Alexander Neubacher

Die Lage am Abend Wer steckt hinter den mysteriösen Nadelattacken auf Partybesucher?

Alexander Neubacher
Von Alexander Neubacher, Kolumnist und Reporter

Guten Abend, die drei Fragezeichen heute:

  1. Der Trick mit K-Konto: Finanziert Deutschland etwa doch Putins Krieg gegen die Ukraine?

  2. Mensch oder Material: Wer versagte beim Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen?

  3. Mysteriöse Einstiche: Müssen Klubgänger Angst vor Spritzen haben?

1. So finanziert Deutschland Putins Krieg mit

Wladimir Putin kann sich freuen: Der Wert des russischen Staatsfonds hat sich im vergangenen Monat sprunghaft um mehr als 40 Milliarden Dollar erhöht. Er beträgt nun knapp 200 Milliarden Dollar, das ist nah am Allzeitrekord. Offiziell dient der Fonds dazu, das russische Rentensystem zu stärken. Doch durch den Ukrainekrieg hat Putin andere Verwendungen im Sinn. Er will Löcher im Staatshaushalt stopfen. Womit er auch seinen finanziellen Spielraum für Soldaten, Waffen, Panzer erhält.

Der Wertzuwachs im Staatsfonds geht fast ausschließlich aufs Öl- und Gasgeschäft zurück. Hier kommt Deutschland ins Spiel. Als treue Russland-Kunden zahlen deutsche Energieunternehmen noch immer gewaltige Summen. Etwa der Düsseldorfer Konzern Uniper, ehemals E.ON, ehemals Ruhrgas. Ende Mai überwies Uniper einen Millionenbetrag an die Gazprombank.

Moment, werden Sie jetzt vielleicht denken, wie ist denn das möglich? Hat Putin nicht ein Dekret erlassen, wonach westliche Staaten ihre Gasrechnungen mit russischen Rubeln bezahlen müssen? Hatte nicht umgekehrt die Europäische Union Sanktionen gegen Russland beschlossen, die genau die Zahlung in Rubel verbieten? Und hatte nicht Bundeskanzler Olaf Scholz persönlich erklärt, es sei ausgeschlossen, dass Putin mit dem Geld aus Deutschland seinen Krieg finanziert? »Russland kann mit dem Geld, das es auf seinen Konten lagert, gegenwärtig gar nichts anfangen wegen unserer Sanktionen«, behauptete Scholz vor einigen Wochen in der Fernsehsendung von Anne Will.

Wenn es denn so wäre. Tatsächlich bedient sich Uniper eines Tricks, den sich Russland hat einfallen lassen: ein sogenanntes K-Konto. Es handelt sich um eine Art doppelte Buchführung. Uniper hat nicht nur ein Konto bei der Gazprombank, sondern zwei. Auf Konto Nummer eins überweist Uniper Euro. Die Devisen werden dann sofort in russische Rubel umgetauscht und wandern auf Konto Nummer zwei. Und diese Rubel nun fließen an Unipers Lieferanten, also an das von Putin kontrollierte Gazprom.

So sind alle Beteiligten zufrieden. Uniper kann sagen, dass es sich formal korrekt an die Sanktionen hält, zwinker, zwinker. Putin wiederum kann sich freuen, dass der Rubel weiter rollt. Russlands Wirtschaft wird gestärkt, dem Verfall der Währung erfolgreich entgegengewirkt. Eine Win-win-Situation. Außer natürlich für die Ukraine.

Der Trick mit dem K-Konto ist nicht geheim. Uniper und weitere deutsche Energiekonzerne haben das Prozedere haarklein mit der Bundesregierung abgesprochen. »Das Eröffnen von K-Konten ist im Einklang mit den Sanktionen«, erklärte das Wirtschaftsministerium.

Aber stimmt das? Polen, Bulgarien und die Niederlande lehnen den Trick mit dem K-Konto ab und bekommen von Putin deshalb auch kein Gas mehr. Der Energieexperte Armin Steinbach, früher Referatsleiter im Finanzministerium unter Olaf Scholz, heute Professor für Recht und Ökonomie in Paris, hält die Umwandlung des in Euro eingezahlten Betrags auf ein eigenes Rubel-Konto für rechtswidrig: »Damit wird gegen Sanktionsrecht verstoßen«, sagte er der Tagesschau.

Die Bundesregierung sagt, sie könne auf russisches Gas derzeit nicht verzichten. Das kann man glauben oder nicht. In jedem Fall würde es die Glaubwürdigkeit der Regierung erhöhen, wenn sie im Umgang mit den Sanktionen gegen Russland kein doppeltes Spiel mehr spielte.

Scholz’ Behauptung, Deutschland finanziere Russlands Krieg gegen die Ukraine nicht mit, ist unglaubwürdig. Wir müssen davon ausgehen, dass wir die Gas-Millionen aus Deutschland demnächst auch in der Ukraine wiedersehen werden – als russisches Militärgerät mit einem frischen Z.

