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Das Thema des Tages: Amoklage in Halle

Die erste Nachricht zum schrecklichen Attentat in Halle (Saale) kam von der Polizei um kurz nach 12.45 Uhr: "Wir haben einen Einsatz in #Halle. Nach ersten Erkenntnissen wurden Personen getötet".

Was im Lauf des Nachmittags klar wurde: Es war eine Attacke unter anderem auf ein jüdisches Gotteshaus. Die Synagoge von Halle im Paulusviertel der sachsen-anhaltischen Großstadt sollte offenbar Ziel eines Angriffs werden.

Verfolgen Sie alle aktuellen Entwicklungen hier im Newsblog.

Was bisher bekannt ist: In Halle sind zwei Menschen getötet worden, ein Mann in einem Imbiss, eine Frau auf offener Straße. Es soll einen oder zwei Täter gegeben haben.

Polizisten in der gesperrten Innenstadt von Halle an der Saale
Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Polizisten in der gesperrten Innenstadt von Halle an der Saale

Der oder die Angreifer versuchten nach SPIEGEL-Informationen, in die Synagoge einzudringen, in der sich zur Feier des Jom-Kippur-Fests etwa 70 bis 80 Menschen befanden.

Mit Sprengsätzen und Schusswaffen soll ein Angreifer versucht haben, den verschlossenen Eingang aufzubrechen. "Aber die Tür blieb zu, Gott hat uns geschützt. Das Ganze dauerte vielleicht fünf bis zehn Minuten", sagte der Gemeindevorsteher dem SPIEGEL. Der Augenzeugenbericht.

Weniger als zwei Stunden nach Eingang des ersten Notrufs meldete die Polizei eine Festnahme. Wegen der "besonderen Bedeutung" der Tat hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen wegen Mordes an sich gezogen.

Das geschieht, wenn "bestimmte schwere Straftaten geeignet sind, die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen", sagte ein Sprecher.

Nach wie vor gibt die Polizei Halle keine Entwarnung, über eine zweite Festnahme wurde spekuliert. Weitere Details: im Halle-Newsblog.

Die Zahl des Tages: 7,5 Millionen

So viele bestellte, zurückgeschickte, aber einwandfreie Artikel warfen Onlinehändler 2018 direkt in den Müll. Das haben Wirtschaftswissenschaftler der Universität Bamberg ermittelt. Nimmt man unbrauchbare Retouren dazu, landeten 20 Millionen Rücksendungen im Abfall.

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Was Sie schauen könnten: Die Comedy-Serie "Fett und Fett". Sie erzählt aus dem Alltag eines verstrahlten Münchners. Jaksch, Lebenskünstler, um die 30, ist die Hauptfigur der sechsteiligen Reihe. Sie bezieht ihren Charme aus Lebensnähe, lakonischem Humor und einer fast dokumentarischen Anmutung, schreibt mein Kollege Peter Luley. Zu sehen ist sie ab sofort in der ZDF-Mediathek oder ab dem 14. Oktober im ZDF.

Jaksch (Jakob Schreier)
Johannes Brugger/ ZDF

Jaksch (Jakob Schreier)

Was Sie außerdem tun könnten: Schwelgen Sie etwas in Erinnerungen an das WM-Finale 2014. Die Nationalmannschaft spielt heute in einem Testspiel gegen den damaligen Endspielgegner Argentinien (20.45 Uhr RTL/Liveticker SPIEGEL). Von der einstigen Weltmeistermannschaft wird allerdings kein Spieler mehr in der Startelf stehen.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Feierabend.

Herzlich

Max Holscher und Christoph Titz vom Daily-Team

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