Newsblog SPD will Nahverkehr-Preise auf 1 Euro pro Tag begrenzen

Überall Jahrestickets für Bus und Bahn für 365 Euro? Laut einem Zeitungsbericht plant die SPD deutliche Preissenkungen im öffentlichen Nahverkehr - auch als Maßnahme gegen den Klimawandel.

Die SPD möchte, dass mehr Menschen mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren
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Die SPD möchte, dass mehr Menschen mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren

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Der Morgen live 05.09.2019 Sven Scharf Bus und Bahn fahren für einen Euro am Tag könnte bald Realität werden - zumindest wenn es nach der SPD geht. Laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" planen die Sozialdemokraten die Einführung eines flächendeckenden Jahrestickets für 365 Euro. Bei der schrittweisen Absenkung auf diesen Betrag sollen die Kommunen unterstützt werden. "Wir wollen, dass jede und jeder flächendeckend mit Bus und Bahn zu bezahlbaren Preisen, egal ob in der Großstadt oder auf dem Land, unterwegs sein kann", heißt es nach einem Bericht der "SZ" in einer 30-seitigen Vorlage der Bundestagsfraktion zum Klimaschutz. Ein 365-Euro-Jahresticket war 2012 in Wien mit Erfolg eingeführt worden, inzwischen bieten es auch einige deutsche Städte an, allerdings meist nur für Schüler und Auszubildende. "Mobilität ist ein Grundrecht jedes Einzelnen", sagte SPD-Fraktionsvize Sören Bartol. "Das darf in der Klimaschutzdebatte nicht unter die Räder kommen." Alle Menschen müssten eine bezahlbare klimafreundliche Alternative haben, um mobil zu bleiben. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 7:01 AM Sven Scharf Das war es vom "Morgen" für heute. Bevor ich mich verabschiede, schulde ich Ihnen aber noch das Ergebnis meiner nicht ganz repräsentativen Umfrage zum besten Queen-Song aller Zeiten. Gewonnen hat "Don't Stop Me Now" aus dem Jahr 1978. Ich hoffe, Sie fühlten sich beim "Morgen" gut informiert und hatten auch ein wenig Freude beim Lesen. Morgen begrüßt Sie an dieser Stelle mein Kollege Michael Kröger. Ich darf nächste Woche wieder. Auf Wiederlesen! Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 6:58 AM Sven Scharf Wir informieren Sie natürlich auch nach dem "Morgen" weiter über alles Wichtige aus Deutschland und der Welt. Unter anderem werden Sie heute noch bei SPIEGEL ONLINE lesen können: - ein Interview mit FDP-Parteichef Lindner über die anhaltende Erfolglosigkeit der Liberalen - einen Ausblick auf Angela Merkels Besuch in China - wie geht es in Italien unter der neuen Regierung mit der Migrations- und Europapolitik weiter? - ein Interview mit dem Rock-Sänger Perry Farrell Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 6:53 AM Sven Scharf Ich hatte es vorhin schon mal erwähnt. Bodo Ramelow sieht die ostdeutschen Bundesländer als das "China des Westens". Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 6:52 AM Sven Scharf Kurz vor Feierabend noch mal eine Meldung von den britischen Royals. Charlotte, die Tochter von Prinz William und Kate, der Herzogin von Cambridge, hat heute ihren ersten Schultag. Die vierjährige Ur-Enkelin von Queen Elizabeth folgt ihrem Bruder George (5) auf die Thomas`s Battersea in London. Ich finde, das sollten Sie wissen. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 6:43 AM Sven Scharf So langsam kann ich hier nicht mehr alle vorgeschlagenen Lieder aufzählen. Erwähnt werden soll aber noch der Favorit von Herrn Brodersen. In knapp 20 Minuten verkünde ich dann den "Sieger". Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 6:40 AM Sven Scharf Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 6:40 AM Sven Scharf Herr Hohl votiert für "Friends Will Be Friends", Herr Kupfers Favorit ist "A Kind Of Magic". Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 6:37 AM Sven Scharf Auf der Suche nach einer gestrandeten Jacht hat die Polizei vor der Küste Australiens Drogen im Wert von mehr als 600 Millionen Euro sichergestellt . Das Rauschgift wurde auf einer einsamen Insel vor der Westküste entdeckt, nachdem ganz in der Nähe das 15-Meter-Boot "Zero" an einem Riff auf Grund gelaufen war. Es handelt sich dabei um etwa eine Tonne Kokain und Ecstasy. Die beiden Skipper - zwei Männer im Alter von 34 und 51 Jahren - wurden verhaftet. Die mutmaßlichen Drogenschmuggler flogen auf, weil sie ihre Jacht nahe den abgelegenen Abrolhos-Inseln auf Grund gesetzt hatten, etwa 60 Kilometer von der Küste entfernt. Ein Fischer entdeckte das Boot und alarmierte die Rettungsdienste. Diese fanden es jedoch nur verlassen vor. Die beiden Männer wurden dann auf einer Insel namens Burton Island von der Polizei entdeckt. Das Rauschgift hatten sie mitgenommen und versucht, es am Strand unter Algen zu verstecken. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 6:35 AM Sven Scharf Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 6:30 AM Sven Scharf So langsam stehen Sie also alle auf. Herr Weitzel schreibt mir aus dem Urlaub, dass sein Lieblingssong von Queen "39" ist. Und ich gebe zu, dieses Lied kannte ich gar nicht. Haben Sie weiter einen schönen Urlaub, Herr Weitzel! Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 6:26 AM Sven Scharf Eine weitere Stimme für "Don't Stop Me Now" als besten Queen-Song. Damit liegt dieses Lied in Führung. Danke an Herrn Reichert-Hammerand. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 6:24 AM Sven Scharf Eigentlich ist dieses Video nicht mehr aktuell genug für den "Morgen". Aber ich finde, jeder sollte diese geniale Rettungsaktion einmal gesehen haben. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 6:20 AM Sven Scharf Wie viele tolle Lieder Queen doch hatte. Es sind neue Stimmen für den besten Song reingekommen. Wir haben nun auch "Don't Stop Me Now" und "Under Pressure" auf der Liste. Danke an Frau Langfeld und Herrn Adolph. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 6:16 AM Sven Scharf Die Berliner Polizei setzt ihre Suche nach der vermissten Rebecca in einem Waldstück nahe Storkow am Donnerstag voraussichtlich nicht fort . Beamte hatten am Dienstag und Mittwoch den Wald bei dem kleinen Ort Kummersdorf durchkämmt. Eine erneute Suche nach der verschwundenen Jugendlichen sei am Donnerstag nicht geplant, sagte eine Polizeisprecherin am Morgen. Ob neue Spuren gefunden wurden, war zunächst nicht bekannt. Die Schülerin aus Berlin war am 18. Februar verschwunden. Die Gegend südöstlich der Hauptstadt war bereits im Frühjahr im Fokus der Polizei, weil der verdächtige Schwager von Rebecca auf der dort verlaufenden Autobahn 12 Richtung Frankfurt (Oder) am Tag ihres Verschwindens und am Abend danach unterwegs gewesen sein soll. Polizei und Staatsanwaltschaft nehmen an, dass Rebecca getötet wurde. Mehr als 2300 Hinweise gingen bei der Mordkommission ein. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 6:11 AM Sven Scharf Zehntausende Argentinier haben in der Hauptstadt Buenos Aires gegen rasant steigende Lebensmittelkosten demonstriert . Bei der von verschiedenen sozialen Gruppen organisierten Kundgebung vor dem Ministerium für soziale Angelegenheiten im Zentrum der Millionenmetropole wurden vor allem Hilfen für arme Bevölkerungskreise gefordert. Die Organisatoren kündigten an, die Menschen würden solange vor dem an der Prachtstraße Nueve de Julio gelegenen Ministerium zelten, bis ihre Forderungen erfüllt sind. Das einst reiche Argentinien befindet sich in einer schweren Wirtschafts- und Finanzkrise. Die Landeswährung Peso verlor nach der Niederlage des konservativen Präsidenten Mauricio Macri bei den Vorwahlen im August knapp 25 Prozent seines Wertes im Vergleich zum Dollar. 32 Prozent der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 6:09 AM Sven Scharf Es gibt zwei weitere Stimmen für den besten Queen-Song. Herr Janßen votiert für "Bicycle Race", Frau Feld für "I Want It All". Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 6:06 AM Sven Scharf Nach dem Tod von drei Soldaten in einem Hinterhalt mutmaßlicher Drogenhändler hat der Präsident von Guatemala, Jimmy Morales , den Ausnahmezustand verhängt. Dadurch werden Verfassungsrechte wie die Bewegungs- und Versammlungsfreiheit, das Demonstrationsrecht und das Waffenrecht in rund 20 Gemeinden im Nordosten des Landes eingeschränkt, wie das Staatsfernsehen am Mittwoch berichtete. Nach der Verabschiedung durch das Parlament gelte der Ausnahmezustand 30 Tage. Die Soldaten seien am Dienstag auf dem Weg zum Landeplatz eines Kleinflugzeugs gewesen, als sie in den Hinterhalt geraten seien, teilte Armeesprecher Oscar Pérez mit. Bei der Attacke in El Estor wurden demnach drei weitere Soldaten verletzt. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 5:59 AM Sven Scharf Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 5:51 AM Sven Scharf Indonesien hat in den Unruheprovinzen Papua und Westpapua auf der Insel Neuguinea das Internet weitgehend wieder freigegeben . Die Regierung von Präsident Joko Widodo hob die Sperre des Datennetzes nach zwei Wochen in den meisten Gebieten wieder auf, wie das Kommunikationsministerium mitteilte. Ein Sprecher begründete dies in der Hauptstadt Jakarta damit, dass sich die Lage langsam wieder normalisiere. Bei Protesten für eine größere Selbstbestimmung der Provinzen wurden seit Mitte August mindestens fünf Menschen getötet. Demonstranten zündeten wiederholt Regierungsgebäude an. Jakarta entsandte mehr als 3000 Soldaten und Polizisten, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Separatisten versuchen seit Jahrzehnten, die Unabhängigkeit der rohstoffreichen Region zu erreichen. Im Osten der Insel liegt der Staat Papua-Neuguinea. Indonesien besteht insgesamt aus mehr als 17.000 Inseln. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 5:51 AM Sven Scharf Frau Kamieth gibt Ihre Stimme "Who Wants To Live Forever". Danke dafür. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 5:43 AM Sven Scharf Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 5:42 AM Sven Scharf Immer wieder Diskussionen um E-Roller : Anne Hidalgo, Bürgermeisterin von Paris , pocht auf einen neuen gesetzlichen Rahmen in Frankreich, um die Nutzung von umstrittenen E-Tretrollern besser zu regeln. "Es ist nötig, Ordnung zu schaffen", sagte die Sozialistin der Deutschen Presse-Agentur. Die Bürgermeister im Land müssten in der Lage sein, angemessen auf neue Formen der Mobilität reagieren zu können. Hidalgo sagte, sie habe auch ohne Gesetzesänderung gehandelt. So würden vorschriftswidrig abgestellte E-Tretroller als Sperrmüll betrachtet und entfernt. Die Fahrzeuge dürfen nicht auf Pariser Gehwegen abgestellt werden, es droht ein Strafgeld von 35 Euro. Auf dem Bürgersteig darf nicht gefahren werden. Die Roller sind wegen Unfällen und Beschwerden von Fußgängern in die Kritik geraten. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 5:38 AM Sven Scharf Das kommt jetzt nicht so richtig überraschend: Nach einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) könnten weltweit Millionen Menschenleben durch gezielte Investitionen in gesündere Ernährung gerettet werden. "Die Ernährung sollte ein Eckpfeiler unverzichtbarer Gesundheitsversorgung sein", sagte die stellvertretende WHO-Generaldirektorin Naoko Yamamoto. Dazu gehöre etwa die Versorgung werdender Mütter mit Eisen- und Folsäure-Präparaten und die Förderung des Stillens. Außerdem solle es für Kinder und Erwachsende Aufklärung geben, damit sie Zucker- und Salzkonsum reduzieren, um das Risiko von Herzkrankheiten und Schlaganfällen zu mindern. Die Salzmenge pro Person und Tag auf unter fünf Gramm zu reduzieren könne im Jahr 1,7 Millionen Menschenleben retten, so die WHO. Die Organisation lobt Fortschritte. So gebe es weniger Kinder, die wegen mangelnder oder schlechter Ernährung für ihr Alter zu klein seien. 