Alexander Neubacher

Die Lage am Abend Heinrich XIII. Prinz Reuß, verhinderter König von Deutschland

Alexander Neubacher
Von Alexander Neubacher, Leiter Meinung und Debatte

Guten Abend, die drei Fragezeichen heute:

  1. Großrazzia – was planten der »Querdenker«-Prinz und seine Terrorgarde?

  2. Abkassierer – verlangt die Post künftig Extra-Geld für Pünktlichkeit?

  3. Deppen-Elfer – was soll das Gehampel bei den Strafstößen in Katar?

1. Der »Querdenker«-Prinz und seine Terrorgarde

Generalbundesanwalt und Bundeskriminalamt haben heute 25 mutmaßliche Rechtsterroristen aus der sogenannten Reichsbürger-Szene verhaften lassen. Darunter war auch Heinrich XIII. Prinz Reuß, ein 71 Jahre alter Adeliger, den die Polizei heute Vormittag in Handschellen aus dessen Frankfurter Wohnung führte . Prinz Reuß soll der Rädelsführer einer Gruppe sein, die den Bundestag stürmen, das System stürzen und eine neue Regierung formen wollte, mit ihm als neuem Regenten.

Nun ist es leider nicht ungewöhnlich, dass irgendein Irrer glaubt, er müsse als König Alfons der Viertelvorzwölfte die »BRD GmbH« von einem Marionetten-Regime befreien. In diesem Fall jedoch ging von der Truppe tatsächlich große Gefahr aus. Zur Terrorgarde von Prinz Reuß zählten offenbar mehrere ehemalige Soldaten und ein aktives Mitglied der Bundeswehr. Auch ein ins »Querdenker«-Lager abgedrifteter, aus dem Dienst entfernter Polizist soll zur Gruppe gehört haben. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sprach heute denn auch von einem »Abgrund terroristischer Bedrohung«.

Die Gruppe hatte auch Kontakte in die Politik. Die ehemalige AfD-Bundestagsabgeordnete Birgit Malsack-Winkemann, die seit März 2022 wieder als Richterin in Berlin arbeitet, könnte die Umstürzler mit Insiderkenntnissen zum Reichstagsgebäude versorgt haben, so Ermittler. Seit dem Sommer soll sie geplant haben, sich mit einem Ex-Fallschirmjäger Zugang zum Parlament zu verschaffen. Als Sportschützin verfügt sie legal wohl über zwei Pistolen.

Der Anwalt von Malsack-Winkemann wollte sich auf Anfrage zunächst nicht zu den Vorwürfen äußern. Die Verteidiger der anderen Beschuldigten waren bislang nicht für Stellungnahmen zu erreichen.

Auf SPIEGEL.de haben wir seit heute früh über die Razzia berichtet . Im Netz wird nun darüber geraunt, wie es sein konnte, dass Redaktionen von der Aktion am Mittwochmorgen wussten. Die Antwort gibt mein Kollege Jörg Diehl, unser Koordinator Investigativ, sie lautet: Recherche, Kontakte, Quellen.

Jörg sagt: »Wenn Ministerien in elf Ländern und dem Bund, wenn Dutzende Verfassungsschutzbehörden, Landeskriminalämter und Justizdienststellen involviert sind, Tausende Beamtinnen und Beamte, bekommen Reporter mit guten Beziehungen in der inneren Sicherheit das mit. Das ist keine Besonderheit dieses Falls und nicht bemerkenswert. Die Frage ist jedoch immer, wie man als Journalist damit umgeht. Wir wollen durch Voreiligkeit oder Wichtigtuerei niemanden gefährden, denn wenn ein Zugriff eskaliert, riskiert man Menschenleben. Wir berichten, umfassend, unabhängig und uneingeschränkt, wenn aus unserer Sicht der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist.«

Und so war es auch heute. Jörg sagt: »Kein Verdächtiger war gewarnt, hatte sich abgesetzt oder konnte sich dem überraschenden Zugriff der Polizei widersetzen.« Insofern sei das Geraune im Netz eben bloß Geraune im Netz. Mehr nicht.

2. Pünktlichkeitszuschlag bei der Post, Spülzuschlag im Restaurant?

Verspätete Lieferungen, verbummelte Sendungen: Die Post kämpft mit ihrem Service, vor allem jetzt vor Weihnachten. Eine Spitzenmanagerin des Konzerns hat nun einen kreativen Vorschlag gemacht, wie die Probleme gelöst werden könnten. Sie fordert einen Aufpreis für schnelle Zustellung.