Und hier weitere Nachrichten und Hintergründe zum Krieg in der Ukraine:

  • Scholz verteidigt Telefonate mit Putin: Zu zögerlich bei den Waffen, aber einen guten Draht zu Putin? Kanzler Scholz hat bei seinem Besuch in Vilnius Gespräche mit dem Kremlchef erklärt. Die baltischen Regierungschefs äußerten sich deutlich kühler.

  • Scholz sagt Litauen Verstärkung für Nato-Ostflanke zu: Die baltischen Staaten fürchten einen Angriff Russlands. Bei seinem Besuch in Vilnius hat Bundeskanzler Scholz den Ländern zusätzliche militärische Unterstützung in Aussicht gestellt – ohne Details zu nennen.

  • Strack-Zimmermann fordert schnelle Genehmigung für deutsche Panzer aus Spanien: Spanien will deutsche Leopard-Panzer an die Ukraine liefern. Die FDP-Spitzenpolitikerin Strack-Zimmermann drängt auf eine schnelle Erlaubnis durch die Bundesregierung.

  • Hier finden Sie alle aktuellen Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine: Das News-Update

2. Mensch oder Material: Wer versagte beim Zugunglück?

Nach dem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen mit fünf Toten hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Es richtet sich gegen drei Mitarbeiter der Deutschen Bahn, so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Warum der Zug entgleiste, ist aber weiter unklar. Die Ermittlungen zur Unfallursache führt eine Soko »Zug« bei der Kriminalpolizei in Weilheim. Auch die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung ist beteiligt. Nach ersten Schätzungen könnten die Ermittlungen Wochen oder Monate in Anspruch nehmen.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sagte am Montag, die Unfallursache werde »mit dem Schwerpunkt in Richtung technische Defekte gesucht«. Fahrgestelle von Waggons seien bereits sichergestellt worden, »und es wird im Moment auch überlegt, inwieweit einzelne Schienen oder Schwellen sichergestellt werden müssen. Auf jeden Fall werden die im Moment peinlichst genau untersucht und vermessen.«

Die Nachricht vom Zugunglück hat viele Menschen aufgewühlt, nicht nur wegen des 9-Euro-Tickets, das fast überall in Deutschland für volle Züge sorgt. Die Unschuldsvermutung gilt selbstverständlich auch für die Deutsche Bahn, doch dass sich Teile des Schienennetzes in einem schlechten Zustand befinden, ist kein Geheimnis. Auch der Streckenabschnitt bei Garmisch-Partenkirchen sollte demnächst saniert werden, wie die »Welt« zuerst berichtete.

Ich fahre sehr oft mit der Bahn und finde, dass sie unterm Strich besser funktioniert, als es die Berichterstattung oft nahelegt. Wer mit dem Auto oder Flugzeug unterwegs ist, kommt nach meiner Erfahrung jedenfalls nicht pünktlicher oder gar entspannter ans Ziel. Trotzdem fällt es einem schwer, die Bahn in diesen Wochen zu verteidigen.

3. Die mysteriösen Nadelattacken auf Partybesucher

In Klubs und bei Festivals kommt es offenbar zu einer neuen, besonders hinterhältigen Form von Gewalt: heimliches Zustechen mit einer Spritze oder Nadel, sogenanntes Spiking. Partygäste entdecken Einstichstellen an ihrem Körper, die sie sich nicht erklären können. Mal ist es nur eine Rötung der Haut, mal kommt ein Schwindelgefühl hinzu. Die australische Sängerin Zoé Zanias allerdings beschrieb kürzlich, sie sei mit Atemnot im Berliner Klub Berghain zusammengebrochen. Auf ihrem Arm habe sie hinterher die Einstichstelle einer Nadel gefunden, berichtete Zanias auf Instagram, woraufhin sich weitere Menschen meldeten, die von ähnlichen Erfahrungen berichten. Von möglichen Tätern allerdings fehlt jede Spur.

In Frankreich, wo das Phänomen schon länger bekannt ist, wurden am Wochenende zwei Tatverdächtige festgenommen. Der eine soll bei einem Strandkonzert im südfranzösischen Toulon mit einer Nadel oder Spritze Besucher gestochen haben. Etwa 20 Personen meldeten entsprechende Verletzungen. Eine Frau wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei musste zudem eingreifen, nachdem die Nadelattacken Panik ausgelöst hatten.

Der andere Fall von Spiking ereignete sich offenbar bei einem Festival in Vic-Fezensac im Südwesten Frankreichs. Sieben Menschen hatten Stichverletzungen gemeldet, ein Mann wurde festgenommen.