1990 seien es bei den unter Fünfjährigen noch 252,2 Millionen oder 39,2 Prozent der Kinder weltweit gewesen, 2018 nur noch 149 Millionen oder 21,9 Prozent. Auf der anderen Seite nehme aber die Fettleibigkeit zu. Während etwa 20 Millionen der unter Fünfjährigen schwer unterernährt sind, seien 40 Millionen übergewichtig. Bei den Erwachsenen hätten 2014 weltweit 1,9 Milliarden Erwachsene Übergewicht gehabt, davon 600 Millionen so stark, dass sie als fettleibig galten. Der Anteil der Fettleibigen an der Gesamtbevölkerung habe sich seit 1980 verdoppelt, so die WHO. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 5:33 AM Sven Scharf Apropos Queen - haben Sie diesen Artikel der Kollegin Dreyer schon gelesen? Es lohnt sich. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 5:31 AM Sven Scharf Und wir haben eine erste Stimme für "Heaven For Everyone" als besten Queen-Song. Frau Althausen hat mir gerade geschrieben. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 5:28 AM Sven Scharf Der kommisarische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel zeigt sich zufrieden mit dem Start von "DSSV" (Deutschlands Sozialdemokraten suchen Vorsitzende). "Es hat als Format funktioniert", sagte er der Deutschen Presse-Agentur nach der ersten von 23 Regionalkonferenzen in Saarbrücken. Zweieinhalb Stunden hatten sich die sieben Kandidatenduos und der Einzelbewerber vorgestellt und diskutiert. Schäfer-Gümbel betonte, dass die Kandidaten unterschiedliche Schwerpunkte deutlich gemacht und nicht nur über die Zukunft der großen Koalition diskutiert hätten. Ich bin schon gespannt auf die nächste Folge. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 5:25 AM Sven Scharf Ich würde diese Sendung nie gucken. Die Analysen von Anja Rützel lese ich aber immer gerne. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 5:23 AM Sven Scharf Herr oder Frau Schaber schrieb mir gerade, dass "Bohemian Rhapsody" sein oder ihr Lieblingssong von Queen sei. Außerdem wurde ich noch auf einen Rechtschreibfehler hingewiesen. Danke dafür. Falls unter Ihnen Personen sein sollten, die den "Morgen" noch nicht von vorne bis hinten gelesen haben: Freddie Mercury wäre heute 73 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass habe ich nach dem besten Lied von Queen gefragt. Wir haben eine Stimme für "Bohemian Rhapsody". Schreiben Sie mir gerne weiter unter sven.scharf@spiegel.de Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 5:18 AM Sven Scharf Die EU-Kommission drängt Griechenland angesichts der gestiegenen Flüchtlingszahlen auf den griechischen Inseln zu mehr Rückführungen in die Türkei. Das geht aus einem aktuellen vertraulichen Bericht der Kommission zur Entwicklung der Migration hervor, aus dem die "Welt" berichtet. Darin heißt es, die "Geschwindigkeit der Rückführungsoperationen" in die Türkei bleibe "bedenklich langsam". "Für effektive Rückführungen bedarf es eines koordinierten Vorgehens der griechischen Behörden (...)." Dazu gehöre etwa eine "Erhöhung von finalen Asyl-Entscheidungen". Etwa 300 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge hatten sich am Mittwoch an Protesten im chronisch überfüllten Lager Moria auf der Insel Lesbos beteiligt. Die Polizei setzte Tränengas gegen Flüchtlingskinder ein. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 5:10 AM Sven Scharf Mein Kollege Philipp Wittrock informiert Sie über "Die Lage" am Morgen. Nehmen Sie sich dafür ruhig Zeit, ich hole mir eben einen Kaffee. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 5:06 AM Sven Scharf Ungebetener Gast im "Shining"-Hotel. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 5:05 AM Sven Scharf So, die Kollegen haben mich gerade darauf hingewiesen, dass heute der Deutsche Kopfschmerztag ist - kein Scherz. Der Bundesverband Deutsche Schmerzhilfe e. V. hat den Tag 1999 ins Leben gerufen, um über die verschiedenen Ausprägungen und Behandlungsmöglichkeiten von Kopfschmerzen aufzuklären. Mir wurde gerade nahegelegt, dass es schon helfen würde, wenn ich nicht mehr sänge. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 4:58 AM Sven Scharf Wissen Sie, wer heute 73 Jahre alt geworden wäre? Freddie Mercury. Der Lead-Singer von Queen, Geburtsname Farrokh Bulsara, prägt wahrscheinlich nicht nur den Soundtrack meiner Kindheit. Ihm zu Ehren höre ich jetzt mal mein Lieblingslied von Queen. Ich hoffe die Kollegen beschweren sich gleich nicht, wenn ich ein bisschen mitsinge. Was ist für Sie der größte Queen-Hit? Schreiben Sie mir gerne unter sven.scharf@spiegel.de Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 4:50 AM Sven Scharf Das nenne ich mal Sexismus in Reinform: Der südkoreanische Politiker Jeong Kab-yoon hat eine Wirtschaftsprofessorin dafür kritisiert, dass sie keine Kinder hat. Laut dem "Guardian" sagte das Mitglied der konservativen Liberty Korea Party, dass Joh Sung-wook ihre Pflicht gegenüber der Nation nicht erfülle. "Mir ist bekannt, dass Sie Single sind und eines der größten Probleme in Südkorea ist es, dass Frauen keine Kinder bekommen," so Jeong Kab-yoon während einer Veranstaltung, auf der Joh Sung-wook als Leiterin einer Wirtschafts-Kommission bestätigt werden sollte. Der Politiker schloss mit den Worten: "Sie haben einen großartigen Lebenslauf, bitte erfüllen Sie ihre Pflichten gegenüber der Nation." Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 4:41 AM Sven Scharf Noch mal ein bisschen Tennis: Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 4:40 AM Sven Scharf Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat vor einer Ausgrenzung der ostdeutschen Bundesländer gewarnt. "Wir sind sehr, sehr gute Teilelieferanten, quasi das China des Westens. Jeder dritte Daimler kriegt seinen Motor aus Thüringen", sagte er der "Abendzeitung München". "Aber die Unternehmenssteuer fließt nach Stuttgart. Wenn man den Osten wie eine Kolonie betrachtet, baut sich ein risikoreiches Spannungsfeld auf." Für die schlechten Ergebnisse seiner Partei bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg machte Ramelow die Linke dort mitverantwortlich: "Die AfD bietet nichts als Empörung. Antwortet man darauf allein mit Empörung über die AfD, ist das kein überzeugendes Angebot." Die Linke müsse deutlich machen, welchen "Gebrauchswert" sie habe Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 4:31 AM Sven Scharf Die Polizei hat nach einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung" im ersten Halbjahr 2019 insgesamt 609 Angriffe auf Flüchtlinge registriert. Das gehe aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. Die Delikte reichten demnach von Beleidigung und Volksverhetzung bis hin zu Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung. Fast alle Straftaten ordneten die Sicherheitsbehörden laut "NOZ" dem Bereich "Politisch motivierte Kriminalität rechts" zu. Hinzu kamen demnach 60 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte sowie 42 Attacken gegen Hilfsorganisationen oder ehrenamtliche Helfer. Bei den Übergriffen seien 102 Menschen verletzt worden, darunter sieben Kinder. Jeder vierte aktenkundige Angriff auf einen Flüchtling ereignete sich laut Auflistung in Brandenburg. Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 4:27 AM Sven Scharf Ein wichtiger Schritt hin zur Normalität? Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam sagte vor wenigen Augenblicken auf einer Pressekonferenz, dass sie hofft, dass die Maßnahmen der Stadt helfen, die Krise in Hongkong zu lösen. Lam hatte gestern nach monatelangen Massenprotesten den Entwurf für ein umstrittenes Auslieferungsgesetz zurückgezogen. Die staatliche chinesische Zeitung "China Daily" schrieb, nach dem Aus für das Gesetz hätten die Demonstranten in der früheren britischen Kronkolonie keine Entschuldigung mehr für weitere Proteste. Die Massendemonstrationen richteten sich gegen einen verstärkten chinesischen Einfluss in Hongkong. Das umstrittene Gesetz hätte die Auslieferung Verdächtiger für den Prozess an China erlaubt. Großbritannien hatte seine frühere Kronkolonie 1997 an China übergeben