Merkels Privataudienz beim Papst Mächtige Protestantin trifft obersten Katholiken

Zum dritten Mal treffen sich Angela Merkel und Papst Franziskus. Es geht um Armut, Krisen und Klimaschutz. Auf eine "Pizza auf der Piazza" wird Merkel aber wohl verzichten müssen.


Rom - Armutsbekämpfung, Klimaschutz, internationale Krisen: Über diese Themen sollen Papst Franziskus und Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einer Privataudienz sprechen. Das Oberhaupt der Katholiken begrüßte Merkel am Samstag im Vatikan.

Nach dem Treffen mit dem Papst wird Merkel ein Gespräch mit dem Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin führen. Danach folgt ein Empfang im katholischen Kloster Sant'Egidio in Rom, zu dem die deutsche Botschafterin beim Heiligen Stuhl, Annette Schavan, geladen hat.

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Treffen im Vatikan: Merkels trifft sich mit Papst Franziskus

Es ist Merkels dritte Begegnung mit Papst Franziskus. Im März 2013 war die protestantische CDU-Vorsitzende zu seiner Amtseinführung nach Rom gereist. Drei Monate später hatte sie ihre erste Privataudienz bei Franziskus. Vorgesehen sind für Privataudienzen eigentlich stets nur 15 Minuten, bei Merkel waren es damals 45.

2013 hatte sich Merkel mit Blick auf ein nächstes Treffen vom Papst mit den Worten verabschiedet: "Dann gehen wir auf die Piazza und essen eine Pizza." Dazu wird es laut Vizeregierungssprecherin Christiane Wirtz nun in Rom aber nicht kommen.

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wbr/dpa



insgesamt 59 Beiträge
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global player 21.02.2015
1. Steuerverschwendung
Wieder so ein eklatanter Fall von Steuerverschwendung. Die Kosten dieser Privataudienz wird natürlich nicht von Merkel selbst sondern vom deutschen Steuerzahler übernommen. Warum muss sie extra nach Rom reisen, um sich privat mit Herrn Bergoglio zu treffen? Über die genannten Themen kann sie sich auch telefonisch mit ihm austauschen. Ach ja, sie wurde ja von Annette Schavan, der deutschen Botschafterin im Vatikan, eingeladen dort auch ein Kloster zu besuchen. War das dringend nötig? Selbstverständlich nicht, aber so rechtfertigt man dann offiziell die hohen Reisekosten. Annette Schavans Posten ist natürlich genauso überflüssig wie Merkels Reise, denn Schavans Funktion hätte auch der deutsche Botschafter in Rom übernehmen können.
catho 21.02.2015
2. Danke...
...für die Überschrift.
EuroLoser 21.02.2015
3.
Was will sie dort überhaupt? Doch nur deswegen, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Eine Blenderin ersten Ranges.
didi2212 21.02.2015
4. Nicht so schlimm!!
.. der protzfreie Papst hätte ohnehin nur eine Pizza " Margherita" geduldet.
südtirol11 21.02.2015
5. Sog. 'Botschafter'
Zitat aus dem Artikel: 'in Empfang im katholischen Kloster Sant'Egidio in Rom, zu dem die deutsche Botschafterin beim Heiligen Stuhl, Annette Schavan, geladen hat.' Wenn von dieser Botschafterin die Rede ist, dann wäre es mir recht wenn zur Erinnerung erwähnt würde, dass diese Frau sich einst unrechtmäßig einen Doktortitel erschlichen hat und dann wohl aufgrund von Kumpanei (eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus ...) ohne jeglichen akademischen Abschluss das Amt eines Botschafters im diplomatischen Dienst ausführen darf. Wehe dem, der Böses dabei denkt!
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