"Parents for future" "Eltern"-Petition für mehr Klimaschutz schafft es in den Bundestag

Umweltaktivisten geht das geplante Klimaschutzgesetz der Großen Koalition nicht weit genug. Mit einer Petition haben sie sich nun an den Bundestag gewandt, damit dieser auch ihre Argumente berücksichtigt.

Plenarsitzung des Bundestags: Druck vom Volk
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Plenarsitzung des Bundestags: Druck vom Volk


Einen Tag vor Ablauf der gesetzlichen Frist haben sich mehr als die erforderlichen 50.000 Mitstreiter gefunden: Jetzt muss sich der Petitionsausschuss des Bundestags in öffentlicher Sitzung mit der Forderung auseinandersetzen, innerhalb von sechs Monaten ein verbindliches Klimaschutzgesetz zu beschließen, das viel strenger ist, als es die bisherigen Pläne vorsehen.

Die Initiatoren der Petition gehören zu der Bewegung "Parents for Future", die sich in Anlehnung an die "Fridays for Future"-Initiative der Schwedin Greta Thunberg gebildet hat. Wie das Nachrichtenportal "T-Online" berichtet hat auch der bekannte Zeichner Ralph Ruthe seine große Reichweite auf Twitter und Facebook dafür genutzt, um für Stimmen zu werben.

Ihre Forderungen gehen jedoch nicht so weit, wie die der Jungend: Sie wollen erreichen, dass die Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen bis 2040 auf null gesenkt werden. "Fridays for Future" will dieses Ziel bereits bis 2035 erreicht wissen.

Der aktuell diskutierte Gesetzentwurf der Großen Koalition geht aber aus Sicht der Klimaschützer längst nicht weit genug. "Die Klimaziele müssen verbindlich, unaufschiebbar und überprüfbar sein - und sollen das Ziel haben, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen", lautet deshalb ihre Forderung.

Die in der Petition gesetzte Frist von sechs Monaten hat indes kaum Chancen auf Realisierung. Es ist sogar unwahrscheinlich, dass der Petitionsausschuss sich der Sache noch vor der Sommerpause annimmt.

mik



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