Neuer Rechenschaftsbericht CDU offenbar tief in den roten Zahlen

Die CDU soll als erste Partei ihren Rechenschaftsbericht 1999 bei Bundestagspräsident Wolfgang Thierse abgeliefert haben. Demnach sind die Schulden der Bundes-CDU im Vergleich zu 1998 um zehn Millionen Mark gestiegen.


Hamburg - Im Jahr 1998 habe die Verschuldung noch bei 24 Millionen Mark gelegen. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, gingen die Spenden 1999 spürbar zurück: Es seien nur 5,5 Millionen Mark gesammelt worden. 1998 waren es noch 12,5 Millionen Mark.

Dem Blatt zufolge gibt die Bundes-CDU als Haupteinnahmequellen rund 51 Millionen Mark aus der staatlichen Parteienfinanzierung und rund 12,5 Millionen Mark aus Mitgliedsbeiträgen an.

Zudem habe die Partei bei Thierse eine "korrigierte" Fassung des Rechenschaftsberichts für das Jahr 1998 nachgereicht. Darin seien die Schwarzgelder der Hessen-CDU in der Schweiz (rund 17 Millionen Mark) als "Vermögensgegenstände" korrekt verbucht.

CDU-Sprecherin Eva Christiansen wollte gegenüber SPIEGEL ONLINE die Zahlen weder bestätigen noch dementieren: "Wir kommentieren das nicht. Es obliegt der Bundestagsverwaltung, sie zu veröffentlichen", war die kurze Auskunft.



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