lohnt es sich, den Tag über bei SPIEGEL ONLINE vorbeizuschauen. Sie dürfen sich auch auf einen Ausblick freuen, wer denn nun auf Dauer die SPD führen könnte (vielleicht ja jemand aus Goslar?!?) und auf eine ausführliche Erklärung, warum der designierte US-Verteidigungsminister hinschmeißt , bevor er überhaupt angefangen hat. Hätten Sie das gedacht? Im sonst so teuren München ist der öffentliche Nahverkehr laut einem Vergleich des ADAC mit 20 anderen deutschen Städten bei einem der beliebtesten Tickets am günstigsten. Für eine Monatskarte im Stadtgebiet (genauer: den beiden inneren "Ringen" des Tarifplans) zahlen Pendler und andere Fahrgäste 55,20 Euro . Das andere Extrem ist Hamburg: Dort kostet das Monatsticket für vier Tarifzonen ganze 109,20 Euro. Dahinter folgen Köln und Bonn mit je 98,50 Euro. Verhältnismäßig günstig schneiden Dresden (61,50 Euro) und Hannover (63,00 Euro) ab. Im Schnitt kostete das Monatsticket im Städte-Vergleich 77,50 Euro. Demnach zahlen Nutzer in Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen und Wuppertal mit jeweils 77,35 Euro in etwa den Durchschnittspreis. Ursachen für die hohen Preisunterschiede in den Städten könnten unter anderem unterschiedliche Verkehrsangebote und Zielsetzungen städtischer Politik, der angestrebte Deckungsgrad bei den Kosten oder eine teilweise marode Verkehrsinfrastruktur sein. „Der Kunde sieht aber erst einmal nur den Preis, den er zu zahlen hat. Da kann es sich lohnen , nach speziellen Ticket-Varianten und Sonderregelungen zu suchen oder über die jeweiligen Webseiten und Apps digital zu zahlen“, empfiehlt daher ADAC-Mobilitätsexperte Roman Suthold. Für den Vergleich hat der ADAC die Preise der sieben relevantesten Ticketarten im jeweiligen Stadtgebiet von deutschen Städten mit mehr als 300.000 Einwohnern erhoben. Details zur Erhebung und weitere Ergebnisse finden Sie hier . 6/19/19 7:04 AM Damit verabschiede ich mich für heute von Ihnen und bedanke mich, dass Sie eingeschaltet haben. Morgen früh meldet sich meine Kollegin Heike Klovert an dieser Stelle. Haben Sie noch einen schönen Tag! 6/19/19 6:47 AM Auf den ersten Blick ist es eine kuriose, ja amüsante Situation: Autos halten auf einer Straße, während vor ihnen ein ausgewachsener Eisbär die Fahrbahn überquert. Doch das Tier, das in Norilsk in Sibirien gesichtet wurde, bietet in Wahrheit keinen Anlass zum Schmunzeln. Hunderte Kilometer von ihrem natürlichen Lebensraum entfernt trottet die Eisbärdame erschöpft durch den russischen Ort. Zudem machte das Tier einen kranken Eindruck , berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Örtlichen Umweltaktivisten zufolge ist es der erste Eisbär seit über 40 Jahren in der Stadt. Was die Bärin dorthin führte, ist unklar. Auch was jetzt mit ihr passiert, ist noch offen: Wie ein Wildtierexperte Reuters sagte, sei das Tier wohl zu schwach , um in seine natürliche Umgebung zurückgebracht zu werden. Reuters/Irina Yarinskaya/Zapolyarnaya Pravda Streunender Eisbär im sibirischen Norilsk 6/19/19 6:36 AM 6/19/19 6:35 AM " Das hat natürlich wehgetan , vor allem weil es für uns alle sehr überraschend kam", sagte CSU-Verkehrsexpertin Daniela Ludwig soeben im Deutschlandfunk über die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zur deutschen Pkw-Maut. Auf die Frage nach einer möglichen Klage gegen Österreich , das die deutsche Pkw-Maut vor Gericht gebracht hatte, sagte Ludwig: "Ich sage Ihnen jetzt ganz ehrlich, als Nachbarin zu Österreich überlege ich mir das ernsthafterweise , ob man das nicht mal in die Diskussion bringt. Denn was die Österreicher machen im Transitverkehr, stößt mittlerweile auch an meine Toleranzgrenzen." Ehrlicherweise müsse man sagen, "selbst die Österreicher entlasten österreichische Autofahrer von der Vignette, indem sie zum Beispiel Pendlerboni auszahlen." Kommt jetzt also das Revanchefoul? Ich hole schon mal Popcorn. 