In Großbritannien, vor allem in Universitätsstädten, geht die Angst vor Nadelattacken schon seit Sommer letzten Jahres um. Laut Polizei wurden mehreren Partybesuchern heimlich K.-o.-Tropfen gespritzt, in Rücken oder Beine und wegen des Gedrängels zunächst unbemerkt. Eine Initiative für den Schutz von Frauen rief zum Boykott von Klubs auf, die ihre Sicherheitsmaßnahmen nicht verstärken.

Nun sollte man nicht gleich in Panik verfallen. Die Gefahr, bei einer Party einen Kreislaufkollaps aufgrund von Hitze, Alkohol oder einfach nur im Überschwang zu erleiden, ist vermutlich weit größer als das Risiko, ein Spiking-Opfer zu werden. Trotzdem beschleicht mich ein ungutes Gefühl, wenn ich an die Musikfestivals der nächsten Wochen denke. Wie gern würde man endlich wieder unbeschwert feiern, einander in die Arme nehmen und beim Wort »Spritze« an nichts anderes denken als die nächste Booster-Impfung gegen Corona.

Lesen Sie hier mehr: Mysteriöse Nadelattacken beim Feiern – Polizei nimmt zwei Männer fest

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Was heute sonst noch wichtig ist

  • Verfassungsschutz warnt vor Terror von rechts: Die Zahl der Rechtsextremisten ist laut Verfassungsschutz erneut gestiegen. Ein großes Problem sind junge Männer, die sich in Chats zu Attentätern radikalisieren. Erstmals sind auch die »Querdenker« aufgeführt.

  • Mann tötet 53-Jährige: Die Polizei geht im Fall der Schüsse in einem Discounter davon aus, dass ein 58-Jähriger eine Frau und danach sich selbst getötet hat. Das hätten Zeugen übereinstimmend berichtet.

  • Einigung auf einheitliche Smartphone-Ladebuchsen: Es ist ein Vorstoß, der vor allem Apple wurmen dürfte: USB-C soll zum Standardanschluss für Smartphones werden. Mitte 2024 könnte es laut einer Einigung von Unterhändlern so weit sein.

Meine Lieblingsgeschichte heute: Wir arbeiten, bis wir tot umfallen

Hannelore Wutzdorff-Brunner, 78 Jahre, Kneipenchefin, serviert in ihrer Bar noch selbst.

Hannelore Wutzdorff-Brunner, 78 Jahre, Kneipenchefin, serviert in ihrer Bar noch selbst.

Foto:

Sonja Och / DER SPIEGEL

Nachdem Lea Schönborn in einem vielkommentierten SPIEGEL-Text vor einigen Tagen erklärt hat, warum ihre Generation Z keine Lust auf Karrierestress und 40-Stunden-Woche hat (Zitat: »Mittags Aperol trinken ist tatsächlich großartig«), beschreiben Cornelia Schmergal, Markus Dettmer und Benjamin Ansari aus unserem Wirtschaftsressort nun die Gegenbewegung: Menschen, die einfach nicht aufhören wollen zu arbeiten , obwohl sie längst im Rentenalter sind. Wie Hannelore Wutzdorff-Brunner, 78, genannt Hanne, die in Straubing eine Rockerkneipe namens Hanne’s Chaos führt und sagt, sie werde weitermachen »bis ich das letzte Bier einschenke und tot umfalle«. Oder Elke Jensen, 72, ehemals Professorin für Design, die nach der Pensionierung ein Unternehmen gründete, weil sie fürchtete, sonst depressiv zu werden. Oder Frank Bsirske, 70, der als Gewerkschaftschef bei Ver.di stets gegen jede Erhöhung des Rentenalters gekämpft hat, nun aber selbst eine späte Zweitkarriere als Bundestagsabgeordneter der Grünen macht.

Meine Kollegen haben recherchiert, dass etwa 1,5 Millionen Deutsche über das Rentenalter hinaus arbeiten. Die einen, weil sie müssen, um über die Runden zu kommen. Aber auch die anderen, die sich ohne Arbeit offenbar langweilen. Ich selbst bin in der Frage hin- und hergerissen. Einerseits arbeite ich gern. Andererseits habe ich auch gern frei. Schreiben Sie mir gern, wie Sie die Sache sehen: alexander.neubacher@spiegel.de 

Von ihren Stammgästen bekam Kneipenchefin Hanne vor einiger Zeit übrigens einen umgebauten Rollator geschenkt; er verfügt über spezielle Halterungen zum Servieren von Pfefferminzlikör, Rum, Wodka und einer Flasche »Berliner Luft«. Der Rollator steht unbenutzt im Keller, aber für den Fall, dass die Wirtin irgendwann doch eine Stütze braucht, wäre sicher auch noch Platz für eine Aperol-Halterung, für die jüngeren Gäste.

