Newsblog Das war Der Morgen @SPIEGELONLINE am 6.6.2017

Die Nachrichten, Themen und die Presseschau aus Deutschland und der Welt - hier zum Nachlesen.
  • 6/6/20174:18:45 AM
     
    Rockfans erlebten am Wochenende in der Eifel ja ein ziemliches Hin und Her: Am Freitag war das Festival "Rock am Ring" kurz nach Beginn wegen Terrorgefahr für etliche Stunden unterbrochen worden. Jetzt werden Hintergründe der Polizeientscheidung bekannt: Demnach hatten Polizisten bei einer Verkehrskontrolle zwei Männer angehalten, die offenbar aus Syrien stammen, berichtet die "Rhein-Zeitung" in ihrer heutigen Ausgabe. Dabei sei den Beamten sei aufgefallen, dass die Männer Bändchen trugen, mit denen sie uneingeschränkten Zugang zum Festivalgelände auf dem Nürburgring gehabt hätten - und das, obwohl ihre Namen nicht zu den Personallisten gepasst hätten, die der Veranstalter den Behörden zur Sicherheitsüberprüfung gegeben hatte.
    Deswegen habe eine Gefahr nicht ausgeschlossen werden können. Die weiteren Ermittlungen hätten ergeben, dass die Männer von einem kurzfristig zur Aushilfe eingesetzten Subunternehmer an den Ring geschickt worden seien "und zur Vorbereitung eines möglichen Attentats keine lange Vorbereitungszeit gehabt hätten", heißt es in dem Bericht.
    • Foto: dpaFoto: dpa
  • 6/6/20177:00:49 AM
    Damit geht der "Morgen" für heute schon wieder zu Ende. Ich danke Ihnen sehr für Ihr Interesse und Ihre Zuschriften und Hinweise! Kommen Sie, trotz aller bedrückenden Nachrichten, gut durch diesen Dienstag. Wir halten Sie hier bei SPIEGEL ONLINE jederzeit auf dem Laufenden, schauen Sie gerne ab und zu vorbei. Und morgen gibt es dann an dieser Stelle einen neuen "Morgen" mit meinem Kollegen Michael Kröger.
    Ihnen alles Gute, bis bald!
    Ihr Armin Himmelrath
  • 6/6/20176:53:24 AM
    Um 11 Uhr Ortszeit wird es in Großbritannien heute eine landesweite Schweigeminute geben - im Gedenken an die sieben Getöteten und Dutzenden Verletzten des Terroranschlags. Außerdem können sich Londoner und Besucher ab heute in der britischen Hauptstadt in ein Kondolenzbuch eintragen. Der Tatort Borough Market im Stadtzentrum unweit der Themse blieb auch heute Morgen noch abgesperrt, dort setzten Ermittler ihre Arbeit fort. Außerdem wurde in der Nacht eine weitere Wohnung durchsucht.
     
  • 6/6/20176:48:24 AM
    Die Zahl der Toten nach dem schweren Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist eine Woche danach auf 150 gestiegen. Das sagte der afghanische Präsident Aschraf Ghani heute in Kabul zum Auftakt der internationalen Friedens- und Sicherheitskonferenz. Eine Lastwagenbombe war am vergangenen Mittwoch in unmittelbarer Nähe der deutschen Botschaft mitten im Diplomaten- und Regierungsviertel von Kabul explodiert, hatte aber fast auschließlich afghanische Zivilisten getötet.
    Ein nachdenklich machender Tweet dazu:
     
     
  • 6/6/20176:39:44 AM
    Und mal eben so unter uns Fußballfreunden: Geht Ihnen das Gerede vom "Debütantenball" in Sachen Nationalmannschaft auch so auf den Geist?
     
     
     
     
    • Screenshot: SPIEGEL ONLINEScreenshot: SPIEGEL ONLINE
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  • 6/6/20176:30:44 AM
    Liebhaber von Katzen müssen jetzt ganz, ganz tapfer sein: Im südfranzösischen Saint Pierre la Mer (südwestlich von Montpellier) geht ein Katzenserienkiller um. In den vergangenen Wochen sind dort rund zweihundert Katzen vergiftet worden, meldet der die BBC. Auch kleinere Nagetiere und Vögel haben die Köder geschluckt und sind verendet. Tierschutzorganisationen seien von Hilfsanrufen regelrecht überschwemmt worden, heißt es in dem Bericht. Neben dem Mitleid mit den Tieren gebe es im Ort auch massive Ängste, dass Kinder das ausgelegte Gift zu sich nehmen könnten. Mittlerweile ist die Polizei eingeschaltet und ermittelt.
     