Dass die Post gemäß Vorgabe 80 Prozent aller Briefe am nächsten Tag zustellen muss, sei »nicht mehr zeitgemäß«, sagte Nikola Hagleitner, im Konzernvorstand für Briefe und Pakete verantwortlich, der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«. »Wir sollten überlegen, ob wir den Kunden die Wahl der Laufzeiten überlassen. Sie könnten dann entscheiden, ob ihnen eine besonders schnelle Zustellung einen Aufpreis wert ist oder ob die Briefe auch etwas länger unterwegs sein dürfen.«

Tatsächlich frage ich mich, warum nicht schon andere staatsnahe Unternehmen auf eine ähnliche Idee gekommen sind. Etwa die Bahn: Wer als Bahnkunde rechtzeitig ankommen möchte, zahlt künftig einen Pünktlichkeitsaufpreis. Alle anderen fahren im Standardbummeltarif mit den derzeit üblichen Verspätungen, natürlich ohne Heizung und Bordrestaurant. Oder in der Bundestagskantine, wo ich mich gelegentlich mit Informanten treffe. Der Preis fürs Essen bleibt gleich, aber wer auch noch Messer und Gabel dazu haben will, zahlt drauf (»Spülzuschlag«).

Im Ernst: Vielleicht sollte man die Post daran erinnern, dass sie ihre Privilegien dem Umstand verdankt, eine gesetzlich geforderte Grundversorgung sicherzustellen. Dazu gehört übrigens auch, mindestens einmal werktäglich Briefe zuzustellen und sich nicht ständig auf Personalmangel oder schlechtes Wetter herauszureden.

Wie Bundesnetzagenturchef Klaus Müller kürzlich zu Recht sagte: Die Situation bei der Briefzustellung ist »ein Ärgernis für den normalen Bürger«.

3. Schritt, Stopp, Hüpfer, Schuss.

Wer bei der Fußballweltmeisterschaft etwas zum Staunen haben möchte, schaut sich die Strafstöße an: Kroatiens Zauberfußballer sind vom Elfmeterpunkt trotz allerlei Verrenkungen plötzlich unfähig, das Tor zu treffen. Polens Robert Lewandowski vollführt im Anlauf eine Art Zumba-Schrittfolge: Schritt, Stopp, Hüpfer, Schuss. Leider manchmal vorbei. Was soll das?

Mein Kollege Henrik Bahlmann zitiert aus einer Studie der Sporthochschule Köln . Demnach erzeugt das Gehüpfe, das Abstoppen, das vermeintliche Ausgucken des Torhüters oft das Gegenteil von dem, was bewirkt werden soll. Die Chancen für den Torhüter steigen, wenn er sich anpasst.

In einem spektakulären Elfmeterschießen hat auch Marokko den hohen Favoriten Spanien aus dem WM-Turnier in Katar geworfen. Geschieht den Spaniern recht, werden Sie vielleicht gedacht haben; aus Rachsucht, weil die Spanier mit ihrer Niederlage gegen Japan zum Ausscheiden der Deutschen beigetragen haben.

Mein Kollege Felix Dachsel vertritt in seiner WM-Minikolumne jedoch eine andere Ansicht:

»Spanien hätte gestern ins Viertelfinale einziehen sollen, nicht Marokko, das ist meine Meinung. Bitte treten Sie nicht gegen Ihren Heim-PC und hören Sie mir kurz zu.

Marokko ist viel gerannt, hat sehr viel gekämpft, hat alle Elfmeter vereitelt, unter Mithilfe des Pfostens, Marokko stand gut. Aber Spanien hatte in drei Vierteln des Spiels den Ball und hat ihn zirkulieren lassen, Spanien hat noch immer eine Fußballidee, eine Vision.

Der Reflex, gegen die Großen zu sein und für die Kleinen, gegen die Ballbesitzenden, für die Ballbesitzlosen, gegen das Fußballimperium zu sein, weil man als latenter Antiimperialist halt gegen Imperien ist, dieser Reflex ist Ausdruck eines Fußballsentiments, das in eine düstere Sackgasse führt.

In dieser Sackgasse wird getreten, gerannt, gekämpft und aufgeopfert, aber nicht mehr Fußball gespielt. Ich hoffe, es werden jene gewinnen, die erschaffen, und nicht jene, die zerstören. Es lebe die Schönheit.«

Podcast Cover

Nachrichten und Hintergründe zum Krieg in der Ukraine

  • Polen wirft Bundesregierung Vertrauensbruch vor: Patriots für Polen – damit machte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht Schlagzeilen. Das Problem: Warschau hatte nach eigener Aussage um Geheimhaltung gebeten. Nun gibt es Kritik aus dem Nachbarland.

  • »Unser Land hat so viel mehr zu bieten als Krieg und Leid«: Wilde Kosaken, schrullige Schreiner, Blumenmädchen: In der Ukraine gab es ein Leben ohne Raketenterror. Ein Medienprojekt hat das Land in der Ära vor dem russischen Angriff porträtiert – mit Fotos zum Staunen .

