Neuer Bundespräsident Wulff reist zuerst nach Frankreich

Kaum ist Christian Wulff ins Schloss Bellevue eingezogen, tritt der neue Bundespräsident bereits seine erste Auslandsreise an. Sie führt ihn nach Frankreich, wo Treffen mit wichtigen EU-Politikern geplant sind. Doch auch dem östlichen Nachbarland Polen stattet Wulff bald einen Besuch ab.

Bundespräsident Wulff: Erste Auslandsreise nach Frankreich
AFP

Bundespräsident Wulff: Erste Auslandsreise nach Frankreich


Berlin - Bereits wenige Tage nach seinem Amtsantritt als Bundespräsident will Christian Wulff seine erste Auslandsreise antreten. Ziel ist Frankreich. Zunächst werde Wulff nach Straßburg reisen, teilte das Präsidialamt am Dienstag mit. Dort ist am Mittwoch ein Treffen mit dem Präsidenten des Europaparlaments, Jerzy Buzek, geplant. Anschließend reist der Bundespräsident nach Paris weiter, wo er im Élysée-Palast den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy trifft.

Wulffs Reise soll ihn am Donnerstag weiter nach Brüssel führen, wo Termine bei der EU und Nato geplant sind. So steht ein Treffen mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sowie mit Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen auf dem Programm. Zudem will der Bundespräsident mit dem belgischen Ministerpräsidenten Yves Leterme sprechen, der seit dem 1. Juli den EU-Ratsvorsitz hat.

Kommende Woche steht dann bereits die zweite Auslandsreise für Wulff an. Am kommenden Dienstag will er in Warschau den künftigen polnischen Präsidenten Bronislaw Komorowski treffen.

mmq/dpa/apn



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xzz 01.07.2010
1. Titelbefreit
Zitat von sysopMit Hängen und Würgen hat die Koalition ihren Kandidaten ins Schloss Bellevue gehievt - erst im dritten Wahlgang wurde Christian Wulff zum Bundespräsidenten gewählt. Wird er ein gutes Staatsoberhaupt?
Möglicherweise, das wird sich zeigen; Ich sehe aber noch keinen zwingenden Grund, warum er ein besonders guter oder aber ein besonders schlechter Präsident sein sollte. Gauck hätte Präsident werden können, wenn sich Gabriel nicht so verzockt hätte. Als Kompromisskandidat wäre er auch für die Union wählbar gewesen, hätte ihn Gabriel nicht lange genug zurückgehalten bis die Union sich auf Wulff geeinigt hatte. Gauck hätte auch im ersten Wahlgang mit den Stimmen der Linken gewählt werden können, aber auch dort kam keine Einigung zustande. Ob Gauck oder Wulff, scheint mir kein grosser Unterschied zu sein, aber immerhin ist es erfreulich, das tatsächlich eine Wahl bestand! In den vergangenen Bundesversammlungen hat die jeweilige Opposition nie einen ernsthaften, gelungenen Kandidaten aufgestellt, besonders zweimal Schwan war wirklich unerträglich. Die Entscheidung zwischen Gauck und Wulff hat dem Wahlprozess insgesamt gut getan
Schroekel 01.07.2010
2. Merkel und Wulff
Zitat von sysopMit Hängen und Würgen hat die Koalition ihren Kandidaten ins Schloss Bellevue gehievt - erst im dritten Wahlgang wurde Christian Wulff zum Bundespräsidenten gewählt. Wird er ein gutes Staatsoberhaupt?
Wulff hat Erfahrung in der Politik und wohl auch Lebenserfahrung, aber durch was hat er sich für dieses Amt qualifiziert? Gibt es irgendeine wirklich richtungsweisende Äusserung oder Handlung oder einen entsprechenden Vorschlag von ihm? Irgendetwas von Bedeutung? Mir fällt da nichts ein. Wulff ist in erster Linie Parteisoldat und gehört als solcher zu den abgeschliffenen und weich gekochten Politikern, die viele Menschen satt haben. Ein Kompromiss. Die Chancen, dass er ein gutes Staatsoberhaupt wird, sind begrenzt. Die Chance, die sich mit dem Rücktritt seines Vorgängers (sorry, name schon vergessen) ergab, wurde nicht genutzt.
pwbaumann 01.07.2010
3.
Zitat von sysopMit Hängen und Würgen hat die Koalition ihren Kandidaten ins Schloss Bellevue gehievt - erst im dritten Wahlgang wurde Christian Wulff zum Bundespräsidenten gewählt. Wird er ein gutes Staatsoberhaupt?
gutes staatsoberhaupt aus welcher sicht? das merkel würde zz evtl. noch mit "ja" antworten. alle anderen wissen, was wulff selbst von sich sagte: er ist schon immer 3.wahl gewesen.
zaphod1965 01.07.2010
4. Die Linke ist gestorben
Ich bin relativ lange optimistisch geblieben, dass Die Linke die Kurve noch kriegen könnte und sich zu einer ernsthaften und vor allem ernst zu nehmenden politischen Alternative entwickelt. Das Kasperletheater der Linken bei der Wahl des Bundespräsidenten hat mich auch meiner letzten Hoffnung beraubt und ich bin heute aus der Partei wieder ausgetreten (war übrigens ursprünglich in die WASG eingetreten, nicht in Die Linke!). Zusammen mit dem Programm-Debakel und dem kindischen Verhalten der Linken Fraktion in NRW haben die 123 Enthaltungen von gestern das Fass einfach zum Überlaufen gebracht.
Der-Gande 01.07.2010
5. Meine Meinung!
Zitat von sysopMit Hängen und Würgen hat die Koalition ihren Kandidaten ins Schloss Bellevue gehievt - erst im dritten Wahlgang wurde Christian Wulff zum Bundespräsidenten gewählt. Wird er ein gutes Staatsoberhaupt?
Die Zukunft erst wird es zeigen, ob diese verpfuschte Wahl was gebracht hat. Den Stimmen nach hat Herr Wulff ja gewonnen, aber ob er auch ein "Volks"-Bundespräsident werden wird oder ob er der Bundespräsident der CDU/FDP-Regierung sein wird, wird sich noch herausstellen. DIE LINKEN haben nun wirklich gezeigt, dass sie nicht regierungsfähig sind. Kindergartengruppe wäre eine Beleidigung für die Kinder!!
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