Newsblog US-Justiz ermittelt gegen E-Zigaretten-Firma Juul

E-Zigaretten sind nicht nur hierzulande umstritten. In den USA soll der Hersteller Juul nun wegen zweifelhafter Vermarktungsmethoden im Visier der US-Behörden stehen, berichtet das "Wall Street Journal".
Der E-Zigaretten Hersteller Juul ist führend in den USA

Der E-Zigaretten Hersteller Juul ist führend in den USA

Foto: Bill O Leary/ The Plain Deal/ ZUMA Press/ imago images
  • 9/24/20194:24:08 AM
    Die weltweite Kritik an E-Zigaretten reißt nicht ab: Nachdem am Wochenende bekannt geworden war, dass ein deutsches Gericht dem E-Zigarettenhersteller Juul untersagt hat, Kartuschen (Pods) ohne Elektro-Symbol auf dem Plastikgehäuse in den Handel zu bringen, berichtet nun das "Wall Street Journal" über strafrechtliche Untersuchungen in den USA.

    Es geht dabei um zweifelhafte Vermarktungsmethoden, die vor allem Jugendliche als potenzielle Kunden im Blick haben. Die Firma aus San Francisco soll sich als besonders "verantwortungsvoller" Akteur in Sachen Zigaretten positionieren.
  • 9/24/20197:06:42 AM
    Und das war es auch schon mit dem "Morgen" an diesem Dienstag. Natürlich bleiben Sie beim SPIEGEL auch weiterhin bestens informiert. Da stehen, wie bereits erwähnt, der UN-Klimagipfel in New York an, die Entscheidung in Großbritannien zur Zwangspause des Parlaments sowie die weiteren Entwicklungen zu Trumps Telefongespräch und der Pleite von Thomas Cook.

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Bis morgen, wenn Sie mögen!
  • 9/24/20197:00:27 AM
    Schokoriegel de luxe: Nestlé will individuelle und handgefertigte Kitkats auf den Markt bringen - und zwar in 1.500 verschiedenen Geschmacksrichtungen. Dies seit die größte Weiterentwicklung seit der Einführung der Schokowaffel vor 20 Jahren, zitiert der "Indpendent" das Unternehmen.

    Kunden sollen die Zutaten individuell zusammenstellen können. Das alles hat allerdings auch seinen Preis: 150 Gramm der Luxusschokolade sollen 14 Pfund kosten, das sind knapp 16 Euro. Von Donnerstag an bis Weihnachten soll sie in zwei Pop-up-Stores in London zu kaufen sein.
  • 9/24/20196:44:04 AM
    Und dann sind da natürlich auch noch die britischen Urlauber. Großbritannien hat angekündigt, 135.300 britische von der Thomas-Cook-Pleite betroffene Touristen in den kommenden 13 Tagen nach Hause zu fliegen. Am Montag seien bereits 14.700 gestrandete Urlauber zurückgeholt worden, teilte die Flugbehörde in London am Dienstag mit.

    Zusammen mit der Regierung und Luftfahrtkonzernen werde rund um die Uhr an den Notfallplänen gearbeitet, um die größte Rückholaktion in Friedenszeiten zu stemmen. Für Dienstag seien 74 Flüge angesetzt, um 16.500 Urlauber zurück zu fliegen.
  • 9/24/20196:30:39 AM
    Zwischendurch auch mal gute Nachrichten für deutsche Urlauber: Ferienflieger Condor hält seinen Betrieb weiter aufrecht. Alle Flüge würden wie geplant durchgeführt, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag.

    Gleichzeitig rede das Management mit allen Lieferanten und Partnerunternehmen, um seine Maschinen weiter in der Luft zu halten. Wegen der Pleite des britischen Mutterkonzerns Thomas Cook hat Condor bei der Bundesregierung einen Überbrückungskredit beantragt. Darüber ist aber noch nicht entschieden.