6/19/19 6:30 AM Alexandria Ocasio-Cortez hat die Haftzentren für Migranten an der US-Grenze zu Mexiko als "Konzentrationslager" bezeichnet. Damit zieht die demokratische Abgeordnete heftige Kritik konservativer Politiker auf sich. Ob man sich wohl irgendwann darauf einigen kann, Holocaust-Vergleiche generell zu unterlassen ? 6/19/19 6:27 AM Australiens Oberster Gerichtshof hat einem lesbischen Paar untersagt, mit seiner elf Jahre alten Tochter nach Neuseeland auszuwandern. Der leibliche Vater des Kindes, das durch künstliche Befruchtung gezeugt wurde, hatte gegen den Umzug Einspruch erhoben . Als Samenspender habe der Mann gesetzliche Elternrechte, die gewahrt werden müssten, entschieden die Richter in einem heute veröffentlichten Urteil. Der Australier war früher mit der leiblichen Mutter befreundet und hatte ihr 2006 geholfen, den Wunsch nach einem Kind zusammen mit ihrer Partnerin zu erfüllen. Auf der Geburtsurkunde ist er auch als Vater eingetragen. Zudem war er in den ersten Jahren an der Erziehung beteiligt, das Mädchen nannte ihn "Daddy". Die Freundschaft mit der Mutter ging dann aber zu Bruch, schließlich wuchs das Kind bei der Frau und deren Partnerin auf. Der Rechtsstreit hatte 2015 begonnen und wurde nun in oberster Instanz entschieden. 6/19/19 6:20 AM Übrigens: 6/19/19 6:16 AM Mehr zum Thema hier: 6/19/19 6:15 AM "Ich halte es für richtig, die AfD nicht zum Kirchentag einzuladen ", sagt Katrin Göring-Eckardt. Die Fraktionschef der Grünen war 2011 selbst Präsidentin des Evangelischen Kirchentags, als dieser in Dresden gastierte. Heute beginnt die diesjährige Ausgabe in Dortmund. Bei den letzten Kirchentagen sei die AfD in Person einer kirchenpolitischen Sprecherin eingeladen worden, sagte Göring-Eckardt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Das war zu dem Zeitpunkt auch richtig so." Doch mittlerweile sei diese Frau aus der AfD ausgetreten, und die Partei habe sich seitdem massiv radikalisiert . "Der Kirchentag ist nicht dazu da, eine Plattform zu bieten für rassistische Ideologie . Deshalb können AfD-Mitglieder gerne kommen und singen, beten, diskutieren. Aber sie werden kein Podium für Hetze bekommen." 6/19/19 6:06 AM Schaulustige behindern bei Verkehrsunfällen immer wieder Einsatzkräfte oder bringen sich und andere in Gefahr. Manch einem Gaffer fällt nichts besseres ein, als das Smartphone zu zücken und zu fotografieren. Hilft es also, ihnen konsequent die Handys abzunehmen , wie es Polizeigewerkschafter aus Bayern und Nordrhein-Westfalen vorschlagen? Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sieht darin keine Lösung des eigentlichen Problems. Die Smartphone-Sicherstellung sei "aus Polizeisicht natürlich kein Allheilmittel" , sagte Herrmann der Nachrichtenagentur dpa. "Gaffen gefährdet andere Verkehrsteilnehmer, behindert die schnelle Rettung Verunglückter und ist daher absolut inakzeptabel", betonte Herrmann. Im Ernstfall gehe es daher primär um die Absicherung der Unfallstelle und die Versorgung der Unfallopfer. "Nachdem das sichergestellt ist, kontrolliert und ahndet unsere Polizei aber auch das unverantwortliche Verhalten von gaffenden Autofahrern konsequent." Zur Strafverfolgung von Gaffern, die unerlaubte Fotos oder Videos an Unfallstellen machen, fordere Bayern schon seit längerem eine Ausweitung des Paragrafen 201a im Strafgesetzbuch. 