ROBIN UTRECHT/ EPA-EFE/ REX

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hier finden Sie die wichtigsten Nachrichten des Tages, die beliebtesten Geschichten von SPIEGEL+ und Tipps für Ihren Feierabend.

Das Thema des Tages: Die Tat von Utrecht

"Vier Trams nach meiner Bahn ist es passiert", sagt der 17-Jährige, dann steigt er in die Bahn, die ihn dorthin führt, wo am Tag zuvor ein Mann drei Menschen erschossen hat. "Ich habe heute keine Angst. Sie haben den Täter ja geschnappt."

Gefasst, ja: Der 37-jährige türkischstämmige Gökmen T. sitzt seit Montagabend in Gewahrsam.

Kennt man sein Motiv? Nein. Weiterhin ist völlig offen, warum der Mann am Montag drei Menschen tötete und sechs Menschen teils schwer verletzte. Heute gaben die Ermittler an, Hinweise auf ein terroristisches Motiv würden geprüft. Man habe im Fluchtwagen einen Brief gefunden, der in diese Richtung weise, schließe aber auch andere Motive nicht aus.

Mein Kollege Claus Hecking recherchiert vor Ort in Utrecht. Er schreibt, die Tat treffe die Niederlande zu einem schwierigen Zeitpunkt, ab morgen finden landesweit Provinzwahlen statt. "Eine Nagelprobe für die zunehmend unbeliebte, fragile Vierparteienregierung von Premierminister Mark Rutte." Rechtsaußen-Politiker im Land machen bereits Stimmung. Zur Videoanalyse.

Aber er beschreibt auch, wie in Utrecht das normale Leben weitergeht, weitergehen muss. Hier lesen Sie seine Reportage.

Die Zahl des Tages: 2.000.000.000

So vielen Menschen - mehr als zwei Milliarden - fehlt der dauerhafte Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das berichtet die Uno. Wir hier in Deutschland sind so flächendeckend mit Trinkwasser versorgt, dass wir uns Sorgen über den Mangel an Weinflaschen leisten können. Währenddessen fehlt Milliarden Menschen das überlebenswichtige Gut Wasser. Welche Regionen besonders betroffen sind.

Kind in der chinesischen Autonomen Region Xinjiang-Uighur
DPA

Kind in der chinesischen Autonomen Region Xinjiang-Uighur

News: Was Sie heute wissen müssen

Meinung: Die meistdiskutierten Kommentare, Interviews, Essays

Hier Genie, da Genitalien: Mit den vielen feministischen Debatten wächst die Panik mancher Männer, die Kontrolle zu verlieren. Zu viel weibliche Sexualität, zu viele Vulven - das fürchten rechte wie auch linke Intellektuelle. Die Kolumne von Margarete Stokowski.

Glückwunsch! Sie können ein Haus für 30.000 Euro kaufen. Denken Sie auch darüber nach, eine Immobilie zu erwerben? Was Sie dann beachten sollten, erklärt Ihnen Harald Schmidt. Hier ist das Video.

SPIEGEL ONLINE

Stories: Die meistgelesenen Texte bei SPIEGEL+

"Das Verhalten der Briten ist eine Zumutung": Ian Kershaw schwärmt von deutschen Kanzlern und attackiert britische Premiers, die Brexit-Politik von Theresa May sei eine Katastrophe. Der Historiker hält dieses Urteil für fair.

Ja, Thea und Thomas Gottschalk haben sich getrennt. Nach 40 Jahren Ehe. Was aber macht den Unterschied? Wieso trennt sich das eine Paar, während das andere glücklich zusammenbleibt? Warum die meisten Paare viel zu spät anfangen, ihre Beziehung zu retten.

Die Feuerwerkerinnen: 288 Millionen Bomben warf die US-Armee zwischen 1964 und 1973 über Laos ab. Die Frauen von Team 21 wollen das Land von den Blindgängern befreien - Dorf für Dorf, Feld für Feld. Sehen Sie hier die Visual Story.

Christian Werner / DER SPIEGEL

Das Zitat des Tages: "Herr Grenell ist ein diplomatischer Totalausfall"

So gesagt von Carsten Schneider, dem Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD. Er reagierte damit auf die Kritik des US-Botschafters Richard Grenell. Der hatte sich zum Haushaltsplan von Bundesfinanzminister Olaf Scholz geäußert. Viele deutsche Politiker reagierten verärgert - auch Angela Merkel wies die Kritik zurück.

Mein Abend: Die Empfehlungen für Ihren Feierabend

Was Sie schauen können: Eine "kleine, holprig-unkonzentrierte, aber sehr charmante Sitcom". Sagt mein Kollege Andreas Borcholte über die erste Staffel von "Turn Up Charlie". Mit dabei: Idris Elba - einer der großen TV- und Kinostars dieser Tage. Die Bilder, der Trailer, die Kritik - und wo Sie's schauen können.

Idris Elba
Netflix

Idris Elba

Und wenn Sie mit der Sitcom durch sind: Könnten Sie sich zum Einschlafen durch die Bilder des Korallenriffs in Italien klicken. Korallen? In Italien? Ja, richtig, das Riff wurde in der Adria entdeckt, vor der Stadt Monopoli in Apulien. Die Bilder.

Ah - oder Sie hören den Podcast "Drei Väter", Folge drei. Hier entlang, viel Freude.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend.

Herzlich

Maria Stöhr vom Daily-Team

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