Was wir heute bei SPIEGEL+ empfehlen

  • Team Vorsicht entspannt sich: Das Omikron-Virus legt eine Verschnaufpause ein. Doch was kommt im Herbst, und wie hat Corona unser Leben beeinflusst? Das hat jetzt eine große Umfrage untersucht .

  • Arbeitgeber müssen Tausende Verträge anpassen – doch viele wissen das nicht: Ab August 2022 müssen Arbeitsverträge zusätzliche Angaben zu Kündigung oder Probezeit enthalten. Viele Arbeitgeber wissen das nicht – und riskieren hohe Strafen .

  • Ich, der Verdrängungskünstler: Ich habe mich nie mit mir selbst beschäftigt. Und ständig Entscheidungen getroffen, ohne mich selbst zu kennen. Durch ein Schweige-Retreat, sonst meist von Frauen gebucht, sollte sich das ändern. Kann das klappen? 

  • Der Kampf gegen Frauen, die für Frauen kämpfen: Der türkischen Frauenrechtsorganisation »We Will Stop Femicide« droht ein Verbot. Die Gruppe gehört zu den lautesten Kritikern von Erdoğans Politik. Nun hat der sechs Jahre alte Wutbrief eines Mannes zur Anklage geführt .

Was heute weniger wichtig ist

  • Ganz der Papa: Lilibet Diana Mountbatten-Windsor, 1, Tochter von Prinz Harry und Herzogin Meghan, Urenkelin von Queen Elizabeth II., hat die Haarfarbe offenbar von ihrem Vater geerbt. Anlässlich ihres Geburtstags ließen die Royals ein Foto veröffentlichen, dass Lilibet in einem Garten zeigt. Sie trägt ein hellblaues Kleid und dazu eine weiße Schleife im unverkennbar rötlichen Haar. Fotograf Misan Harriman, ein langjähriger Freund der Royals, zeigte das Bild gestern auf seiner Instagram-Seite. Aus Anlass des Thronjubiläums der Queen am Wochenende waren Harry und Meghan erstmals seit ihrem Rückzug aus dem Königshaus mit der gesamten Familie nach England gekommen. Der Besuch war die Möglichkeit für die 96-jährige Monarchin, ihre Urenkelin persönlich zu treffen, die in den USA geboren wurde.

Tippfehler des Tages, inzwischen korrigiert: In Westminister ist bereits von »Guerillakrieg« die Rede. 

Cartoon des Tages: Boris!

Illustration: Klaus Stuttmann

Und heute Abend?

Wäre die Fifa ein Fußballverband frei von Bestechlichkeit und Korruption, könnten Sie heute Abend Fußball-WM gucken, vielleicht ein Vorrundenspiel der deutschen Mannschaft, live aus New York, Atlanta oder Los Angeles. Doch weil sich bekanntlich mindestens drei Fifa-Funktionäre schmieren ließen, ging die Fußball-WM 2022 nicht an das Bewerberland USA, und auch nicht an Südkorea, Japan oder Australien. Sondern an Katar, wo der Islam Staatsreligion, die Scharia die Hauptquelle der Gesetzgebung und der Sommer so brüllend heiß ist, dass erstmals die Fußball-WM auch zeitlich verschoben werden musste.

Jetzt findet das Turnier im Dezember statt, mit einem Finale am vierten Advent. Und statt Fußball-WM läuft heute Abend (20.45 Uhr, ZDF) das Spiel Deutschland gegen England in der sogenannten Uefa Nations League, einer Art Goldene-Ananas-Veranstaltung, über die DFB-Manager Oliver Bierhoff einst sagte: »Man hat am Ende das Gefühl, die Uefa muss noch mal Geld erwirtschaften und macht deshalb den Wettbewerb.«

Ich neige deshalb dazu, den Fußball entgegen sonstiger Gepflogenheiten heute zu ignorieren und stattdessen Phoenix einzuschalten, den öffentlich-rechtlichen Veranstaltungskanal, bei dem Politikerinnen und Politiker immer viel Zeit bekommen, ihre Positionen zu erklären. Heute Abend überträgt Phoenix live aus dem Berliner Ensemble ein Gespräch meines Kollegen Alexander Osang mit Angela Merkel . Es ist ihr erster öffentlicher Auftritt, seit sie das Bundeskanzleramt verlassen hat. Ich bin außerordentlich gespannt, was sie zum Themenkomplex Putin, Russland und Nord Stream 2 sagen möchte. Wir werden Sie über Merkels Auftritt heute Abend auch auf SPIEGEL.de auf dem Laufenden halten.


Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend
Ihr Alexander Neubacher

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Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Textes wurden die Vorfälle in Vic-Fezensac fälschlicherweise dem Ort Belfort zugeordnet. In dem Ort hatte es ähnliche Angriffe gegeben. Wir haben die Stelle entsprechend korrigiert.