6/19/19 5:59 AM Das hatte der kubanische Fußballverband befürchtet: Nationalspieler Yasmani Lopez hat Kubas Teilnahme am Gold Cup genutzt, um sich in die USA abzusetzen. Trainer Raul Mederos bestätigte auf einer Pressekonferenz, dass Lopez nach der bitteren 0:7-Auftaktpleite gegen Mexiko am vergangenen Samstag das Team verlassen habe. Das Spiel fand im kalifornischen Pasadena statt. " Es ist seine Entscheidung. Niemand sonst hatte irgendetwas damit zu tun. Er hat die Entscheidung ganz allein getroffen", sagte Mederos. Bereits im Vorfeld des Turniers hatte der Fußballverband des autoritär regierten Inselstaats befürchtet, dass seine Spieler den Wettbewerb zur Flucht nutzen könnten . Der Verteidiger Lopez war mit 28 Länderspielen einer der erfahrensten Spieler im kubanischen Aufgebot. AFP/Getty Images/Jayne Kamin-Oncea Yasmani Lopez (l.) im Zweikampf mit dem Mexikaner Raul Jimenez 6/19/19 5:52 AM Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier trifft heute in Peking mehrere Mitglieder der chinesischen Regierung zu Handelsgesprächen. Zum Auftakt des dreitägigen China-Besuches traf Altmaier den Minister für Marktregulierung, Xiao Yaqing . "China und die Europäische Union sind einerseits Partner, aber auch Wettbewerber ", sagte Altmaier. "Wir brauchen gleiche Wettbewerbsbedingungen ohne Diskriminierungen und Benachteiligungen." Auch der Handelskrieg zwischen den USA und China soll Thema der Gespräche sein. 6/19/19 5:47 AM Bei Überfällen bewaffneter Aufständischer auf zwei Dörfer in Mali sind mindestens 41 Menschen getötet worden. Attackiert wurden die Dörfer Gangafari und Yoro im Zentrum des afrikanischen Landes, sagte eine Militärsprecherin der Nachrichtenagentur dpa. Die Angreifer hätten Bewohner getötet und Vieh gestohlen. Zu den Taten vom Montag und Dienstag bekannte sich zunächst niemand. 6/19/19 5:43 AM Der zwischenzeitliche Polizeigewahrsam für den früheren Uefa-Präsidenten Michel Platini lässt die Debatte wieder aufleben, ob bei der Vergabe der Fußball-WM 2022 an Katar alles mit rechten Dingen zuging. Platini wurde von französischen Ermittlern intensiv zu Korruptionsvorwürfen befragt und in der Nacht wieder freigelassen. Konsequenzen gibt es vorerst keine – auch nicht von Adidas . Der Sportartikelhersteller ist einer der Hauptsponsoren der Uefa , aber auch der Fifa sowie von WM- und EM-Turnieren. "Wir haben eine sehr klare Meinung: Wenn bei einem Verband ein Rechtsbruch stattfindet , werden wir uns damit auseinandersetzen", sagte Adidas-Chef Kasper Rorsted der Tageszeitung "Die Welt". Bisher habe es dafür keinen formalen Grund gegeben. "Natürlich machen wir uns auch Gedanken um die Reputation , gleichwohl ist Fußball der wichtigste Sport der Welt und wir müssen als Sportfirma, die im Fußball geboren wurde, einen Weg finden, dort aktiv zu bleiben – nicht um jeden Preis , aber Fußball ist für uns ein enorm wichtiges Aushängeschild", sagte der Adidas-Chef. "Wir haben bei der FIFA und der UEFA in den vergangenen Jahren Fortschritte gesehen. " dpa/Daniel Karmann Adidas-Chef Kasper Rorsted 6/19/19 5:34 AM Der Vorwurf ist ungeheuerlich: Hat Herr Kindermanns gefiedertes Luftgeschwader eine Loggia zugekotet? Der Taubenkrieg von Datteln – ein SPIEGEL-TV-Klassiker aus dem Jahr 2003. 