Von Abstand bis Zauneidechse Woran der Ausbau der Windkraft in Bayern bislang scheitert

Bayern ist Schlusslicht beim Ausbau der Windenergie. Die strenge 10H-Abstandsregelung hat den Bau neuer Windräder in den letzten Jahren zum Erliegen gebracht. Was erleben die, die es trotzdem probieren?
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Sieben Jahre sind vergangen und es dreht sich immer noch nichts: Solange versuchen Markus Käser und Andreas Herschmann in Pfaffenhofen an der Ilm drei Windräder zu bauen. Gescheitert ist das bislang an der 10H-Regel in Bayern. Die besagt, dass der Abstand von einem Windrad zu Wohngebäuden zehnmal so groß sein muss, wie ein Windrad hoch ist. Bei durchschnittlich 200 Meter Windradhöhe sind das zwei Kilometer.

Dieser Abstand kann aber fast nirgends im Freistaat eingehalten werden. Auch nicht in Pfaffenhofen bei Herschmann und Käser. Sollte die umstrittene Regel jetzt fallen, könnten sie ihrem Ziel näher kommen. Die jahrelangen Auseinandersetzungen mit Behörden und Gutachten wären allerdings umsonst gewesen.

Hören Sie in der neuen Episode SPIEGEL Daily, woran der Windkraftausbau in Bayern scheitert und warum in dieser Geschichte auch die Haselmaus, ein Uhu und Zauneidechsen eine Rolle spielen.

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