     
    ( Der Katze auf dem Bild geht es gut. Es handelt sich nur um ein Symbolfoto, dieses Tier lebt in Japan.)
    • Foto: ReutersFoto: Reuters
  • 6/6/20176:20:44 AM
    Im kalifornischen Petaluma ist der Besitzer der weltgrößten Sammlung von "Star Wars"-Objekten bestohlen worden. Mehr als 100 wertvolle Sammlerstücke sind nach Angaben des "Rancho Obi-Wan"-Museums geklaut worden. Der Wert  der Diebesbeute wird auf mehr als 200 000 Dollar geschätzt. Die ganze Geschichte gibt es hier in unserem Panorama-Ressort. Das Bild zeigt jedoch keinen der geklauten Gegenstände, sondern einen Heißluftballon, der im Februar an einer Wettfahrt in Manila teilnahm. Trotzdem schön - und thematisch passend.
     
     
    • Foto: AFPFoto: AFP
  • 6/6/20176:10:59 AM
    Einladung an die Taliban: Der afghanische Präsident Ashraf Ghani hat die Taliban aufgefordert, sich an Friedensgesprächen zur Zukunft des Landes zu beteiligen. Dies sei die letzte Chance, sich am politischen Prozess Afghanistans zu beteiligen, sagte Ghani bei einer Konferenz, an der auch die EU, die Vereinten Nationen und die Nato teilnehmen. Bisherige Versuche, die Taliban in Friedensgespräche mit einzubinden, waren gescheitert. Die Kämpfer hatten sich geweigert, mit der afghanischen Regierung zu verhandeln, so lange noch ausländische Soldaten in Afghanistan stationiert sind.
  • 6/6/20176:00:59 AM
     
    Blick auf die aktuelle Nachrichtenlage um 8 Uhr:
    • In Pennsylvania hat der Prozess wegen sexueller Nötigung gegen TV-Altstar Bill Cosby begonnen.
    • Aus Protest gegen die aktuelle US-Klimapolitik hat ein hochrangiger Diplomat seinen Dienst quittiert.
    • In der Katar-Krise haben sich die USA als Vermittler ins Spiel gebracht.
  • 6/6/20175:51:28 AM
    Ein neuer Übungsleiter für den BVB: Fußballtrainer Peter Bosz verlässt nach einem Riesenkrach Ajax Amsterdam und soll schon heute in Dortmund als neuer Borussia-Trainer vorgestellt werden. Das melden die renommierten niederländischen Tageszeitungen "De Telegraaf" und "Algemeen Dagblad". Der 53 Jahre alte Niederländer erhält als Nachfolger des entlassenen Thomas Tuchel demnach einen Zweijahresvertrag. Ajax-Co-Trainer Hendrie Krüzen begleitet seinen Chef demnach ins Ruhrgebiet.
     