    Urlaubern in Griechenland droht derweil anderes Ungemach: Aus Protest gegen Sparmaßnahmen und Privatisierungen haben dort heute umfangreiche Streiks begonnen. Der öffentliche Verkehr ist davon am stärksten betroffen: Alle Fähren sind in den Häfen geblieben. Die U-Bahn- und die Busfahrer von Athen legten die Arbeit für mehrere Stunden nieder.
  • 9/24/20196:14:15 AM
    Es kommt Bewegung in die Regierungsbildung in Israel: Knapp eine Woche nach der Parlamentswahl haben sich Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und sein politischer Rivale Benny Gantz auf Sondierungen über eine Regierungskoalition geeinigt.

    Zunächst trafen sich die beiden Politiker mit Staatschef Reuven Rivlin, anschließend kündigten sie Gespräche zwischen ihren Unterhändlern an. Am Mittwoch will der Präsident erneut mit Netanyahu und Gantz zusammenkommen. Erwartet wird, dass Rivlin dann auch einen Kandidaten mit der Regierungsbildung betraut. Möglicherweise ist Netanyahu dann seinen Job los. Mehr dazu erfahren Sie hier.
  • 9/24/20196:00:37 AM
    Fast 1930 Euro im Monat müssen Pflegebedürftige im Schnitt für einen Heimplatz aus der eigenen Tasche zahlen. Das ist ein Plus von 110 Euro im Vergleich zum Vorjahresmonat. Quelle ist eine Auswertung der "Pflegedatenbank" des Verbandes der privaten Krankenversicherung (PKV).

    Hauptursache für den Anstieg sollen Lohnerhöhungen für die Pflegekräfte sein. Spitzenreiter ist übrigens Nordrhein-Westfalen. Lesen Sie hier unseren ausführlichen Artikel.
  • 9/24/20195:51:46 AM
    Kuriose Gedenk- oder Aktionstage gibt es ja reichlich, manche aber sind durchaus ganz hilfreich, um sich selbst immer mal wieder kritisch zu hinterfragen. Heute zum Beispiel ist in den USA der National Punctuation Day, also der Tag der Satzzeichen. Mit Punkt, Komma und Semikolon ist das ja gar nicht immer so einfach. Sollten Sie in "meinem" Morgen Fehler entdecken, schreiben Sie mir gern: britta.schmeis@spiegel.de
  • 9/24/20195:36:27 AM
    Junge Menschen gehen nicht nur für besseren Klimaschutz auf die Straße - wie gerade weltweit am Freitag, sie gehen auch wieder mehr an die Wahlurnen - zumindest bei der Europawahl im Mai. Mit 50,6 Prozent stieg die Wahlbeteiligung erstmals wieder seit 1994. Und die jungen Leute trugen entscheidend dazu bei. So wuchs die Beteiligung bei Wählern unter 25 Jahren um 14 Prozentpunkte, bei den 25- bis 39-Jährigen um 12 Punkte. Noch mehr Zahlen und Infos zu der Wahlbeteiligung finden Sie hier.
  • 9/24/20195:28:42 AM
    In der Whistleblower-Affäre um ein möglicherweise belastendes Telefonat von Donald Trump mit dem neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj kommen neue Details ans Licht. Der US-Präsident soll zuvor Zahlungen an Kiew gestoppt haben.

    Das Telefonat zwischen Trump und Selenskyj vom 25. Juli sorgt seit Tagen für große Aufregung. Medien hatten berichtet, dass Trump Selenskyj in dem Gespräch mehrfach aufgefordert haben soll, mit seinem Anwalt Rudy Giuliani zusammenzuarbeiten, um Ermittlungen gegen Joe Bidens Sohn Hunter einzuleiten. Der Sohn des Ex-US-Vizepräsidenten arbeitete zeitweise für eine ukrainische Firma. Lesen Sie hier unseren kompletten Artikel mit allen Details.
  • 9/24/20195:21:47 AM
    Nach den Angriffen auf die wichtigsten Ölanlagen in Saudi-Arabien hatten sich Deutschland, Frankreich und Großbritannien zunächst mit Schuldzuweisungen zurückgehalten - bis jetzt. Nun haben Merkel, Macron und Johnson den Verantwortlichen ausgemacht: Iran. Ausführliche Informationen finden Sie hier beim SPIEGEL.
  • 9/24/20195:15:25 AM
    Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass John Wayne, Tom und Jerry, Forrest Gump, Thelma und Louise und auch der Marlboro-Mann immer vor der gleichen Felsen-Formation durch die Prärie reiten, laufen oder fahren? Es ist das Monument Valley, Felsen an der Grenze zwischen Utah und Arizona, die zu einem nationalen Western-Klischee und der beliebten Filmkulisse wurden. Schauen Sie selbst, es ist sehr unterhaltsam und herrlich entspannend:
    https://www.youtube.com/watch?v=JTFBQcae4KA&feature=youtu.be
  • 9/24/20195:11:03 AM
    Der Klimagipfel und die Pleite von Thomas Cook werden uns auch heute beschäftigen. Was sonst noch an diesem Dienstag wichtig wird:

