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Das Thema des Tages: Erstmals seit Finanzkrise schrumpft weltweit Geldvermögen

Brexit, Handelskriege, Klimakatastrophen: Die Krisen des vergangenen Jahres haben sich spürbar auf den weltweiten Wohlstand ausgewirkt. Das Geldvermögen ist im Jahr 2018 erstmals seit der Finanzkrise 2008 geschrumpft, gleichzeitig wuchsen die Schulden. Das geht aus dem Global Wealth Report des Versicherungskonzerns Allianz hervor, der jährlich erscheint. Schuld sind demnach besonders die gesunkenen Börsenkurse.

Der Konzern berücksichtigt in dem Bericht für 53 Länder Bargeld, Bankeinlagen und Wertpapiere sowie Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionsfonds, nicht jedoch Immobilien. Die gute Nachricht für die Bundesbürger: Im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern gab es hierzulande im Jahr 2018 einen Zuwachs, da Löhne und Beschäftigungszahlen in dieser Zeit stiegen. Das Netto-Geldvermögen pro Kopf legte leicht auf 52.860 Euro zu. Deutschland rangiert in der Liste der 20 reichsten Länder auf dem 18. Platz. Auf Platz eins der Liste stehen die USA gefolgt von der Schweiz.

Mein Auto, mein Haus, meine Jacht: In Deutschland wird im Gegensatz zu vielen anderen Ländern gern ein Geheimnis aus Geldfragen gemacht. Dadurch wissen viele gar nicht, wo sie eigentlich mit ihrem Gehalt in der Gesellschaft stehen. Abhilfe schafft da das interaktive Tool des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), das sich mein Kollege Florian Diekmann angeschaut hat. Zum Artikel geht es hier entlang.

Reich sind ja immer nur die anderen. Und äußerst vermögende Menschen gelten in Deutschland als egoistisch, materialistisch und rücksichtslos - so das Ergebnis einer Studie. Was sind die Gründe und wie gehen die Betroffenen damit um? Ein Text über den Millionärsfluch.

Die Zahl des Tages: 79.000

So viele Bewerber haben im vergangenen Jahr keine Ausbildung gefunden, obwohl knapp 58.000 Lehrstellen unbesetzt geblieben sind. Die Zahl der unbesetzten Lehrstellen hat sich im Vergleich zu 2009 sogar mehr als verdreifacht. Woran das liegt, hat die Uni Göttingen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung untersucht. Als Gründe werden unter anderem fehlende Eignung für den Beruf oder die Distanz zwischen Wohnort und Ausbildungsbetrieb genannt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Martin Schutt/ DPA

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News: Was Sie heute wissen müssen

  • Zahl rechtsextremer Verdachtsfälle in der Bundeswehr steigt: Seit Mai hat der Militärische Abschirmdienst nach SPIEGEL-Informationen 50 neue Verdachtsfälle registriert.
  • Anteil der Einwegflaschen wächst: Getränke in Mehrwegflaschen wären ein gutes Mittel gegen die deutschen Müllberge - wenn die Kundschaft sie denn kaufen würde.
  • Lebenslange Haft im Mordfall Sophia: Wegen Mordes an der 28-jährigen Sophia Lösche hat das Landgericht Bayreuth einen Lastwagenfahrer zu lebenslanger Gefängnisstrafe verurteilt.
  • Bundesregierung verlängert Waffenembargo gegen Saudi-Arabien: Riad wird bis Ende März 2020 weiterhin keine Waffen aus Deutschland bekommen.
  • Juxend in den Chaos-Brexit: Boris Johnson erlebt eine Desaster-Woche: Sein Luxemburg-Trip endete mit einer Demütigung. Und vom EU-Parlament muss er sich jetzt sogar veralbern lassen.
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Christopher Furlong/AP

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Meinung: Die meistdiskutierten Kommentare, Interviews, Essays

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Soll ich mir ein neues iPhone kaufen? Drei Kameras, Stahlgehäuse, tolle Farben - alles schön und gut. Harald Schmidt fragt sich in seiner Videokolumne, ob er das wirklich braucht.

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Stories: Die meistgelesenen Texte bei SPIEGEL+

"Ich bin zu heftig, die Leute fanden mich immer zu viel": Shirin David gehört zu den erfolgreichsten Influencern Deutschlands. Warum? Unser Redakteur hat sie begleitet.

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Der Boom der Ramschanleihen: Niedrigzinsen treiben Investoren in immer riskantere Geschäfte. Der Aufschwung der Schrottpapiere wird zur Gefahr für das Finanzsystem und damit auch für viele Versicherte.

UWE DITZ / DER SPIEGEL

Zu Besuch bei den letzten Mönchen: Christliche Orden schrumpfen, kaum noch Menschen wollen sich auf ewig der Kirche verpflichten. Um zu überleben, locken viele Klöster inzwischen Touristen. Mein Kollege Felix Bohr war vor Ort.

Mein Abend: Die Empfehlungen für Ihren Feierabend

Was Sie schauen könnten: Eigentlich wollte Hanne doch nur ein bisschen ihr Leben aufhübschen, sich in einer Klinik Krampfadern operieren lassen. Der Arzt kommt nach einer Voruntersuchung aber mit einem ganz anderen Befund auf sie zu: Jetzt sitzt ihr auf einmal der Tod im Nacken - und Hanne, gespielt von Iris Berben, versucht im gleichnamigen Film, das Leben und das Jetzt auszukosten. "Hanne ist ein Film über pure Gegenwart", schreibt mein Kollege Christian Buß. Das Drama läuft ab 20.15 Uhr in der ARD.

Iris Berben (rechts) im Film "Hanne"
Julia von Vietinghoff/ NDR

Iris Berben (rechts) im Film "Hanne"

Was Sie testen könnten: Ihr Wissen zum Klimawandel. Wie stark hat sich die Erde bereits erwärmt? Und in welchem Staat ist der Pro-Kopf-Ausstoß von CO2 am größten? Zum Quiz geht es hier entlang.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend.

Herzlich

Ihr Max Holscher vom Daily-Team

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