  • Umkämpft, zerbombt – aber bewohnt: Bachmut im Osten des Landes ist schwer umkämpft: 70.000 Menschen lebten einmal in der Stadt. Die Verbliebenen harren in Ruinen und Kellern aus, während draußen tödliche Gefechte toben.

  • Hier finden Sie alle aktuellen Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine: Das News-Update

Was heute sonst noch wichtig ist

  • Mehrheit der Deutschen mit allen Ampelministern unzufrieden: Kanzler Olaf Scholz stellt seiner Ampel nach dem ersten Jahr ein gutes Zeugnis aus. Doch die Mehrheit der Deutschen hat an der Arbeit des Bündnisses viel auszusetzen – besonders bei einer Partei.

  • China lockert Coronaregeln: Die Proteste im Land zeigen offenbar Wirkung: China wendet sich von seiner strikten Null-Covid-Politik ab. Menschen mit leichten Symptomen etwa können bald in Heimquarantäne bleiben.

  • Angehörige von totem Polizisten verweigern Toprepublikanern den Händedruck: Brian Sicknick starb nach dem Angriff auf das US-Kapitol in Washington. Nun wurde er posthum geehrt – auch von hohen Republikanern wie Mitch McConnell. Die Familie des Polizisten setzte bei der Zeremonie ein klares Zeichen.

Meine Lieblingsgeschichte heute: Ist das die Rettung für unseren Bus?

Während alle Welt davon ausgeht, dass die Tage des Verbrennerautos gezählt sind, glaubt Andreas Deul fest an die Zukunft seines 14 Jahre alten Gelände-Mercedes. Dessen gewaltiger Dreiliter-V6-Motor wird nämlich nicht mehr mit herkömmlichem Diesel betrieben, sondern mit einem Kraftstoff namens HVO100 aus erneuerbaren Rohstoffen. Deul, Geschäftsführer eines Kraftstoffhandels in Ratingen, hat meinem Kollegen Haiko Prengel erzählt, dass sein Wagen nur noch etwa 10 Prozent seiner ursprünglichen CO₂-Emissionen verursache .

Ist das zu glauben? Anders als der bislang übliche Biosprit wird HVO100 nicht aus eigens angebauten Energiepflanzen wie Raps gewonnen. Stattdessen kommen, so Deul, pflanzliche Abfälle wie Speisefette, aber auch Grünalgen oder sogar Plastikmüll zum Einsatz. Der Preis liege zwar noch etwa 20 Prozent über dem Dieselpreis. Doch das könne sich in Zukunft ändern.

Die Nachteile: Auch beim neuen Ökosprit enthalten die Abgase Ruß und giftige Stickoxide. Außerdem bleibt das Grundproblem jedes Verbrennermotors: Die Effizienz ist vergleichsweise schlecht, weil viel Energie als Wärme verpufft.

Trotzdem habe ich den Text mit Freude gelesen. Tüftler wie Deul zeigen, dass es falsch wäre, Verbrennermotoren pauschal zu verbieten, wie es etwa die Grünen für die Neuzulassung fordern. Und vielleicht bekomme ich die Chance, weiter mit unserem alten Bus zu fahren, ohne ein allzu schlechtes Gewissen zu haben.

Was wir heute bei SPIEGEL+ empfehlen

  • Warum der Naturgipfel in Montreal so wichtig ist: Nicht nur einzelne Arten sind vom Aussterben bedroht, sondern längst ganze Lebensräume akut gefährdet – mit gravierenden Folgen für den Menschen. In Kanada trifft sich ab Mittwoch die Weltgemeinschaft, um den Schwund zu stoppen. Der Überblick .

  • Warum das Handy am Donnerstag um 11 Uhr Alarm schlägt: Millionen Deutsche werden am Donnerstag ein ungewohntes Geräusch der neuen Technik Cell Broadcast von ihrem Handy hören. Doch der Probealarm des Notfallsystems hat Lücken – viele Handynutzer bleiben außen vor .

  • Im Raumschiff Enterprise in Warp-Geschwindigkeit Richtung Optimismus: Ein halbes Jahr nach der US-Premiere kommt »Star Trek: Strange New Worlds« mit dem neuen Streamingdienst Paramount+ endlich nach Deutschland. Das Warten hat sich gelohnt, lange ging es nicht mehr so lustig zu im Weltraum .

  • »Es ist zum Kotzen, dass jemand so was schreibt«: Eine Studie des Weltleichtathletikverbands zeigt: Viele Sportler werden im Internet Opfer von Hass und Häme. Stabhochspringerin Holly Bradshaw spricht über ein »toxisches« Umfeld – und den Einfluss auf ihren Alltag .