unter der Maßgabe, dass die Menschen in Hongkong weiter mehr Rechte und Freiheiten genießen als in China. Dazu zählt auch eine unabhängige Justiz. Seit Beginn der Proteste im Juni wurden mehr als 1100 Menschen festgenommen. Erstmals seit einem Jahrzehnt steht Hongkong zudem vor einer Rezession. Philip Fong (AFP) Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 4:20 AM Sven Scharf Wir alle haben in den vergangenen Tagen mehr oder wenige lustige Analogien, Vergleiche, etc. mit der aktuellen Debatte um den Brexit gesehen - ob wir wollten oder nicht. Einmal müssen Sie noch. Hier kommt der witzigste Tweet, den ich zum Thema gefunden hab: Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 4:07 AM Sven Scharf Auch heute werden uns (leider) wieder das britische Parlament und die Brexit-Debatte beschäftigen. Aber ich verspreche: Wir widmen uns auch anderen Themen. Hier fürs Erste ein Überblick über unsere Meldungen der Nacht: - Zum zweiten Mal überhaupt ist ein Italiener im Halbfinale der US Open - Luftaufnahmen zeigen das Ausmaß der Zerstörung , die Hurrikan Dorian auf den Bahamas angerichtet hat - Durch Trump manipulierte Hurrikan-Karte? - Nachhaltig Reisen: Tipps für den bewussten Urlaub Der Morgen live 05.09.2019 9/5/19 3:59 AM Sven Scharf Herzlich willkommen zum "Morgen". Mein Name ist Sven Scharf und wir dürfen die nächsten drei Stunden gemeinsam verbringen. Holen Sie sich noch einen Kaffee oder Tee - und dann geht es los. Ihre Fragen, Anregungen, Ihr Lob und - wenn es sein muss - auch Ihre Kritik erreichen mich unter sven.scharf@spiegel.de Show more Tickaroo Liveblog Software


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A.M 05.09.2019
1. Rückschritt
Alte Meldungen aus 2018 wieder aufgewärmt? Da hat wohl die Technik versagt.
PRAN1974 05.09.2019
2.
Natürlich habe ich nichts Grundsätzliches gegen Preissenkungen, aber schon jetzt ist doch fast überall durch diverse Vergünstigungen sichergestellt, dass Schüler, Studenten, Arbeitslose und Rentner günstig mit den Öffentlichen unterwegs sein können. Selbst wer den Normalpreis zahlt, ist mit dem Jahresticket immer noch um Längen günstiger dran als mit einem Auto. Wenn man alle Kosten eines Autos zusammenrechnet, nicht nur Benzin, zahlt man mehrere hundert Euro im Monat. Mit den Öffentlichen kommt man in jeder Stadt günstiger weg. Niemand fährt Auto, weil es günstiger ist. Das hat andere Gründe, meist Schnelligkeit oder die Notwendigkeit, Kinder zu transportieren.
franxinatra 05.09.2019
3. Im Ansatz richtig, aber...
aus Gründen der Wertschätzung ein bischen anders: reine Nutzung für Schule/Uni/Arbeitsplatz sowie Senioren und Behinderte 1€/Tag, für zusätzliche Freizeitnutzung wie an Wochenenden, Feiertagen 60€ mtl. In Köln gibt es ein bevorzugtes Ticket von rd 60€, dass aber nur über Arbeitgeber vermittelt werden kann; alle anderen müsssen dieses Ticket mit ihren bis zu 200€ teuren Monatskarten quersubventionieren, und dürfen nicht wie die Jobticketinhaber dieses in einem dehr großen Verbundgebiet nutzen sondern nur zwischen Wohn- und Arbeitsort. Schon oft Lust gehabt gegen diese Form der Quersubventionierung zu klagen...
*Querdenker* 05.09.2019
4. Nahverkehr für 1 €?
Die Infrastruktur hier bei uns ist so phänomenal mit Bussen und Bahnen, dass meine Frau wohl zu ihrem Arbeitsplatz hinkäme, aber nicht mehr zurück, wenn sie 8 Stunden arbeiten würde. Sie müsste dann vor Ort übernachten. Die ehemalige Bahntrasse ist heute ein 94 km langer Radweg. Der Personenverkehr per Bahn wurde 1975 eingestellt.
pizzerino 05.09.2019
5. Öffis für einen Euro?
Können sie bitte recherchieren was man an Ticketautomaten, Kontrolleuren, Stempelautomaten, Verwaltungsaufwand, etc. einsparen könnte, wenn die Öffis grundsätzlich ticketlos genutzt werden könnten? Die Ticketeinnahmen sind doch eh seit jeher bei weitem nicht kostendeckend, der Löwenanteil kommt aus dem Steuersäckel. Warum nicht ganz darauf verzichten?
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