Niedersachsen Wahlbeteiligung auf dem Niveau von 2013

Am frühen Nachmittag hatte sich noch eine vergleichsweise hohe Beteiligung bei der Landtagswahl in Niedersachsen abgezeichnet. Später näherten sich die Werte dem Niveau des vergangenen Urnengangs an.

Wahllokal in Hannover
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Wahllokal in Hannover


In Niedersachsen lag die Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl am späten Nachmittag auf dem Niveau von 2013. Um 16.30 Uhr hatten rund 53,38 Prozent der 6,1 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, teilte die Landeswahlleiterin in Hannover mit. Bei der Landtagswahl 2013 lag der Wert zu diesem Zeitpunkt bei 53,33 Prozent. Am frühen Nachmittag hatte die Wahlbeteiligung noch über dem Vergleichswert von 2013 gelegen.

Bei der ersten Landtagswahl nach der Bundestagswahl wird ein knapper Ausgang erwartet: Die SPD unter Ministerpräsident Stephan Weil sowie die CDU mit Spitzenkandidat Bernd Althusmann lieferten sich zuletzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Position als stärkste Kraft.

Jüngsten Umfragen zufolge ist es zwar der SPD gelungen, die zeitweise deutlich in Führung liegende CDU zu überholen. Nach den Erhebungen reicht es jedoch nicht für eine Neuauflage der rot-grünen Koalition.

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Niedersachsen-Wahl: Weil gegen Althusmann

Den Daten der Meinungsforschungsinstitute zufolge ist eine Große Koalition aus SPD und CDU, eine Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP, ein rot-rot-grünes Bündnis und eine Jamaikakoalition aus CDU, Grünen und FDP denkbar.

Allerdings hat die FDP eine Ampelkoalition ausgeschlossen. Auch eine Jamaikakoalition gilt nach dem Übertritt der Grünen-Abgeordnete Elke Twesten zur CDU als problematisch. Der Parteiwechsel von Twesten war Auslöser der vorgezogenen Wahl, regulär sollte erst im Januar 2018 ein neuer Landtag in Hannover gewählt werden.

brt/AFP/Reuters

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