6/19/19 5:30 AM Die wichtigsten Meldungen aus der Nacht: – EU-Kommission rügt deutsche Klimapolitik – Französische Polizei entlässt Ex-Uefa-Chef Platini aus Gewahrsam – Altbundespräsident Gauck reagiert auf Kritik an Toleranz-Aussage – US-Medien berichten über mysteriöse Todesserie in der Dominikanischen Republik – 19 Verletzte bei Brand in Bremer Altenheim 6/19/19 5:19 AM Bittere Zwischenbilanz eines ambitionierten Projekts: Die "Sustainable Development Goals", die die Weltgemeinschaft vor vier Jahren beschlossen hat, sind in Gefahr. Kein Land sei auf dem Weg, alle 17 übergeordneten Punkte (darunter Armutsbekämpfung, Geschlechtergerechtigkeit und Maßnahmen gegen die Klimakrise) zu erfüllen, teilten die Autoren einer weltweiten Studie unter Federführung des UN-Sonderberaters Jeffrey Sachs mit. "Den historischen Versprechen sind kaum Taten gefolgt" , sagte Aart De Geus, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann-Stiftung, die den Bericht mit herausgibt. Man müsse die UN-Ziele in konkrete Maßnahmen überführen. "Armut und ungleiche Bildungschancen verschwinden nicht durch Lippenbekenntnisse , sondern nur durch Taten." Dabei gibt es der Studie zufolge, für die Daten aus 193 Ländern verglichen wurden, auch und vor allem großen Nachholbedarf bei den reichen Industriestaaten . Deutschland liegt im internationalen Vergleich auf dem sechsten Platz, stehe aber "symptomatisch" für das Abschneiden der Industriestaaten, sagte Mitautor Christian Kroll. So hinke die Bundesrepublik zum Beispiel in den Bereichen Klimaschutz und nachhaltiger Konsum hinterher. 6/19/19 5:09 AM "Danke. danke. Ich werde euch nie enttäuschen. Ich werde euch nie im Stich lassen." Donald Trump hat gestern Abend offiziell die Kampagne für seine Wiederwahl als US-Präsident gestartet. Vor gut 20.000 treuen Anhängern in Orlando, Florida spulte er sein übliches Programm ab: Die Rede glich in weiten Teilen den typischen Trump-Reden aus dem Wahlkampf 2016, berichtet mein Kollege Roland Nelles aus Orlando. 6/19/19 5:05 AM Die Zahl der Flüchtlinge ist einem Bericht er Vereinten Nationen zufolge im vergangenen Jahr auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Zum 31. Dezember 2018 habe es weltweit 70,8 Millionen Flüchtlinge, Vertriebene und Asylbewerber gegeben, erklärte Uno-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi heute Morgen in Berlin. Das seien 2,3 Millionen mehr als ein Jahr zuvor und doppelt so viele wie vor 20 Jahren . 6/19/19 5:02 AM Die kanadische Regierung hat der umstrittenen Erweiterung der Ölpipeline Trans Mountain zugestimmt. Premierminister Trudeau kündigte an, mit den Arbeiten solle im Sommer begonnen werden. Zur Begründung führte er an, der Export von Erdöl nach Asien verringere die Abhängigkeit Kanadas vom US-Markt . Außerdem sei der Transport von Erdöl in einer Pipeline sicherer als mit Zügen. Umweltschützer, aber auch die Provinz British Columbia sind strikt gegen das Erweiterungsvorhaben. 6/19/19 4:59 AM Kann man ja mal probieren. 6/19/19 4:58 AM Das Bundeskabinett befasst sich heute mit dem Gesetzentwurf, der den Beschäftigten in der Pflegebranche endlich höhere Löhne bescheren soll. Klingt eigentlich gut, wäre da nicht die lästige Kostenfrage. Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch , warnt nun davor, dass Pflegeheimbewohnern ein "Anstieg der Eigenanteile um bis zu 400 Euro monatlich" drohe. Das Vorgehen der Bundesregierung sei "unverantwortlich", sagte Brysch der Nachrichtenagentur AFP. Er kritisierte, dass der Gesetzentwurf offen lasse, wer für die höheren Löhne der Pflegekräfte zahlen solle. "So müssen am Ende die Pflegebedürftigen diese Mehrausgaben von rund fünf Milliarden Euro stemmen." Diese "Kostenexplosion" werde "weitere Hunderttausende Pflegebedürftige arm und dann abhängig von Sozialhilfe machen", sagte Brysch. In Pflegeheimen sei heute schon über ein Drittel der rund 820.000 Bewohner auf Sozialhilfe angewiesen . Tatsächlich klärt der Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) nicht, wer die Mehrkosten tragen soll. Heil sieht dies vor allem als Aufgabe der Pflegeversicherung. Patientenschützer Brysch fordert hingegen einen " steuerfinanzierten Bundeszuschuss und Geld aus der Krankenversicherung". Danach sei auch über eine Beitragserhöhung in der Pflegeversicherung nachzudenken, um die nötigen Lohnerhöhungen zu finanzieren. 6/19/19 4:43 AM Die Vereinten Nationen haben einen schlimmen Verdacht : Wurden geografische Koordinaten von Schulen, Krankenhäusern und anderen zivilen Einrichtungen in Syrien gezielt für Angriffe benutzt? Das befürchtet die Organisation angesichts von Berichten, dass im Nordwesten des Landes 37 Schulen und 26 Gesundheitszentren attackiert wurden. Derzeit läuft eine Bodenoffensive der syrischen Regierungstruppen gegen die Aufständischen in den Provinzen Idlib und Hama . "Es ist schrecklich, dass diese Orte überhaupt angegriffen worden sind", sagte UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in New York. "Aber einen Ort anzugreifen, dessen Koordinaten als Teil des UN-Konflikt-Deeskalierungssystems geteilt wurden, ist einfach nicht zu tolerieren ." Um zivile Infrastruktur zu schützen, übermitteln die Vereinten Nationen den Kriegsparteien geografische Koordinaten bestimmter Orte. "Jetzt fühlen sich einige Beteiligte so, als ob sie das quasi zum Angriffsziel macht . Einige sind zu dem Schluss gekommen, dass die Bombardierung von Krankenhäusern eine gezielte Taktik ist, um Menschen zu terrorisieren." 6/19/19 4:39 AM Mein Klassiker im "Morgen" ist das Foto vom Kapelle-Ufer hier in Berlin. Heute mal der Blick in die andere Richtung. Blick auf das Kanzlerinnenamt in Berlin 6/19/19 4:35 AM Falls Sie gerade in der Bahn sitzen und sich über Ihre teure Monatskarte ärgern, heitert Sie vielleicht dieses Quiz auf: 6/19/19 4:27 AM Wo wir schon dabei sind, schauen wir doch gleich auf weitere Ergebnisse der ADAC-Auswertung : Auch bei den Wochenkarten für Erwachsene steht München mit 15,40 Euro am besten da, der höchste Preis wird in Berlin verlangt. Bei den Tageskarten liegt die bayerische Landeshauptstadt mit 6,70 Euro für das Stadtgebiet jedoch eher im Mittelfeld. Hier gewinnt Stuttgart (5,20 Euro), während Köln und Bonn mit 8,80 Euro am meisten verlangen. Insgesamt seien Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen bis zu 78 Prozent teurer als in anderen Bundesländern, kritisiert der ADAC. 6/19/19 4:00 AM Guten Morgen und herzlich willkommen zum heutigen "Morgen" live bei SPIEGEL ONLINE, liebe Leserinnen und Leser. Die kommenden drei Stunden gehören hier ganz der Welt der Nachrichten. Kleiner Scherz , natürlich gibt es wie gewohnt zwischendurch auch ein paar unterhaltsame Fundstücke aus dem Netz... Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, schreiben Sie mir gerne an marius.mestermann@spiegel.de oder via Twitter . Dann mal los! Show more Tickaroo Liveblog Software