    *Die Grünen in der Bundestagsfraktion entscheiden über ihre künftige Doppelspitze. Bleiben die bisherigen Fraktionschefs Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter im Amt oder übernehmen der frühere Parteichef Cem Özdemir und die Abgeordneten Kirsten Kappert-Gonther das Ruder? Am Nachmittag wissen wir mehr.

    *In Großbritannien will das oberste Gericht über die von Premierminister Boris Johnson verhängte Zwangspause für sein Parlament entscheiden. Es geht darum, ob der Supreme Court in den Streit zwischen Johnson und der Regierung eingreifen will.

    * Holger Münch, Chef des Bundeskriminalamtes, präsentiert das aktuelle Lagebild zur Organisierten Kriminalität. Der Schwerpunkt in diesem Jahr: arabische und kurdische Familienclans.
  • 9/24/20194:57:42 AM
    Die hochemotionale Rede von Greta Thunberg beim UN-Klimagipfel in New York dürfte wohl der stärkste Auftritt bei dem Treffen der mehr als 70 Ländervertreter gewesen sein. "Wie konntet Ihr es wagen, meine Träume und meine Kindheit zu stehlen mit Euren leeren Worten?", fragte die 16-jährige Schwedin mit Tränen in den Augen. "Wir werden Euch das nicht durchgehen lassen. (...) Die Welt wacht auf, und es wird Veränderungen geben, ob Ihr es wollt oder nicht."

    UN-Generalsekretär António Guterres zog indes eine positive Bilanz. "Heute in dieser Halle hat die Welt klare Handlungen und konkrete Initiativen gesehen", sagte er zum Abschluss des Gipfels. So hätten sich 77 Länder - viele davon Industriestaaten - zum Ziel der Klima-Neutralität im Jahr 2050 bekannt.

    https://www.youtube.com/watch?v=_pQiCew4P34

  • 9/24/20194:46:57 AM
    In Florida hat ein Schul-Polizist zwei Sechsjährige festgenommen, eines der Kinder wurde sogar vorübergehend in ein Jugendgefängnis gebracht. Der Mann soll inzwischen seinen Job los sein. Die Diskussion um die massive Polizeipräsenz an Schulen in den USA hat nun neuen Zündstoff bekommen. Lesen Sie hier die ganze Geschichte.
  • 9/24/20194:41:30 AM
    Unser Kloppo ist Welttrainer des Jahres. Der ehemalige Bundesliga-Coach und aktuelle Champions-League-Sieger mit Liverpool setzte sich damit gegen Pepp Guardiola (Manchester City) und Mauricio Pochettino (Tottenham Hotspur) durch. Jürgen Klopp ist nach Jupp Heynckes im Jahr 2013 und Bundestrainer Joachim Löw nach dem WM-Triumph 2014 der dritte Deutsche der diesen Titel tragen darf.

    Weltfußballer des Jahres wurde mit Lionel Messi indes ein alter Bekannter. Er erhielt die Titel der FIFA nun schon zum sechsten Mal. Zur Weltfußballerin wurde US-Weltmeisterin Megan Rapinoe gewählt, die mit ihrer Stimme gegen soziale Missstände und US-Präsident Donald Trump weit über den Fußball hinaus Bekanntheit erlangt hatte. Hier erfahren Sie noch mehr von der FIFA-Gala.
  • 9/24/20194:28:52 AM
    Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser, herzlich willkommen beim „Morgen“, dem Nachrichten-Blog beim SPIEGEL, an diesem milden ersten Herbst-Dienstag - zumindest hier in Hamburg.

    Lassen Sie uns also gemeinsam in den Nachrichtentag starten.
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