Republik 21 Was hilft gegen den Mietenwahnsinn?

Der gescheiterte Mietendeckel hinterlässt in Berlin Verunsicherung – Mieterinnen und Mieter sehen sich mit hohen Nachforderungen konfrontiert. Im Stimmenfang hören Sie, wie eine gerechte Wohnungspolitik aussehen könnte.
Ein Podcast von Marius Mestermann

Der Mietendeckel ist weg, doch Mieten bleiben in Berlin Streitthema: Nach dem Aus des umstrittenen Instruments geht die Debatte über gerechte Wohnungspolitik von vorne los. Der rot-rot-grüne Senat, angetreten mit dem Versprechen einer »Atempause« auf dem Wohnungsmarkt, scheiterte am Verfassungsgericht. Den Schaden tragen jetzt Mieterinnen und Mieter.

In dieser Stimmenfang-Folge hören Sie einen 21-Jährigen, der mehr als 1000 Euro Miete nachzahlen muss und jetzt Hartz IV beantragt hat. Eine Vermietervertreterin, die mehr sozialen Wohnungsbau fordert und vor Enteignungsfantasien warnt. Und einen Aktivisten, der allein in Berlin 250.000 Wohnungen vergesellschaften will. Über allem steht die Frage: Wie wird Wohnen in Deutschland gerechter? 

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Bis zur Bundestagswahl nehmen wir uns nacheinander große Fragen aus Politik und Gesellschaft vor – und laden zum Diskutieren und Mitmachen ein. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage: Wie wird Deutschland gerechter? 

Mieten sind in den vergangenen Jahren insbesondere in Großstädten stark gestiegen. Die Unterschiede zu ländlichen Räumen sind größer geworden. Politisch ist es bislang nicht gelungen, dem etwas wirksam entgegenzusetzen.

Wenige Monate vor der Bundestagswahl befeuert der Fall Berlin auch die Frage nach einer bundesweiten Reform . Denn die geltende Mietpreisbremse war offensichtlich nicht ausreichend – was auch an einem grundlegenden Fehler im System  liegt: Die Mietspiegel, Basis der Bremse, sind vielerorts nicht verlässlich.

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Die Shownotes zur Sendung finden Sie hier .