Partei Die Union und ihre Generalsekretäre


Die Union hat bisher acht Generalsekretäre gehabt. Der erste war Bruno Heck. Er wurde auf dem Parteitag der Union 1967 in Braunschweig in das neu geschaffene Amt gewählt. Heck sollte auf dem Posten die eigentliche Steuerungsfunktion in der CDU übernehmen und damit den Vorsitzenden Kurt-Georg Kiesinger entlasten, der auch das Amt des Bundeskanzlers inne hatte. Nachfolger von Heck wurde 1971 Konrad Kraske.

Mit dem ehemaligen Jura-Professor Kurt Biedenkopf kam dann 1973 zusammen mit dem neuen Vorsitzenden Helmut Kohl ein Mann ins Amt, der die Partei-Reform energisch vorantrieb. Nachfolger von Biedenkopf wurde dann 1977 Heiner Geißler, der der CDU ein stärkeres eigenständiges Gewicht innerhalb der schwarz-gelben Koalition geben wollte. Kohl schlug dann 1989 Geißler nicht für eine Wiederwahl vor, weil er dessen Verhalten als illoyal bewertete.

Nachfolger von Geißler wurden Volker Rühe (1989-1992) und von 1992-1998 Peter Hintze. Hintzes Kampagnen bei der vergangenen Bundestagswahl waren nicht unumstritten. Nach dem Machtverlust wurde Angela Merkel die erste weibliche Generalsekretärin der CDU.

Nachdem Angela Merkel auf dem Essener Parteitag im April 2000 Nachfolgerin des zurückgetretenen Parteichefs Wolfgang Schäuble wurde, folgte ihr Ruprecht Polenz im Amt des Generalsekretärs.



© SPIEGEL ONLINE 2000
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.