Was heute weniger wichtig ist

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Tröstlich: Chelsea Banning, Bibliothekarin und Nachwuchsschriftstellerin aus Ohio, hat nach einer verkorksten Lesung viel Trost von prominenten Kolleginnen und Kollegen bekommen. »Nur zwei Leute sind gestern zu meiner Signierstunde gekommen«, hatte Banning getwittert , sie sei deprimiert und schäme sich. Doch mit ihrem Tweet löste sie eine Welle der Sympathie aus. Margaret Atwood (»Der Report der Magd«) schrieb , sie habe auch mal eine Signierstunde gehabt, zu der niemand gekommen sei – außer einem Kerl, der Klebeband kaufen wollte und dachte, sie sei die Aushilfe. Und Stephen King (»Es«) antwortete , zu einer seiner Lesungen sei einmal nur ein Kunde gekommen, »ein dickes Kind«, das nach Nazibüchern fragte. Bannings Buch, ein Fantasyroman namens »Of Crowns and Legends«, ist aktuell ausverkauft.

Tippfehler des Tages, inzwischen korrigiert: »Ist Bürgerinnen und Burger unklar, ob ein bestimmter Artikel in Deutschland verboten ist, können sie sich per E-Mail über funkstoerung@bnetza.de oder telefonisch an die Bundesnetzagentur wenden.«

Cartoon des Tages: Reichsbürger in Uniform

Illustration: Thomas Plaßmann

Und heute Abend?

Gestern Abend habe ich Sie an dieser Stelle gefragt, wann Sie das letzte Mal im Theater waren. Anlass war ein SPIEGEL-Gastbeitrag des Regisseurs Matthias Hartmann, der vielen Theatermachern vorwirft, selbst schuld am Rückgang der Besucherzahlen zu sein .

Mehr als 50 Leserinnen und Leser haben mir gestern Abend geantwortet. Ihre Reaktionen sind natürlich nicht repräsentativ. Aber sie zeigen, dass Hartmanns Kritik von vielen geteilt wird. Hier eine Auswahl:

  • »Das Theater ist mir vergangen, als keine Vorstellung mehr ohne sinnfreies Entkleiden und hysterisches Geschrei ausgekommen ist. Schade.« (M. K.)

  • »Mir scheint, dass es deutschen Regisseuren darum geht, sich an den Stücken abzuarbeiten. Als Zuschauer muss man Vorarbeit leisten, sonst ist man fehl am Platz.« (A. S.)

  • »Von Theatermüdigkeit kann in unserer Familie nicht die Rede sein. Vielleicht zählen wir aber auch zu den seltenen Exemplaren von Theaterliebhabern, die unseren Theatermachern auch manche moderne Fassung eines Stücks verzeihen.« (E. D.-S.)

  • »Ich folge einem Prinzip: Gehe in Deutschland überallhin, nur nicht ins Sprechtheater – und du wirst nicht mit Inszenierungen gequält, bei denen du dich fragst, welche Verbrechen du begangen hast.« (J. H.)

  • »Meine Frau und ich waren gestern erst im Theater. Agatha Christie, Zeugin der Anklage. Aufgeführt von der Landesbühne Niedersachsen Nord im Metropol Theater Vechta. Wir haben die Aufführung genossen und freuen uns auf weitere Theaterabende.« (P. H.)

  • »Man hat den Eindruck, als würden zeitgenössische Theaterstücke sich fast nur noch mit Genderthemen im weitesten Sinn beschäftigen.« (H.-P. M.)

  • »Ich will weder blanke Hintern sehen noch Klassiker, die bis zur Unkenntlichkeit verhunzt sind.« (M. S.)

  • »In den letzten Jahren sind wir immer wieder während der Vorstellung aufgestanden und gegangen, weil das Erlebte nicht weiter zu ertragen war. Gäbe es eine Renaissance ohne unnötiges Blut, Kotze oder Fäkalien wären wir wieder dabei.« (J.P. d.H.)

  • »Viele Bühnen haben verlernt, um ihr Publikum zu buhlen. Statt Ereignisse anzubieten, zeigt man mit zerdachten und zerdehnten Produktionen der Gesellschaft den Mittelfinger.« (H. B.)

  • »Ich liebe das Amateurtheater in meiner Heimatstadt. Das Programm umfasst die ganze Bandbreite. Und zwar ohne unverständliche Regieeinfälle.« (J. S.)

Ich selbst habe im Theater großartige Momente erlebt, bei Maren Eggert, Martin Wuttke oder Matthias Brandt. Ich fände es schlimm, wenn es damit vorbei wäre. Doch wie lässt sich das Publikum zurückgewinnen? Das Verhältnis scheint bei einigen bereits zerrüttet zu sein.

Meine Bitte: Geben Sie dem Theater noch eine Chance, gehen Sie noch mal hin, vielleicht gefällt es ihnen besser, als Sie erwartet hätten. Und falls nicht: Hauen Sie in der Pause wieder ab; vielleicht kommt Ihre Botschaft an.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend. Herzlich
Ihr Alexander Neubacher

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