    Ein Grund für den Abschied aus Amsterdam ist ein Streit innerhalb des Trainerteams. Bosz und sein Assistent Krüzen haben offenbar eine andere Spiel- und Trainingsphilosophie als die ständigen Ajax-Trainer Dennis Bergkamp, Hennie Spijkerman, Carlo l'Ami und Björn Rekelhof. Bosz fühlte sich von der Ajax-Direktion in der Auseinandersetzung nicht vollständig unterstützt. Versuche, einen Kompromiss zu finden, scheiterten. Ajax hat sich bislang zu den Vorgängen noch nicht geäußert.
    • Foto: dpaFoto: dpa
  • 6/6/20175:42:28 AM
    Cabrio, T-Shirt, kurze Hose? Ähm, nein, tut mir leid, heute sind die Wetteraussichten nicht so prickelnd: Im Osten und Nordosten gibt's anfangs zeitweise noch die Sonne, nachmittags und abends dann aber einzelne, teils kräftige Gewitter - mit Starkregen, Hagel und Sturmböen, Unwetter nicht ausgeschlossen. In der Westhälfte lockern die Wolken bereits vormittags wieder auf, gefolgt von einzelnen Schauern und kurzen Gewittern. Wenn Sie genauer nachschauen möchten, bitte hier entlang - per Postleitzahl bekommen Sie Ihr Lokalwetter.
  • 6/6/20175:32:28 AM
    Auf Eisenbahnfans dürfte diese Ankündigung eine elektrisierende Wirkung haben (oder sprechen die eher von elektrifizierend?): Boliviens Staatspräsident Evo Morales will die Zugverbindung vom Atlantik zum Pazifik bis zum Jahr 2025 Realität werden lassen. "Dieser Zug zwischen den Ozeanen wird der Panamakanal des 21. Jahrhunderts", sagte Morales in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. "Der Traum ist, dass er fertiggestellt wird bis 2025, wenn Bolivien 200 Jahre Unabhängigkeit feiert." Bolivien werde die meisten Investitionen tragen, mit Hilfe Chinas und Europas.
     
     
    Geplant ist eine rund 3750 Kilometer lange Güter- und Personenverkehrstrecke vom Hafen im brasilianischen Santos am Atlantik durch das Tiefland Boliviens über die Großstadt Santa Cruz, die Anden hinauf und auf peruanischer Seite wieder hinunter zum Hafen in Ilo. So sollen lange Schiffspassagen vermieden und der Gütertransport nach Asien und Europa beschleunigt werden. Schätzungen aus Bolivien gehen von Kosten von mindestens 13 Milliarden Euro für den "Tren Bioceanico" aus, den Zug "zwischen den Ozeanen".
    • Foto: ReutersFoto: Reuters
  • 6/6/20175:23:28 AM
    Tja, auch diese Meldung gehört wohl in die neue Rubrik "Betrunken & bekloppt": Ein 40 Jahre alter Mann hat in der Nacht in Berlin vom Balkon in den Innenhof eines Hauses geschossen, verletzt wurde niemand. Ein Sondereinsatzkommando der Polizei (SEK) nahm den Schützen in seiner Charlottenburger Wohnung fest. Als die Einsatzkräfte die Wohnung durchsuchten, fanden sie eine Druck- und Schreckschusswaffe und Munition. Polizisten seien auf den Mann aufmerksam geworden, als sie während eines anderen Einsatzes in der Nachbarschaft Hilferufe einer Frau gehört hätten. Sie hatte den Schützen auf dem Balkon gesehen. Die Beamten hätten daraufhin das SEK verständigt. Als der Mann auf Rufe nicht reagiert habe, habe das SEK die Tür zur Wohnung aufgebrochen und die Wohnung gestürmt. Der 40-Jährige ließ sich laut Polizei widerstandslos festnehmen. Er sei alkoholisiert gewesen. Nach einer Blutentnahme kam er wieder auf freien Fuß.
    Hoffentlich ohne die Waffen.
  • 6/6/20175:15:28 AM
    Rücktritt aus Protest: Weil er den Ausstieg von US-Präsident Donald Trump aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ablehnt, hat der amtierende amerikanische Botschafter in China seinen Dienst gekündigt. Nach Angaben von US-Medien und des China-Experten John Pomfret unterrichtete David Rank seine Botschaftsmitarbeiter in Peking persönlich von dem spektakulären Schritt. Die US-Botschaft wollte auf Nachfrage nur bestätigen, dass der Karrierediplomat "eine persönliche Entscheidung getroffen" habe. "Wir wissen seine Jahre engagierten Dienstes für das Außenministerium zu schätzen", sagte eine Sprecherin. Der Diplomat blickt auf 27 Jahre im auswärtigen Dienst der USA zurück.
  • 6/6/20175:06:26 AM
    In Saudi-Arabien ist die Frauenrechtlerin Ludschain Hathlul erneut festgenommen worden. Die Festnahme sei am Sonntag auf dem Flughafen in Damman erfolgt, erklärte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Hathlul war 2014 schon einmal verhaftet worden. Damals hatte sie gegen das strikte Autofahrverbot für Frauen in Saudi-Arabien verstoßen."Es schei nt, dass sie erneut wegen ihrer friedlichen Arbeit als Verteidigerin der Menschenrechte ins Visier genommen wurde, bei der sie sich für die Frauenrechte einsetzt, die in dem Königreich immer wieder eingeschränkt werden", erklärte Samah Hadid von Amnesty. Wenn dem so sei, müsse Hathlul "sofort und bedingungslos freigelassen" werden. Ende 2014 war Hathlul zwei Monate lang inhaftiert worden. Die genauen Anschuldigungen gegen sie wurden nicht bekannt. Nach Angaben ihrer Unterstützer konzentrierten sich die Ermittler damals aber mehr auf Hathluls Nutzung von sozialen Online-Medien statt auf ihren Verstoß gegen das Fahrverbot für Frauen.
  • 6/6/20175:00:26 AM
     
