Parteiaffären 14 Anklagen im Kölner CDU-Spendenskandal

Die Staatsanwaltschaft hat im Kölner CDU-Spendenskandal 14 Personen angeklagt. Im Mittelpunkt steht der frühere Landtagsabgeordnete Richard Blömer, der Schwarzgelder in die Parteikasse geschleust haben soll.

Köln - Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage wegen Untreue, Beihilfe zur Untreue oder Steuerdelikten. Gemeinsam mit anderen habe Blömer, früherer CDU-Chef und Ex-Landtagsabgeordneter, zwischen dem Ende der 90er Jahre und 2005 Schwarzgelder unbekannter Herkunft in die Kölner Parteikasse geschleust.

Es gehe um eine Summe von umgerechnet 33.000 Euro, die Blömer erhalten haben soll. Falsche Spendenquittungen über Teilbeträge sollen an die mitangeklagten CDU-Politiker gegangen sein. Diese sollen diese Spenden zum Teil steuerlich geltend gemacht haben, obwohl sie in Wirklichkeit nichts gespendet hatten.

als/dpa

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