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112211 19.06.2019
1. Kennt keine Fläche?
Sowohl bei der Zusammenfassung hier als auch beim ausführlichen Artikel beim ADAC sehe ich nirgends einen Ticketpreis je Quadratkilometer. Was nützt ein niedriger Tarif, wenn man damit nur die Hälfte an Fläche bekommt? München gut 300, Hamburg knapp 800, Berlin knapp 900 Quadratkilometer.
so-long 19.06.2019
2. Genauso
ein Unfug, wie der Vergleich der Müllgebühren. Warum werden nicht auch Preise für Bier und Pizza verglichen? Sind das die Kriterien für oder gegen eine Stadt?
deSelby 19.06.2019
3. Der Tarifvergleich hinkt...
Der angestellte Tarifvergleich hinkt ganz gewaltig. Unter anderem am Beispiel HVV 109,20 € vs. VRR (Rhein-Ruhr Raum) 77,35 € kann man das schön festmachen: die für der HVV genannten 109,20 € sind der Preis für eine Monatskarte der Ringe A+B, damit könnte man also z.B. vom Jungfernstieg bis hinter Quickborn nach Ellerau oder Tanneneck etc. fahren. Im VRR entspräche dies entfernungstechnisch in etwa der Strecke Düsseldorf - Mönchengladbach, dafür müßten sie allerdings nicht das Ticket für 77,20 € besitzen, sondern je nach Option (unterschiedliche weitere Netzabdeckung) eines für 160,- € oder 203,55 € (dies ist aufgrund der Abdeckung am ehesten mit dem gewählten Hamburger Ticket vergleichbar). Auch in anderen Bereichen kenne ich gerade den VRR und den HHV durch häufige Nutzung ganz gut und kann nur sagen: entgegen der Behauptung des "Vergleiches" ist der HVV in fast allen Fahrticketoptionen ganz erheblich viel günstiger als der VRR.
fabi.c 19.06.2019
4. Ich bin ein...
Ich bin ein Hamburger Verkehrs Verbund Kunde. Für die 9:00 Uhr Tageskarte zahle ich 6,35 €. Ich Kann den ganzen Tag Kreuz und quer in Hamburg und sogar zum Teil in Schleswig-Holstein und Niedersachsen fahren. ADAC hat wohl Äpfeln mit Birnen verglichen und so kann man auch für freie Fahrt für freie Bürger werben. Da wird wieder fürs Auto fahren geworben,weil ja ÖPNV zu teuer ist.
stephanschn 19.06.2019
5. Leistung
unabhängig von der berechtigten Kritik an den Vergleichskriterien: die Platzierung der Köner Verkehrsbetriebe erscheint mir erstaunlich und bemerkenswert - von der bedienten Fläche her sicherlich ganz unten anzusiedeln und dazu mit einer SEHR beschedenen Leistung im Angebot. Die Ubahn steht meistens mehr als sie fährt um Gegenverkehr abzuwarten und wenn es dann endlich weitergeht kreischen die Wagen im Schritttempo in engen Tunnelkurven das man kaum sein eigenes Wort versteht. Die Taktung ist verglichen mit anderen Großstädten eine Zumutung. Im Berufsverkehr sind die Bahnen unfassbar überfüllt. Wie die KVB ihre Preise in Relation zu den anderen Städten und dem Angebot rechtfertigen will bleibt ein Rätsel. Wenn ich mal wieder ein paar Tage das öffentliche Netz und insbesondere die Ubahn in Berlin nutzen konnte kann ich mich nur wundern. Vielleicht das überproportionale Selbstbewusstsein der Kölner oder das schamlose Ausnutzen des ebenso überdurchschnittlichen Lokalpatriotismus - nachdem Motto der Kölner ist besonders leidensfähig und hat ja den schönen Dom zum Trost
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