    Nachrichtenlage um 7 Uhr:
    Katar-Krise: Im reichsten Land der Welt kommt es plötzlich zu Hamsterkäufen.
    Anschlag in London: Die Polizei hat die Namen von zwei Attentätern veröffentlicht.
    US-Innenpolitik: Trump will die Anhörung von Ex-FBI-Chef Comey nicht blockieren. (Dass er sie nicht per Twitter kommentieren will, hat er allerdings nicht gesagt.)
  • 6/6/20174:53:59 AM
    Oppositionsproteste gegen die Regierung gibt es in Venezuela seit zwei Monaten fast täglich. Auch gestern kam es wieder zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten, dabei sind Dutzende Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Opposition griffen Polizisten in der Hauptstadt Caracas Regierungsgegner an und raubten sie aus. "Es gibt mindestens 98 Verletzte", sagte der regierungskritische Abgeordnete Juan Requesens. Auch zahlreiche Journalisten seien bei den Krawallen angegriffen worden. Die Demonstranten werfen der Regierung Menschenrechtsverletzungen vor und fordern Neuwahlen. Präsident Maduro hingegen spricht von einer Verschwörung der Opposition und des Auslands. Bislang kamen bei den Protesten 65 Menschen ums Leben.
  • 6/6/20174:45:59 AM
    Heidi Klum soll's richten: Bei seiner Expansion in die USA setzt Discounter Lidl setzt auf die Unterstützung des ehemaligen Models. Nach der Eröffnung der ersten US-Filialen in der kommenden Woche werde im Laufe des Jahres eine exklusiv bei Lidl erhältliche Modelinie von Klum eingeführt, teilte die Handelskette mit. Lidl und Klum versprechen erschwingliche "High-end"-Mode. Die Kollektion soll sowohl in den USA als auch in Europa angeboten werden. Die 44-jährige Klum hat auch die US-Staatsbürgerschaft und ist in Amerika ebenfalls ein Star.
  • 6/6/20174:39:59 AM
    Charakterliche Schwächen reizen zur satirischen Veralberung - und zwar nicht nur Beatles-Fans (siehe die "Trump Beatles"), sondern auch Freunde klassischer Opernmusik. "Der Morgen"-Leserin Frauke Warner hat mich gerade eben dankenswerter Weise auf diese tolle Parodie des Trump'schen Weltbilds aufmerksam gemacht, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Die Sängerin ist übrigens Rebecca Nelsen, der Sänger Eric Stoklossa.
     
  • 6/6/20174:30:59 AM
    Achtung, jetzt kommt etwas ziemlich Kreislaufanregendes: Straßenmusik kann deutlich mehr sein als nur Schrammelgitarre mit Gesang. Das zeigt dieser Berliner Straßenmusiker - das Video ist zwar schon älter, aber nicht nur Percussionfans dürften hier auf ihre Kosten kommen. Wenn Sie Ihre Mitbewohner wecken wollen, dann bitte kurz die Lautstärke auf Maximum hochdrehen:
     
  • 6/6/20174:25:45 AM
    Thank's, we're leaving: Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon rechnet mit der Unabhängigkeit Schottlands bis 2025. Auf eine entsprechende Frage in einem gestern ausgestrahlten Interview mit dem Sender ITV sagte sie: "Schottland wird unabhängig, ja, aber das entscheiden die Schotten." Ihre Schottische Nationalpartei (SNP) wird Umfragen zufolge bei der Unterhauswahl am Donnerstag die stärkste politische Kraft in Schottland bleiben, aber einige Mandate abgeben müssen. Sturgeon strebt nach dem Votum der Briten für einen EU-Austritt ein neues Unabhängigkeitsreferendum an. Die Schotten hätten sich im vergangenen Jahr mehrheitlich für einen Verbleib des Vereinigten Königreichs in der EU ausgesprochen, argumentiert sie.
  • 6/6/20174:10:45 AM
    In den vergangenen Stunden ist außerdem noch das hier passiert:
    • In der Krise um Katar laufen die diplomatischen Bemühungen zu einer Beilegung an. Im Land selbst ist die Stimmung angespannt.
    Montenegro ist als 29. Mitgliedsstaat offiziell der Nato beigetreten. Die Truppenstärke des Verteidigungsbündnisses erhöht sich damit um 2000 Soldaten (kein Tippfehler).
    • Die Geiselnahme im australischen Melbourne wird von der Polizei jetzt offiziell als terroristischer Anschlag eingestuft.
    • Der Schauspieler Peter Sellis ist tot. Er war die Wallace-Stimme in den "Wallace & Gromit"-Filmen.
  • 6/6/20174:01:45 AM
    Na, wenn das mal nicht in die Rubrik "Betrunken & bekloppt" gehört: In der Gemeinde Metelsdorf in Mecklenburg-Vorpommern hat die Polizei einen sogenannten Reichsbürger erwischt - mit 2,3 Promille und ohne Führerschein. Der 33-Jährige gab bei der Kontrolle an, dass er die Bundesrepublik Deutschland nicht anerkenne und die Beamten deshalb keine Befugnisse über ihn hätten. Aufs Revier musste er trotzdem.
     
     
    Stelle ich mir gerade witzig vor, wie er lallend seine Thesen erläutert in der Überzeugung, die Polizisten würden sich von dem kruden Quatsch beeindrucken lassen und dann sagen: "Ach so ist das, Herr Reichsbürger. Nee, dann entschuldigen Sie bitte vielmals, dass wir Sie wegen der Sauferei und wegen der Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer angehalten haben. Danke, dass Sie uns unsere Nichtzuständigkeit so fundiert dargelegt haben - gute Weiterfahrt!"
    Aber das reichte dem 33-Jährigen offenbar noch nicht: Weil der Mann die Polizisten außerdem mit seinem Handy gefilmt und damit gedroht hatte, die Aufnahmen ins Internet zu stellen, wird nun wegen des Verstoßes gegen das Kunsturhebergesetz ermittelt. Dieses regelt unter anderem das Recht am eigenen Bild.
    • Foto: dpaFoto: dpa
  • 6/6/20174:00:45 AM
    Der US-amerikanische Präsident fällt ja eher nicht durch besonders elaborierte Einschätzungen komplexer Situationen auf. Das bietet Spöttern wunderbare Angriffsflächen - und die nutzen sie natürlich auch mit Freude aus. Ein Beispiel sind die "Trump Beatles", die ich hier ja schon das eine oder andere Mal kurz vorgestellt habe. Heute: Ein Song zum Klimawandel - trotz des ernsten Themas ein spaßiger Start in den Morgen.
     
  • 6/6/20173:58:45 AM
    Und wieder startet eine Woche - eine verkürzte allerdings, denn heute ist ja schon Dienstag und das nächste Wochenende damit gewissermaßen schon fast in Reichweite. Guten Morgen, verehrte Leserin und lieber Leser! Ich hoffe, Sie kommen einigermaßen entspannt aus dem langen Pfingstwochenende, auch wenn der Anschlag in London viel von der sommerlichen Leichtigkeit genommen hat. Mein Name ist Armin Himmelrath, ich versorge Sie in den kommenden drei Stunden mit allen wichtigen Nachrichten (und ein paar Unwichtigkeiten dazu), von denen es an diesem 6. Juni zu berichten gibt. Also, starten wir in den Tag! Und wenn unterwegs etwas sein sollte: armin.himmelrath@spiegel.de oder @AHimmelrath bei Twitter.
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